Willi Fischer siegt im Stechen des Racino Grand Prix
/in SpringenWas für eine spannende Entscheidung im zweiten der insgesamt drei nationalen RACINO GRAND PRIX: Insgesamt sieben Teilnehmerpaare konnten den von Edi Petrovic und Andreas Bamberger designten S*-Parcours fehlerfrei beenden und somit das erhoffte Ticket fürs Stechen lösen. Dort sah alles nach einem Salzburg Sieg aus, denn Christian Juza ließ im Sattel von „Lena 490“ mit einer Speedrunde aufhorchen. Doch Schlussreiter Willi Fischer wollte es nochmals ganz genau wissen….
Die Saison 2017 rückt mit großem Schritten dem Ende zu und da dürfen die Indoor-Events im Magna Racino natürlich nicht fehlen. Neben dem internationalen CSI2* und dem gut besuchten CDN-A* im Oktober wartete der Ebreichsdorfer Turnierkalender im November und Dezember mit nicht weniger als drei nationalen Springturnieren auf. Hier wurde nochmals Springsport bis zur schweren Klasse geboten und für rasante Rennen gesorgt. Wie man im zweiten RACINO GRAND PRIX, der im Rahmen des CSN-B* von 24.-26. November 2017 stattgefunden hatte, hautnah miterleben durfte. Während beim ersten Großen Preis lediglich ein Nullfehlerritt gefeiert wurde und Bogdan Mrowka einen wohl unvergesslichen Triumph verbuchte, ritterten am heutigen Sonntag sieben Starterpaare um die Bestmarke im Stechen. Der Oberösterreicher Willi Fischer zog mit seinen beiden Pferden in die Entscheidung ein und lieferte zum Auftkat mit „Colmar“ eine zügige Nullrunde in 39,19 Sekunden ab, was am Ende Rang vier bedeuten sollte. Zwei Starter später war Salzburgs Aushängeschild Christian Juza, der mit seiner flinken Stute „Lena 490“ in 37,68 Sekunden doch um einen Ticken schneller unterwegs war, in Richtung Grand Prix-Sieg unterwegs. Beim Angriff auf die führende Bestmarke hatten die Mitstreiter ordentlich zu beißen und auch der hier im Magna Racino stationierte Sascha Kainz musste sich nach einer cool angelegten Runde mit seinem Top-Pferd „Casento“ am zweiten Zwischenrang geschlagen geben (38,29 Sekunden). Der – Salzburger – Sieg schien vergeben zu sein, wenn man da nicht noch einen auf der Rechnung haben musste: Willi Fischer kam mit seiner Schimmelstute „Dollargirl 16“ als Schlussreiter in die Bahn und legte bei seinem Ritt alles auf eine Karte. Er hatte richtig gepokert und durfte sich nach einer perfekten Runde über die neue Spitzenzeit von 37,47 Sekunden, dem Führungswechsel und verdienten Sieg freuen. Wenn das nicht Motivation und Ansporn für den bevorstehenden Event in der Salzurgarena gibt.
Auch in den Rahmenbewerben wurden würdige Gewinner prämiert: So trug sich zu früher Stunde Fiona Katharina Oppl im lizenzfreien Springreiterbewerb in die Siegerliste ein. Im Sattel von „Joola“ führte sie mit 7,00 Punkten vor Mischler Zille (6,50 Punkte) und Lisa-Marie Kurat (6,20 Punkte) das Teilnehmerfeld an. Beim Pony-Stilspringen wurde der Triumph nach Tschechien entführt: Adela Ticha trumpfte hier mit „Carda“ und der Höchstnote von 7,50 Punkten auf und reihte sich vor Pascal Hantke (7,20 Punkte) und Clara Praunseis (7,00 Punkte) on Top.
