Unsere Teilnehmer bei der BLMM Kammer-Schörfling

Für die heurige BLMM Springen in Kammer-Schörfling von 6. – 9. 9.2018 dürfen wir folgenden Reitern und Reiterinnen die Daumen drücken:

Bauer Bettina, Berner Sabrina, Biber Katharina, Dollberger Liana, Domaingo Noah, Fischer Alfred, Freisl Kerstin, Goiser Martin, Hinterhofer Julia, Hönigschnabel Fiona, Paintner Herbert, Pfoser Anna, Pollak Sophie, Purkathofer Seline, Riedl Leonie, Schellenbauer Marlies, Schiller Katharina, Schranz Lisa u. Christian, Schwarz Beate, Steinauer Laura, Veits Victoria, Vidmar Julia.

Wir bedanken uns auch bei den Sponsoren Fr. ARZU FATURA, Fa. EQUIVA und der NÖ VERSICHERUNG für die Unterstützung unseres Teams

Hafi-EUCH: Vizemeistertitel für NÖ-Reiter!

Das Pferdezentrum Stadl-Paura (OÖ) bot eine traumhafte Kulisse für das diesjährige Haflinger Europachampionat. Am Samstag fielen die Titelentscheidungen in 20 Bewerben.


Das von der Haflinger Welt- Zucht- und Sportvereinigung organisierte Haflinger Europachampionat machte das Pferdezentrum Stadl-Paura vier Tage lang zum europäischen Hotspot des Haflingersports. Das Championat wird alle drei Jahre ausgetragen und vereint eine große Bandbreite an unterschiedlichen Pferdesportdisziplinen, was die Vielseitigkeit dieser traditionellen Pferderasse wiederspiegelt.

„Wir können ein durchwegs positives Resümee ziehen. Wir sind sehr zufrieden mit den zahlreichen Nennungen, mit der merklich steigenden Qualität und auch, dass alles gut über die Bühne gebracht werden konnte“, sagt der technische Delegierte, Roland Morat. Rund 370 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zwölf Nationen kämpften mit 330 Pferden in den Disziplinen Dressur, Fahren, Freispringen, Springreiten, Vielseitigkeit sowie in fünf Westerndisziplinen um insgesamt 20-Championatstitel. Damit war dieses Europachampionat das zahlenmäßig am stärksten besetzte. Ein Aufschwung, der nicht nur in der Quantität, sondern auch in der Qualität bemerkbar sei. „Seit dem letzten Europachampionat vor drei Jahren ist die Grundqualität der Pferde deutlich gestiegen. Insbesondere die Jungpferde zeigten sich sehr qualitätsvoll“, so Morat. Diese feierten mit dem Freispringchampionat und der Jungpferdeprüfung Fahren Einspänner zwei Titel-Premieren.

Das Pferdezentrum Stadl-Paura diente zum bereits dritten Mal als Austragungsort für diese einzigartige Pferdesportveranstaltung. Ein Grund für die erneute Wahl von Stadl-Paura als Austragungsort, ist die umfangreiche Infrastruktur der Anlage. „Es gibt hier ausreichend Gelände, um alle Prüfungen und Disziplinen gut abwickeln zu können. Das Team des Pferdezentrums arbeitet professionell und perfekt aufeinander abgestimmt“, ergänzt Morat.

Vier Tage lang wurde den zahlreich erschienenen Zusehern top Haflingersport geboten. Das Publikum dankte mit lautstarkem Jubel, vollen Zusehertribünen und tosendem Applaus – selbst in sonst sehr ruhigen Disziplinen wie der Dressur. Das heimische Team sorgte gesamt für 18 Medaillen, davon sieben goldenen.

Dressur – Advanced class

In der höchsten ausgetragenen Leistungsklasse der Dressur, kam es zu einem wahren Hundertstelkrimi um den Sieg. Die Top-Drei trennten schlussendlich lediglich vier Zehntelpunkte voneinander. Die Entscheidung fiel erneut zu Gunsten der schwarz-rot-goldenen Equipe. Nicole Weidner erritt mit ihrem imposanten Hengst Ariano vom CJD Gestüt gesamt 134,72 Punkte, was den Titelgewinn in dieser Klasse bedeutete. Mit hauchdünnen drei Zehntelpunkten Rückstand platzierte sich Stefan Hirnböck mit New York, einem Hengst nach Natural, auf dem zweiten Rang und trägt nunmehr den Titel Vize-Europachampion. Auch der dritte Platz ging an die Heimnation. Sandra Singer schaffte es mit Rainhof’s Bonifaz S auf 134, 32 Punkte.

