21 neue Gespannfahrer im Traisental


Die Anziehungskraft dieses renaturierten Naturjuwels entlang der Traisen zur Donau lädt förmlich dazu ein, ein Gespannfahrer zu werden.
Fast alle Teilnehmer hatten bereits Reiterpass- und Reiternadelniveau so war es eine Freude für die Prüfungskommission die zwei Tage dauernde Prüfungsabwicklung zum bronzenen Fahrabzeichen durchzuführen.
Die Oberaufsicht der Ausbildung hatte KR Manfred Rieger und er wurde assistiert vom sehr kompetenten ehemaligen Turnierfahrer Peter Hinterberger der auch sein Freibergergespann zur Verfügung stellte. Das zweite Gespann stellte der Präsident des PSV Zwentendorf Herr Gerhard Zehetner zur Verfügung der auch das Abschlussbuffet organisierte.
Nachdem auch die Regionalpolitik durch die Anwesenheit des Vizebürgermeisters von Zwentendorf präsent war und durch lobende Worte über die Aktivitäten im Bereich Freizeitpferdesport aufhorchen ließ, war es der Prüfer Wolfgang Csar der vor den vielen Zaungästen und Familienangehörigen
den Wirtschaftsfaktor Pferd erklärte. Altpräsident Oberst Fritz Schuster war von dem Engagement dieser Breitensportler sehr erfreut.
Als nächstes wird das Wanderfahrabzeichen und im Herbst das ÖFAB Vierspännerabzeichen in Angriff genommen.
Über die Grundstücksoption für Dressur und Kegelfahren wird bereits ebenfalls laut nachgedacht.

Norbertinum hisst weiße Fahne beim ÖFAB


Die Schüler der landwirtschaftlichen Fachschule Norbertinum in Tullnerbach erfahren eine vielseitige Ausbildung. So traten zwölf junge Damen des Fachzweiges Pferdewirtschaft am vergangenen Freitag, dem 31.3.2017 zur Prüfung zum Österreichischen Fahrabzeichen in Bronze an.

Erleichterte Prüflinge, zufriedene Prüfer, stolze Direktorin. ©Norbertinum

Die Prüfer fanden nicht nur perfekt vorbereitete Schülerinnen, sondern auch bestes Material vor. Da überrascht es nicht, dass die Prüflinge ihr Gespann, ausgerüstet mit Blinker und Fahrschul-L, sicher durch den Verkehr steuerten. Zur Verleihung der Urkunden und Abzeichen gab es dann auch noch Lob der sehr zufriedenen Direktorin Frau Marton.

Niederösterreichische Voltigiersaison eröffnet


Manche Sparten haben die Winterpause längst abgeschafft und durch diverse Hallencups ersetzt. Anders die Voltigierer, für die der Winter die kreative Schaffensphase darstellt in der neue Küren einstudiert, Musiken geschnitten und Dressen genäht werden. Dementsprechend heiß waren die Athletinnen und Athleten darauf den ersten Start der Saison zu absolvieren.

Die Halle in Weigelsdorf war gut gefüllt beim ersten Voltigierturnier. ©VG Weigelsdorf

Im Reitstall Weigelsdorf nahe der burgenländischen Grenze fand am 1. April mit einem Eintagesturnier die Saisoneröffnung für die heimischen Voltigierer statt. Von der gut besuchten Anfängerklasse bis zu den Einzelvoltigierbewerben der schweren Klasse war für alle ein Bewerb dabei. Für die Voltigiergruppe Weigelsdorf war die Turnieraustragung eine Premiere. „Ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat“, erzählt Turnierleiterin Isabel Fiala: „Für die Pferde und die Voltigierer war es ein schöner Saisoneinstieg. Es gab keine Zwischenfälle und auch der Zeitplan hat perfekt gehalten, wir konnten ohne Verspätung in den Finalbewerb gehen.“

Die beiden Trainerinnen der 2015 gegründeten Voltigiergruppe, Tina Stieglitz und Isabel Fiala, freuen sich besonders über das positive Feedback der zahlreichen Teilnehmer und Funktionäre.

Auch Voltigierreferent Christian Kermer zeigt sich begeistert: „Ein sehr gelungenes erstes Turnier, die Stimmung war sehr freundlich und sogar das Wetter war perfekt.“ Er und Bundesreferent Manfred Rebel blicken bereits auf die Weltmeisterschaft im Magna Racino Anfang August. Ein Höhepunkt für Niederösterreichs Turner/-innen in einer Saison, die in Weigelsdorf bereits einen perfekten Start hatte.