Wie schon am Vortag war die Liste der fehlerfrei gebliebenen Nachwuchscracks lange: Zu den an erster Stelle prämierten vierjährigen Youngsters zählten „Obora`s Kalvados“ und „Dorothy VHP“, die von ihren Reiterinnen Marie Christine Sebesta und Monika Stangelova gekonnt präsentiert wurden. Anschließend kamen „Chacco West F.fagjard“ (Stefan Leikermoser), „Cupcake Girl VH Lindenhof“ (Alice Mrazikova), „Electra 73“ (Gustav jun. Gustenau), „Escada 21“ (Sandra Ziegler), „Royal Star 3“ (Michelle Hager), „Carlina“ (Charlotte Pichler), „Goldstrike“ (Beate Steiner) und „Coco chanel“ (Zsolt Pirik) in der zweiten Abteilung strafpunktefrei ins Ziel. In der Klasse L waren es „Rivadonna“ (Jürgen Mayer), „Goofy“ (Kathrin Weinberger), „Crafder“ (Benjamin Saurugg) und „Sparkling Diamond“ (Philipp Wernard).
Ganz schön Gas gegeben hatte die beiden siegreichen A-Reiterinnen Laura Najmanova (1. Abteilung) und Stefanie Lechner (2. Abteilung), die sich mit ihren Pferden „Stardano“ und „Beluga 2“ in 45,90 und 48,11 den Triumph sicherten. Am Podium klassierten sich Amelie Berger mit „Babina“ (47,41 Sekunden) und Sarah Messner mit „Dynamite Deluxe M“ (47,71 Sekunden) sowie Kevin O’Brien auf „Big Bandido G“ (49,74 Sekunden) und Romana Platzer auf „Ludowig“ (50,21 Sekunden).
In dieser Tonart ging es im Standardspringen der Klasse L über 1,20 Meter weiter, wo sich Martina Holcova bei den R1-Reitern einmal mehr bravourös in Szene setzen: Sieg und Platz drei gab es für die Tschechin. Dazwischen drängte sich noch Julia Jaritz, die mit einer coolen Nullrunde aufhorchen ließ. Gregor Blaszczyk bestach im Anschluss in 47,58 Sekunden mit der Bestmarke. Gemeinsam mit „Quastor Des Roques“ konnte er Kornelia Prasek mit „Classica“ am zweiten und Beate Steiner mit „Coco Loco 4“ am dritten Endrang verweisen.
Nachdem der RACINO GRAND PRIX entschieden war, fiel noch die Entscheidung im Zweiphasenspringen über 1,30 Meter. Die Arrivierten hatten sich nichts zu schenken und mussten sich einem siegessicheren Jürgen Mayer geschlagen geben. Der deutsche Gastreiter, der ja jetzt im Salzburger Flachgau beheimatet ist, hätte sich sogar beinahe den Doppelerfolg gesichert: Mit „Piermont“ flog er in gerade mal 30,74 Sekunden über die entscheidende zweiten Phase, was ihm den Sieg bescherte. Mit „Carna“ blieb er ebenfalls doppelnull und war in 31,73 Sekunden abermals flott unterwegs, was für den dritten Platz reichen sollte. Es war die niederösterreichische Stilistin Victoire Martin, die mit „Regret Me Not“ einen tollkühnen Angriff wagte und die Doppelführung sprengte: Geschickt gerittene 30,92 Sekunden brachten der Amazone den sensationellen zweiten Endrang ein.
Kommende Woche darf man sich von 01.-03. Dezember auf das Ebreichsdorfer Saisonfinale, dem Springturnier mit Adventflair, freuen. Der Bewerbsreigen reicht wiederum von den Einsteigerprüfungen bis hin zum in der Klasse S* ausgeschriebenen RACINO GRAND PRIX. Der Eintritt ist frei und das gesamte Team vom Magna Racino heißt alle bei freiem Eintritt herzlich willkommen.
Quelle: PM
ACHTUNG: Noch gibt es Plätze für die Fortbildung 5./6. Dez.!
/in Ausbildung, SpringenDas Referat Ausbildung veranstaltet eine Fortbildung der Sparte Springen für NOEPS Ausbilder in Bad Fischau Brunn am 5. und 6.12.. Die Fortbildung selbst ist zu bezahlen, Teilnehmer ohne Pferd zahlen allerdings keine Kursgebühr! Noch sind einige Plätze frei, also melden Sie sich schnell an!