Quelle: PM

Ist Pferdemist eigentlich Abfall?

Besonders im näheren Umkreis von Wien ist es für manche Reitbetriebe in den letzten Jahrzehnten sprichwörtlich eng geworden. Ställe, die vor 50 Jahren noch frei auf der grünen Wiese standen, befinden sich heute im unmittelbaren Einzugsbereich größerer Siedlungen. Ein solches Aufeinandertreffen läuft oft nicht reibungslos ab und Pferdemist ist immer wieder ein großes Thema. Aber wie ist Pferdemist, der, so weit sind sich wohl alle einig, ein sich schnell zersetzendes Bioprodukt darstellt, genau zu bewerten? Unterliegt dieser den abfallwirschaftlichen Regelungen? Wir informieren Sie gerne:


„Abfälle“ im Sinne des Abfallwirtschaftsgesetzes 2002 (AWG 2002) sind bewegliche Sachen, deren sich der Besitzer entledigen will oder entledigt hat oder deren Sammlung, Lagerung, Beförderung und Behandlung als Abfall erforderlich ist, um die öffentlichen Interessen (§ 1 Abs. 3) nicht zu beeinträchtigen.

Die Sammlung, Lagerung, Beförderung und Behandlung von Mist, Jauche, Gülle und organisch kompostierbarem Material als Abfall ist dann nicht im öffentlichen Interesse (§ 1 Abs. 3) erforderlich, wenn diese im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs anfallen und im unmittelbaren Bereich eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs einer zulässigen Verwendung zugeführt werden (vgl. § 2 Abs. 3 AWG 2002).

Diese Ausnahme vom Abfallbegriff kann daher auch für Pferdemist zutreffen, wenn dieser im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes anfällt.

Zudem ist auch in den Ausnahmen vom Geltungsbereich des AWG 2002 eine im Hinblick auf Pferdemist einschlägige Bestimmung1 (Ausnahme und Gegenausnahme) formuliert: Gemäß § 3 Abs. 1 Z 5 lit b AWG 2002 sind „sonstige tierische Nebenprodukte“, die unter die Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 (im Folgenden TNP-VO) fallen, grundsätzlich vom Anwendungsbereich des AWG 2002 ausgenommen. In dieser Bestimmung ist allerdings als Gegenausnahme festgehalten, dass „sonstige tierische Nebenprodukte“, die für spezifische Abfallbehandlungsanlagen wie die Verbrennung in einer Verbrennungs- oder Mitverbrennungsanlage, oder die Behandlung in einer Biogas- oder Kompostieranlage bestimmt sind, vom Anwendungsbereich des AWG 2002 umfasst sind.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Anwendbarkeit der abfallwirtschaftsrechtlichen Bestimmungen vom weiteren Schicksal des Pferdemists abhängt.

Der Einsatz von Pferdemist als Dünger auf Feldern unterliegt nicht dem AWG 2002, da hier tierische Nebenprodukte keiner im § 3 Abs. 1 Z lit. b AWG 2002 genannten spezifischen Abfallbehandlungsanlage zugeführt werden.

Die Behandlung von Pferdemist (bzw. daraus hergestellten Pellets) in einer Abfallbehandlungsanlage sowie die Sammlung von Pferdemist für eine Behandlung in einer Abfallbehandlungsanlage unterliegt den Bestimmungen des AWG 2002, insbes. der Erlaubnispflicht gemäß § 24a AWG 2002, den Aufzeichnungspflichten gem. § 17 AWG 2002 und den entsprechenden Bestimmungen zu den Registrierungs- und Meldepflichten nach §§ 21 ff AWG 2002. Bei der grenzüberschreitenden Verbringung von Pferdemist außerhalb des Bundesgebiets kommt zusätzlich die Verordnung (EG) Nr. 1013/2006 über die Verbringung von Abfällen zur Anwendung.