 

Verstärkte Kontrollen stehen bevor


Der NOEPS informiert seine Turnierveranstalter:

Wie aus einem Schreiben der BH Baden hervor geht wurden bei einigen nationalen Turnieren mit internationaler Beteiligung Gesundheitskontrollen durch geführt. Dabei stellte sich heraus, dass ein Großteil der untersuchten ausländischen Pferde keine Gesundheitsbescheinigung gemäß Richtlinie des Rates 2009/165/EG, Anhang II vorweisen konnte und auch kein Zeugnis zur Bestimmung des Versendungsstalles an die BH Baden übermittelt wurde.

„Da es sich inhaltlich bei der Gesundheitsbescheinigung der Richtlinie des Rates 2009/156/EG um eine amtliche Aussage zum Seuchenstatus des Herkunftsbetriebs handelt, würde im Falle eines Krankheitsausbruchs der Veranstalter, der es verabsäumt diese Bestätigungen von seinen Gästen einzufordern, für etwaige Folgen zur Verantwortung gezogen werden.“

Die Behörde ersucht die Veranstalter im Sinne des Seuchenschutzes und von allen ausländischen Teilnehmern entsprechende Gesundheitsbescheinigungen zu verlangen. Weiters heißt es in dem Schreiben, werde es in Anbetracht der bevorstehenden Turniere zu stichprobenhaften  Überprüfungen durch die Amtstierärzte kommen.

 

Sponsorensegen am Reuhofer Springturnier


Strahlende Sieger: Katharina Biber mit Sonnenbluemchen ©u&me

Der Reuhof in Pillichsdorf erfreute am vergangenen Wochenende nicht nur mir strahlendem Sonnenschein und gepflegtem Sandplatz, sondern auch mit gleich mehreren spannenden Sponsorenspringprüfungen.

So zum Beispiel der Pegus Grand Prix, der mit einem ordentlichen Geldbetrag einige Profireiter anlockte. Während aber Routiniers wie Iris Murray und Christian Schranz patzten, konnte sich besonders die junge Riege durchsetzen. Alex Gencik jubelte über Platz Eins und Zwei in der hundertdreißig Zentimeter Prüfung von Pegus Horsefeed, gefolgt von Anna Sophie Reiter. Sponsor Konrad Stelzl konnte es sich allerdings nicht nehmen lassen noch eine zweite Prüfung zu unterstützen.

Küsschen gab es für Sylvia Goiser zum Sieg im Pegus Amateur Grand Prix powered by Equiva ©u&me

Im Pegus Amateur Grand Prix powered by Equiva über 125 cm kam es zu zwei Nullfehlerritten: Nachdem Sylvia Goiser mit Atilinda lange Zeit als einzige ohne Stangenkontakt führte, vollbrachte Katharina Biber mit Sonnenbluemchen B eine Topleistung und kam ebenfalls fehlerfrei ins Ziel. Aufgrund der Hitz verzichteten die beiden Reiterinnen auf ein Stechen und teilten sich den Sieg.

Im FTR Cup machte Natalie Gallei den Sack zu und ritt mit Doppel-Null auf Platz Eins. In der Prüfung von Arzu Faturas Modelabel erreichten Nicole Etl (B) und Alexandra Thoma (NÖ) die Plätze zwei und drei.

„Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Reuhof – top organisiert von Familie Biber – seine eigene Freiluftsaison eröffnen“, freut sich Springreferent Martin Goiser.

Standardparcours verpflichtend bei CSN-C-NEU

Wer kennt sie nicht, die Nervosität vor den ersten Turnierstarts? Um Turniereinsteigern die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen, wurden im vergangenen Jahr von einer niederösterreichischen Expertenrunde rund um NOEPS-Springreferent Martin Goiser neun Standardparcours entworfen. Einer davon ist bei sämtlichen niederösterreichischen CSN-C NEU-Turnieren verpflichtend aufzubauen.

Turniereinsteigern wird damit die Möglichkeit geboten, den bekannt gegebenen Parcours schon beim Training im heimatlichen Stall zu üben. Einem entspannten Turnierstart steht also nichts mehr im Wege!

 

 


Entworfen wurden die Standardparcours im vergangenen Jahr von der niederösterreichischen Arbeitsgruppe Springreiten.