Hier noch einmal die Ausschreibung:
Achtung: Keine Kursgebühr für Teilnehmer mit Pferd!
(Fortbildung ist zu zahlen)
Am 5./6. Dez. 2017 veranstaltet das Referat Ausbildung ein 2 Tages Training für NOEPS Ausbildner in der Sparte Springen beim Reit- und Fahrverein Bad Fischau. Vortragender ist Reitmeister Karl-Heinz Streng, Deutschland
Themen :
Aktuelles gutes Reiten zur Gymnastizierung von Springpferden.
Ausreichende Frequenz im Galopp.
Die Genauigkeit der Linienführung.
Hindernishöhe angepasst an den Ausbildungsstand des jeweiligen Pferdes.
Anmeldung zur Teilnahme mit Pferd bis 20.11-2017
Max. 15 Pferd-Reiter-Paare
Teilnahme nach Datum der Anmeldung.
Kontakt : W. Gruber
Tel. 0664 42 25 180
Fortbildung für Springausbilder verschoben!
/in Ausbildung, SpringenDie Fortbildung mit Reitmeister Karl-Heinz Streng in Bad Fischau wurde von 27.–28.11. auf 5.–6.12 verschoben!
Kein Stechen im ersten RACINO GRAND PRIX
/in SpringenBogdan Mrowka brillierte mit dem einzigen Nullfehlerritt
Es war das große Wochenendhighlight und gleichzeitig das wichtigste Springen im Rahmen des CSN-B* (03.-05. November) im Magna Racino: Der RACINO GRAND PRIX, der Sonntag Nachmittag sogar ohne Stechen entschieden wurde. Nur einer konnte nämlich den geforderten, auf 1,40 Meter aufgebauten Umlauf strafpunktefrei bezwingen und das war Bogdan Mrowka mit seinem „Airport B D V Z“. Er sorgte also für einen niederösterreichischen Triumph und konnte den gestrigen S-Sieger Helmut Schönstetter und die freitägige M-Gewinnerin Bianca Babanitz auf die hinteren Ränge verweisen.

Niederösterreichischer Erfolg in NÖ: Bogdan Mrowka holte den Sieg im Racino Grand Prix. © Horse Sports Photo
Voller Vorfreude und Spannung wurde dem RACINO GRAND PRIX entgegengefiebert. Es war der erste der drei nationalen Herbst-Grand Prix und der Siegeswillen der Arrivierten war dementsprechend groß. Das Parcoursteam rund um Helfried Knotz, Zoltan Nemeth und der bewährten PAC-Truppe hatte einen durchwegs anspruchsvollen Kurs gestellt, dessen Hindernishöhe 1,40 Meter aufwies und einige Tücken bereithielt. Die Ritte der genannten Starterpaare wurden eifrig verfolgt, den Favoriten fest die Daumen gedrückt und schlussendlich ließ sich ein souveräner Bogdan Mrowka als glorreicher Gewinner feiern. Im Sattel seines sprunggewaltigen „Airport B D V Z“ zeigte er als einziger, wie man den Parcours fehlerfrei absolvieren konnte, und führte bei der Siegerehrung verdient die Ehrenrunde an. Mit dem schnellsten Vierfehlerpunkteritt sicherte sich Helmut Schönstetter auf „Grace Kelly M“ den zweiten Platz. Die Ränge drei und vier gingen an Bianca Babanitz, die mit ihren beiden Pferden „Little Foot 41“ und „La Fille Rouge“ – wie viele andere auch – bei der gefinkelten Plankenkombination einen Flüchtigkeitsfehler kassierte. Heimerfolge holten des Weiteren Lara Stampler-Ullrich, die mit „Chap K“ eine sehr konzentrierte Runde ablieferte und ausgerechnet am ersten Hindernis einen Abwurf verbuchen musste (6. Rang). Lokalmatador Sascha Kainz war mit seinem Paradepferd „Casento“ in gewohnter Manier sehr sicher unterwegs. Das eingespielte Duo hatte am Ende des Kurses leider Pech: Ihnen wurde der Aussprung der dreifachen Oxer-Steil-Oxer-Kombination zum Verhängnis (7. Platz). Unter den Platzierten fanden sich auch der Niederösterreicher Jörg Domaingo (9. Rang) und der Steirer Michael Fries (10. Rang) ein.