Bei der industriellen Verbrennung von Pellets, die aus Pferdemist hergestellt wurden, ist grundsätzlich die Abfallverbrennungsverordnung anzuwenden. Es besteht aber die Möglichkeit, für Pferdemist, der zur Herstellung von Pellets herangezogen wird, gemäß AVV das Abfallende zu beantragen, wodurch dann die Verbrennung dieser Pellets aus dem Anwendungsbereich der Abfallverbrennungsverordnung fällt.

Aus Sicht eines gesamthaften Umweltschutzes ist allerdings anzumerken, dass in weiten Bereichen Europas ein Mangel an organischer Substanz im Boden besteht. Bei Pferdemist als qualitativ hochwertigem Dünger, sollte daher die stoffliche Verwertung grundsätzlich im Vordergrund stehen.

Angemerkt wird, dass unabhängig von einer Einstufung als Abfall grundsätzlich auch hygienerechtliche Bestimmungen, allfällige Bodenschutzbestimmung und das Düngemittelrecht zu berücksichtigen sind.

Leistungsbeschreibung für Pferde der berittenen Polizei

Liebe Mitglieder!

Nach Kontakten mit dem Bundesministerium für Inneres im Zusammenhang mit der berittenen Polizei, wurde beschlossen, dass die Verbände auf der Suche nach Polizeipferden unterstützend tätig werden. Deshalb dürfen wir an dieser Stelle die Leistungsbeschreibung für Polizeipferde einpflegen: Leistungsbeschreibung_(Beilage_3) (2)

Nachstehend daraus eine Kurzanforderung:

  • Stockmaß 172 – 178cm
  • Braun bis Schwarz
  • Alter 6 – 10 Jahre
  • Wallach / Warmblut
  • Die Ankaufsuntersuchung findet in der Uniklinik in Wien oder in der Pegasus-Pferdeklinik (Breitenfurt) statt; die Kosten übernimmt das BMI, der Transport geht zu Lasten des Verkäufers bzw Bieters
  • Weitere Vorgaben sind der Beilage zu entnehmen
  • Die Preisgestaltung wird individuell vereinbart.

Interessenten/Bieter mögen bitte direkt mit den nachstehenden Personen den Kontakt herstellen.

 

Bundesministerium für Inneres

Gruppe II/A – Organisation,

Dienstbetrieb und Einsatz

A-1014 Wien, Minoritenplatz 9

Tel: +43 (0)1 53126 3563

www.bmi.gv.at

 

Frau Mag. Karoline Stumptner

karoline.stumptner@bmi.gv.at

 

oder

Frau Nina Ribul

nina.ribul@bmi.gv.at

0664/8547076

Team Austria bei der Nachwuchs EM in Fontainebleau (FRA). © Facebook KES Equestrian Team

Platz 28. für Naomi Ruth zum Auftakt Children EM

Team Austria bei der Nachwuchs EM in Fontainebleau (FRA). © Facebook KES Equestrian Team

Team Austria bei der Nachwuchs EM in Fontainebleau (FRA). © Facebook KES Equestrian Team

BB | Springreiten – Die  U14 Springreiter eröffneten am Montag, den 10. Juli ab 8 Uhr die Nachwuchs EM 2018 in Fontainebleau mit der ersten Teilprüfung Team und Einzel. Insgesamt 92 Paare stellten sich dieser 1, 25 m  hohen Herausforderung, 23 blieben fehlerfrei, sieben beendeten den Parcours mit einem Zeitfehler. Darunter waren erfreulicherweise auch zwei österreichische Paare: Ludovica Goess-Saurau (B) und Knightfield Ella platzierten sich mit einer super Runde auf dem hervorragenden 19. Platz und die Niederösterreicherin Naomi Ruth (NÖ) und ihr Saltador wurden mit einem Zeitfehler beachtliche 28. in dem hochkarätigen Feld

Kompletter Bericht unter EQWO.net

20. Pferdefest in Bärnkopf

20. Pferdefest in Bärnkopf im Waldviertel: Initiator ist Otto Hofer vom Reitkultur-Verein Weiß-Blau-Gold

Otto Hofer hat vor 20 Jahren in seiner Heimatgemeinde Bärnkopf in einer malerischen Waldlichtung ein Pferdefest  ins Leben gerufen, das durch Ambiente und Programm viele Pferdefreunde anzieht. Otto Hofer ist seit seiner Kindheit mit den Pferden verbunden und hat unter anderem als kreativer Vorreiter und erster österreichischer Anbieter von Holzedelstreu, auch die Marke HAPPY HORSE geschaffen und erfolgreich in allen Bereichen des Reitsports und der Pferdehaltung etabliert.