Neun Parcours für vier unterschiedliche Platzgrößen wurden dabei kreiert. Bei C-NEU-Turnieren muss mindestens einer dieser Parcours verwendet und schon in der Ausschreibung genannt werden. Das ermöglicht den Teilnehmern ein zielgerichtetes Training im heimatlichen Stall.

 

Die Pläne der Standardparcours zum Download gibt es HIER.

Das war das Outdoor Opening im Magna Racino

Kolumne: Recht gehabt? (Teil 12)

Magisch sauber durch die Sonderprüfungen

„Damit Pferde gesund bleiben, müssen sie gepflegt werden.“
Diesen Spruch hat wohl jeder schon einmal gehört. Wie Zeit- und Kräfteraubend die Pflege unsere Schützlinge sein kann, darüber sagt die alte Weisheit allerdings nichts. Zum Glück gibt es kein Problem, wo es nicht auch eine Lösung gibt.

Besonders im Frühjahr treten viele Nachwuchspferdesportler zu ihren ersten Sonderprüfungen an und stehen vor einem alten Dilemma. Wie bekommt man das sägespäneverseuchte, winterfellabstoßende, gelbfleckige Struwelschimmelpony jetzt rechtzeitig sauber? Mag. Matthias Linnert-Kuhn vom E. Böhm Handelunternehmen kennt das Drama und möchte es gemeinsam mit dem NOEPS den Neulingen in Zukunft deutlich leichter machen. Daher stellt er dem NOEPS 1200 Stück der einzigartigen MAGIC BRUSH Bürsten zum Verteilen bei den Sonderprüfungen zur Verfügung.

Die einzigartige MAGIC BRUSH Bürste reinigt und pflegt Pferdehaar durch
eine spezielle Borstenkonstellation und verhilft dem Pferd dabei obendrein zu einer angenehmen Massage. Eingetrockneter Schweiß und Schmutz sind für die MAGIC BRUSH kein Problem. Die Bürste ist noch dazu wasserfest und leicht zu reinigen und außerdem ein zuverlässiger Helfer beim ausbürsten von Satteldecken, Reitsakkos, etc.

Die MAGIC BRUSH kommt automatisch zu den Sonderprüfungen in die Vereine und wird mit den Abzeichen übergeben.

NOEPS-Landescups (Teil 10): NOEPS Vielseitigkeitscup 2017

Sie sorgen bei den Zusehern für besondere Spannung, bei Teilnehmern für besonderen Siegeswillen und am Ende der Saison für glückliche Siegesgesichter – die gut dotierten niederösterreichischen Landescups gehen in die neue Saison. Neun Cups und Trophys werden auch in der Turniersaison 2017 wieder für Spaß und Spannung im Dressurviereck und im Parcours sorgen.


NOEPS Vielseitigkeitscup 2017

Die Vielseitigkeit gilt als Königsklasse der Reiterei. Nicht umsonst, muss man doch sowohl im Viereck, als auch im Gelände und im Parcours überzeugen. Niederösterreichs Buschreiter haben in der Saison 2017 wieder die Möglichkeit, ihre Vielseitigkeit im Rahmen eines vom NOEPS-Vielseitgkeitsreferat gesponserten Cups unter Beweis stellen.

 

Die Austragung des Cups in drei Klassen ermöglicht jedem Teilnehmer die Chance auf den Sieg. Eine der Klassen ist etwa nur für Nachwuchsreiter unter 18 Jahren, welche eine R1-Lizenz besitzen, geöffnet. Die beiden weiteren Cupwertungen richten sich an R1- bzw. R2-Reiter.

Der NOEPS-Vielseitigkeitscup wird über drei Runden an zwei Veranstaltungsorten bestritten. Die Ergebnisse der einzelnen Runden werden für die Gesamtwertung addiert. Im Fall einer Punktegleichheit zählt das bessere Ergebnis des zweiten Turniers in Aspang.

Die jeweils besten acht Buschreiter der drei Klassen werden mit großzügigen Geldpreisen, zur Verfügung gestellt vom NOEPS-Referat Vielseitigkeit, belohnt.


Termine NOEPS Vielseitigkeitscup 2017:

  • CCN-A 15.04.-16.04.2017 Aspang
  • CCN-A 06.05.-07.05.2017 MilAk Wiener Neustadt
  • CCN-A 11.08.-13.08.2017 Aspang

Das Reglement der EQUIVA Einsteiger Trophy 2017 finden Sie auf unserer Homepage unter Downloads.