Nun gibt es eine kurze, zweiwöchige Pause. Von 24.-26. November und von 01.-03. Dezember stehen die beiden finalen Springturniere des Jahres an, zu denen das Team des Magna Racino herzlich einlädt und wiederum hochkarätige Teilnehmerfelder erwartet werden.
27/0 Standardspringprüfung mit St. 1.40
RACINO GRAND PRIX
1 (3658) Airport B D V Z – Mrowka Bogdan (N) 0,00/62,26
2 (Z011) Grace Kelly M – Schönstetter Helmut (GER) 4,00/58,36
3 (4B73) Little Foot 41 – Babanitz Bianca (B) 4,00/59,69
4 (1E94) La Fille Rouge – Babanitz Bianca (B) 4,00/60,67
5 (Z058) Lou Bega 39 – Steiner Franz jun. (GER) 4,00/61,00
6 (3E46) Chap K – Stampler-Ullrich Lara (St) 4,00/62,55
7 (3D73) Casento – Kainz Sascha (N) 4,00/62,80
8 (Z117) Chanell 432 – Mayer Johann jun (GER) 4,00/62,97
9 (2F43) Capitano 72 – Domaingo Jörg (N) 8,00/54,85
10 (1I48) Picasso 67 – Fries Michael (St) 8,00/57,38
Ergebnislink
News, Infos und Turnierplan auf www.magnaracino.at
Quelle: PM
1. Winterliches Springduett vorverschoben!
/in Ausbildung, Springen!!!EILMELDUNG!!!
Aufgrund einer internen Terminkollision am Teiritzhof wird das erste Winterliche Springduett um eine Woche vorverschoben!
Neuer Termin: 2.–3.12.
Alle weiteren Informationen zum winterlichen Springduett finden Sie in unserer Broschüre: Winterliches Springduett 2017/18
Im Dezember: Erste Runde des Springduetts!
/in SpringenDas winterliche Springduett, eine Reihe von Lehrgängen um Pferd und Reiter über den Winter fit zu halten, startet die erste Runde von 9. bis 10.12.! Sylvia Goiser und Iris Murray betreuen an insgesamt 3 Wochenenden Springreiter/Innen mit unterschiedlichstem Niveau. Vom Einsteiger bis zum S-Reiter, sind alle am Teiritzhof willkommen. Die Vomittage sind der Gymnastizierung der Pferde gewidmet, an den Nachmittagen geht es dann an den Parcours.
Für ordentliche Stammmitglieder des NOEPS sind die Kurse gefördert.
Alle detaillierten Informationen finden Sie hier: Winterliches Springduett 2017/18
Lassee springt für ausgefallene Turniere ein!
/in SpringenLeider wurden einige Herbstspringturniere in Niederösterreich abgesagt. Christian Schranz und sein Team aus Lassee haben deshalb kurzfristig beschlossen mit einem C-Turnier einzuspringen! Von 11. bis 12. November erwarten die ReiterInnen Parcours von Markus Brandstätter in den Höhen 70 – 130 cm. Die Ausschreibung finden Sie hier: 17920 Lassee
Finaltag beim CSI2* im Magna Racino
/in SpringenPatrick Lam ist der umjubelter Sieger im MAGNA RACINO Grand Prix
(Magna Racino) Er lieferte den allerersten Nullfehlerritt ab, legte im Stechen gekonnt vor und blieb bis zuletzt an der Spitze: Patrick Lam ließ sich beim CSI2* im Magna Racino als genialer Grand Prix-Sieger feiern und holte somit einen halben Heimerfolg für Österreich.