Otto Hofer, langjähriger Rechnungsprüfer des Reitkultur-Vereins Weiß-Blau-Gold, und Otto Kurt Knoll, Präsident des Reitkultur-Vereins Weiß-Blau-Gold, verbindet eine langjährige Freundschaft und natürlich die Freude an den Pferden.

Der im Jahr 2000 in Klosterneuburg gegründete Reitkultur-Verein Weiß-Blau-Gold  ist der erste Verein des NÖ Pferdesportverbands (NOEPS), der die Verbindung von Pferdekultur und Pferdesport forciert. Das Engagement der Mitglieder des Reitkultur-Vereins Weiß-Blau-Gold  ist ein Beispiel unter vielen des Einsatzes von Ehrenamtlichen in Vereinen in NÖ und Österrreich, die einen Beitrag für das gesellschaftliche Leben auf Landes- und Bundesebene leisten.

Das 20. Pferdefest in Bärnkopf am 7. Juli 2018 war ein voller Erfolg!

Ein Highlight war die Präsentation eines Ochsengespanns. Ochsengespanne stellen nämlich heute eine Rarität in Österreich dar und der seinerzeitige Einsatz des Pferdes in Verbindung mit dem Ochsen ist kaum mehr bekannt.

Gratulation Otto Hofer, der Gemeinde Bärnkopf und allen Beteiligten zum Gelingen!

 

Foto: Otto Hofer (links)  und Otto Kurt Knoll (rechts) freuten sich mit den Festgästen, über die Präsentation von Rudolf Blamauer aus dem Wienerwald (Mitte), der sein Ochsengespann beim 20. Pferdefest in Bärnkopf präsentierte. 

NOEPS Büro am Fr. 1.6. geschlossen!

Wir sind auch am langen Wochenende für Sie da! Und zwar unermüdlich im Einsatz auf den Turnieren und Sonderprüfungen dieses Landes. Deshalb bleibt das Büro am Fr. den 1.6.2018 geschlossen! 

Wir wünschen ein pferdiges langes Wochenende!

WICHTIG – Informationspflicht zur Datenschutzgrundverordnung

Liebe Vereine, liebe Mitglieder,

über nachstehenden Link erhalten Sie alle Maßnahmen die der OEPS und NOEPS im Sinne der Datenschutzgrundverordnung umsetzen.

http://www.oeps.at/main.asp?VID=1&kat1=78&kat2=495&NID=7196

Wir bitten Sie, diese für Ihre weitere Arbeit zu berücksichtigen und umzusetzen.
Die neue Beitrittserklärung finden Sie hier: Beitrittserklärungen NEU
Für Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

 

Pferde für unsere Kinder in Österreich

Gelungene Kooperation mit deutscher Erfolgs-Initiative

Den Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“, der sich in Deutschland seit 2015 erfolgreich dafür einsetzt, Kinder mit dem Thema Pferd in Berührung zu bringen, gibt es jetzt auch in Österreich.


„Die Kooperation mit dem deutschen Verein zeigt, dass eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Wohle von Kindern, Pferden und anderen Interessensgemeinschaften die Perspektiven erweitert”, freut sich Dietrich Sifkovits, Generalsekretär des Österreichischen Pferdesportverbandes (OEPS) und Präsident von “Pferde für unsere Kinder Österreich“, über die gelungen Kooperation.
Sifkovits setzt fort: “Erste kleine Projekte Anfang des Jahres haben gezeigt, dass unsere Initiative, insbesondere im urbanen Bereich, unentbehrlich ist. Wir danken unserem deutschen Partner für die Unterstützung, die die Umsetzung in unserem Lande leichter macht. Denn gemeinsam sind wir stark.”
Ab sofort gibt es auch in Österreich die Möglichkeit, Kinder in Kindergärten und Grundschulen durch die in Deutschland inzwischen weit verbreiteten und wohl bekannten Holzpferde und Lernkoffer mit dem Thema Pferd in Berührung zu bringen.
Im Dezember 2016 hatten Vertreter des OEPS mit dem Vorstand des Vereins „Pferde für unsere Kinder e.V.“ Kontakt aufgenommen. Nach einigen konstruktiven Treffen, fand das abschließende Kooperationsgespräch im Rahmen des internationalen Pferdesportturniers Amadeus Horse Indoors Ende des letzten Jahres in Salzburg statt. Im Jänner 2018 wurde dann der Kooperationsvertrag unterzeichnet und am 22. Februar der Verein „Fachverband – Pferde für unsere Kinder, Österreich“ im Vereinsregister eingetragen.
Aus dem Wissen heraus, dass man die größte Stärke und Reichweite nur gemeinsam erzielt, wollen Deutschland und Österreich mit vorliegendem Kooperationsvertrag die bereits mündlich getroffene Absprache zur Zusammenarbeit festhalten. Ein erster Schritt zur Internationalisierung dieser Initiative zur Förderung der Jugend zusammen mit dem Pferd.
Ein wichtiger Punkt der Kooperation ist es auch, die inhaltliche Entwicklung der Vereine gemeinsam weiter zu gestalten. Ideen und Konzepte sollen im regen Austausch vorangetrieben werden.
„Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit Österreich einen großen Verbündeten an unserer Seite haben, dem die Umsetzung unserer Vereinsziele ebenfalls eine Herzensangelegenheit ist“, sagt Dr. Christina Münch, Vereinsvorsitzende „Pferde für unsere Kinder Deutschland“.
Eine umfassende Darstellung der Vereine, ihrer Ziele und Projekte, der prominenten Botschafter und der Möglichkeiten die Idee zu unterstützen, bieten in Wort, Bild und Film die Internetseiten pferde-fuer-unsere-kinder.de und pferde-fuer-unsere-kinder.at
Quelle: PM/OEPS

Neue Regelungen bei § 57a Begutachtung

Im Jänner 2018 ist die 34. Novelle des Kraftfahrgesetzes (KFG) in Kraft getreten. Auf Landmaschinenbesitzer kommen damit einige Änderungen bei der § 57a-Begutachtung zu.

Im Juni 2016 wurde mit der 32. Novelle des Kraftfahrgesetzes (KFG) der Überprüfungsrhythmus bei landwirtschaftlichen Anhängern (Zulassung Klasse R) von 3 / 2 / 1 / 1 Jahren auf 3 / 2 / 2 / 2 Jahren neu geregelt.
Mit der 34. KFG-Novelle gibt es nun wiederum Änderungen bei der § 57a-Überprüfung („Pickerlüberprüfung“). Bis jetzt konnten die wiederkehrenden Begutachtungen einen Monat vor dem Überprüfungsmonat bis vier Monate nach dem Überprüfungsmonat gemacht werden.
In Summe gab es somit einen Zeitraum von sechs Monaten. Ab 20. Mai 2018 gelten für Lkw und andere Fahrzeuge über 3,5 t und mehr als 40 km/h Bauartgeschwindigkeit andere Überprüfungstoleranzen.
Ab diesem Zeitpunkt können bei 50 km/h-Traktoren die Überprüfungen nur mehr drei Monate vor dem Begutachtungsmonat gemacht werden. Eine Begutachtungsmöglichkeit nach dem Überprüfungsmonat gibt es nicht mehr. Somit stehen zukünftig vier Monate zur Verfügung.

Diese Regelung gilt
• für Traktoren mit 50 km/h Bauartgeschwindigkeit,
• für selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Motorkarren und Transportkarren über 40 km/h,
• für Anhänger der Klasse O mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
• sowie für alle als LKW zugelassenen Fahrzeuge, unabhängig vom Gewicht – es könnte somit auch Pick-ups, Kleintransporter oder Liefer-Pkw betreffen.

Für alle anderen Fahrzeuge ändert sich nichts (z.B. Traktoren bis 40 km/h oder landwirtschaftliche Anhänger der Klasse R). Sollten bei einer Überprüfung schwere Mängel festgestellt werden, sind diese innerhalb von zwei Monaten zu beheben. Aber Achtung: Ein Weiterbetreiben solcher mangelhafter Fahrzeuge ist längstens bis zur „Pickerlfälligkeit“ möglich. Wird bei der Begutachtung ein Mangel mit Gefahr in Verzug festgestellt, ist die Zulassung sofort auszusetzen und Kennzeichentafel sowie Zulassungsschein bis zur Behebung einzuziehen.