Der krönende Abschluss des dreitägigen CSI2*-Events in Ebreichsdorf war gleichzeitig das finale Highlight: Ein letztes Mal nahmen die Arrivierten den von Hubert Kuttelwascher, Helfried Knotz und dem PAC-Team aufgebauten Parcours ab und stellten sich dem Hauptspringen des Wochenendes, dem zum Weltranglistenranking zählenden MAGNA RACINO Grand Prix. Ein halbes Dutzend löste die 1,45 Meter hohe Aufgabenstellung und zog somit gleich direkt ins Stechen ein.
Dort hatte Patrick Lam eröffnet. Er startet zwar unter der Flagge Hongkongs, ist aber wohnhaft in der Steiermark und in unseren Kreisen ein „echter Österreicher“. Mit viel Stolz blicken wir auf die Olympischen Spiele in Peking (2008) zurück, wo sein Stern gemeinsam mit dem unvergesslichen Erfolgshengst „Urban“ aufgegangen war.. Heute sattelte er „Jockey Cub Caballo“, den Nachkommen des Cheenok, der in der Entscheidung mit der Top-Marke von 43,20 Sekunden auftrumpfte. Man hatte insgeheim schon ein wenig gehofft, dass es für den Sieg reichen sollte, musste jedoch noch fünf Starterpaare lang zittern. Am spannendsten hatte es Michael Eichler gemacht, der tollkühn angriff und um lediglich 18 Hundertstel das Nachsehen hatte. Es sollte sich bis zuletzt nichts mehr ändern und so hieß es Hongkong – „Halb-Österreich“ – vorne im MAGNA RACINO Grand Prix. Hinter dem zweitplatzierten Michael Eichler reihte sich mit Wolfgang Puschak abermals Deutschland am Treppchen ein. Mit „Edgar“ war er doppelnull geblieben und konnte seinen Erfolgslauf an diesem Wochenende fortsetzen. Die rot-weiß-roten Siegesanwärter hatten leider allesamt Pech im Grundparcours. Lediglich Astrid Kneifel schaffte mit einem Abwurf den Sprung in die Platzierung und wurde mit „Duc de Revel“ Zwölfte.
Csongor Töro triumphierte im Finale der Bronze Tour
Der Erfolgslauf hielt an: Csongor Töro war beim CSI2* im Magna Racino bravourös unterwegs und konnte in der Bronze Tour gemeinsam mit „Chacco Boy“ zweimal als Sieger hervorgehen und einen zweiten Platz verbuchen. War das coole Duo schon am Eröffnungstag das Maß aller Dinge, so wiederholten sie ihren Triumph auch im rasanten Finale am Sonntagvormittag.
Von den Morgenstunden an erstrahlte das Areal des Pferdesportparks Magna Racino in prachtvollem Sonnenschein. Der herrliche, fast schon spätsommerliche Wetter hatte für rundum perfekte Stimmung gesorgt. In der großen, herbstlich dekorierten Veranstaltungshalle waren am Finaltag die sechs noch ausstehenden Bewerbe ausgeschrieben. Der erste Run um die Bestzeit startete wiederum um 8:00 Uhr vormittags mit der finalen, auf 1,20 Meter aufgebauten Prüfung der Bronze Tour.
Hier sollte es mit dem mehrfach prämierten Csongor Töro keine allzu große Überraschung geben: Gemeinsam mit seinem verlässlichen „Chacco Boy“ war er in allen drei Teilbewerben bei der Siegerehrung dabei. Zwei Siege und ein zweiter Platz lautete die errungene Ausbeute. Die heutige Bestmarke lag bei 49,22 Sekunden, die ihnen vor Landmann Szabolcs Krucsó (50,51 Sekunden) den Triumph bescherte. An dritter Stelle klassierte sich der beste Österreicher: Daniel Sonnberger und „Cascara 12“ lieferten eine geschickt angelegte Nullrunde ab, die in 51,90 Sekunden den Sprung aufs Podium besiegelte. Dahinter reihte sich Jörg Domaingo mit „Catania 122“ in 51,99 Sekunden an vierter Stelle ein. Durch die Bank Platzierungen geholt hatten die beiden Amazonen Dagmar Wallenko und Tiffany Winkler, die mit ihren Pferden „Vienna XII“ und „Indiana W“ das gesamte Wochenende hindurch mit Nullrunden aufhorchen ließ (8. & 13. Rang). Des Weiteren durfte sich Valentina Pfeifer über einen fehlerfreien Auftritt von „Be my lover“ und dem 14. Platz freuen.
Children Tour Finale mit Heimerfolg für Valerie Kroker
Gestern Zweite und heute siegreich: Valerie Kroker und „Cascala“ bestachen im Rahmen der Children Tour, lösten das 1,20 Meter hohe Standardspringen am allerbesten und flitzten in 50,06 Sekunden den Finaltriumph entgegen. Honoriert wurde die grandiose Leistung mit dem großen, in grün gehaltenen Magna Racino-Siegerpokal und einem nagelneuen Zaumzeug.
Bürstensets von „Magic Brush“ erhielten die am Podium platzierten Anna Helebrantova und Sophie Züger. Die Tschechin raste mit „Epo van de Achterhoek Z“ in lediglich 51,76 Sekunden ins Ziel und wurde somit an zweiter Stelle ausgezeichnet. Die Auftaktgewinnerin Sophie Züger lieferte mit „Qidam de Pres“ eine gelungene Runde ab, die in 52,44 Sekunden für eine Platzierung am Treppchen reichte.
Drei weitere heimische Amazonen konnten sich ebenfalls über eine Prämierung freuen: Julia Jaritz wurde mit „Champion de Luxe“ Achte, Carla Daimer mit „Numero de Gerdi“ Zehnte und Sophie Pollak mit „Latin“ Zwölfte.
Benjamin Wulschner brillierte mit „Jumpy 9“ im Youngster Tour Finale
Exakt ein Dutzend der angetretenen Youngster Tour Finalisten konnte sich nach einem fehlerfreien Grundumlauf, der mit technischen Tücken wie einer drei- und einer zweifachen Kombination einiges abverlangte, für das anschließende Stechen qualifizieren.
Davon waren – für alle Statistiker – acht gerade mal sechs Jahre junge Nachwuchspferde und vier Siebenjährige dabei. Im verkürzten Parcours hatten alle nur noch das begehrte Ziel vor Augen: Bestmarke aufstellen und Finalsieg mit nach Hause nehmen. Abgezeichnet hatte es sich ja schon in den Vorrunden und dann im Finale ganz klar bestätigt: Das Duo Benjamin Wulschner und „Jumpy 9“ musste man auf der Rechnung haben. Mit zwei zweiten Plätzen sorgten sie an den Tagen zuvor schon für wunderbare Achtungserfolge, bei ihrem heutigen Stechritt ließen sie keine Frage offen, dass sie als Siegerpaar vom Platz gehen werden: Bei tollkühn angelegten 35,07 Sekunden stoppte die Uhr und der Finaltriumph sollte ihnen sicher sein. Flott unterwegs war dahinter sein Landsmann Gregor Fischer, dessen Schimmelstute „Classic White“ schon bewiesen hatte, dass sie zu den schnellen Pferden gehört: 36,17 Sekunden besiegelten den Sprung an die Spitze. Am dritten Endrang platzierte sich unsere beste heimische Pferd-Reiter-Anpaarung: Das sonst so erfolgserprobte Team Siegfried Schlemmer und „Flick Flack“ war bis dato noch ein wenig glücklos unterwegs, glänzte dafür – getreu der Devise „abgerechnet wird am Sonntag“ – mit einer souveränen Doppelnullrunde im Finale. In genau 38,00 Sekunden gab es den verdienten Podestplatz für die beiden. Ebenfalls zweimal ohne Fehler ins Ziel gesprungen waren Stefan Eder und seine mit viel Potential ausgestattete „Farouche 3“, die sich schlussendlich den sechsten Platz sicherten.
Die Sensation ist perfekt! Bianca Babanitz führt vor Willi Fischer und Julia Bieler-Kohrock den rot-weiß-roten Dreifachsieg im Silver Tour Finale an
Es war ausgebaut, ganz schön gefinkelt und mit etlichen Raffinessen und Schikanen versehen: Das nach Fehlerpunkten und Zeit gewertete Finalspringen der Silver Tour, das lediglich elf Starterpaare strafpunktefrei absolvieren konnten. Nicht nur die Linienführung an sich sollte den Schwierigkeitsgrad mit sich bringen, sondern auch die bunten, zum Teil sehr luftig gestalteten Hindernisse, die mit Wellenplanken, Wasserwannen und Blumenschmuck aufgebaut waren.
Dass die Gastgeber dann am Ende gleich einen dreifachen Triumph an der Spitze verkünden durften, freute natürlich die heimischen Anhänger ganz besonders. Und eine Amazone kam aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus: Bianca Babanitz, die ja vor wenigen Tagen ihren (runden) Geburtstag feierte. Sie jumpte nämlich mit ihrem Neuzugang „Little Foot 41“ zum großartigen Erfolg und jenen Oldenburger hat sie ja noch gar nicht so lange in ihrem Stall. Nach dem internationalen, gleich mit Nullrunden und Platzierungen bestandenen Debüt in der Arena Nova folgte hier im Magna Racino die Platzierung in der gestrigen Gold Tour und heute der brillante Triumph. Ganz easy war der achtjährige Lord Z-Nachkomme über die Standardprüfung gesprungen und das mit der Bestmarke von sensationellen 58,60 Sekunden. Abgelöst von der Spitze hatten sie den bislang führenden Willi Fischer, dem mit „Dollargirl 16“ eine geniale Runde von astreinen 59,26 Sekunden gelang. Und bekanntlich sind ja alle guten Dinge drei und so schien das Podium mit Julia Bieler-Kohrock, die „Landjano“ in 59,60 Sekunden über die geforderten Hürden pilotierte, komplett in rot-weiß-rot. Für die allererste fehlerfreie Vorstellung sorgte der zum diesjährigen vergoldeten Tiroler Mannschaftsstaatsmeisterteam zählende Christoph Nothegger, der mit „Twilight 2“ den sechsten Endrang holte. In makellosen 63,64 Sekunden war Franz Steinwandtner mit „Cedric 67“ der achte Platz sicher. Mit „Casimir 150“ zeigte Julia Bieler-Kohrock ebenfalls eine Nullrunde, die ihnen Rang elf einbrachte. Mit lediglich einem Zeitfehler kamen Astrid Kneifel und „Royal de Bissons“ ins Ziel (13. Platz). Nach schnell angelegten Ritten kassierten Jörg Domaingo und der gestrige Silver Tour-Sieger Markus Saurugg zwar einen Flüchtigkeitsfehler, konnten sich aber noch an 19. und 20. Stelle platzieren.
Rasantes Rennen im Ebreichsdorfer EY CUP Finale: Sophie Schindlbeck setzte die Bestmarke
Das Ziel ist das große Finale in Salzburg. Der Weg dorthin führt über die 18 EY CUP-Stationen, die sich quer über Europa erstrecken. Im Magna Racino wurde heuer von 10.-14. Mai schon eine Etappe entschieden und mit Willi Fischer ein würdiger Gewinner prämiert. Ihm ist mit 152 Punkten sogar die Führung sicher vor Iza Vele (96 Punkte) und Sascha Braun (95 Punkte), weshalb er natürlich an diesem Wochenende seinen Heimvorteil nutzen wollte. Zugeschlagen hatte jedoch nach einem spannungsgeladenen Stechen die deutsche Equipe und das sogar in dreifacher Ausführung. Insgesamt acht TeilnehmeInnen machten sich den Sieg im finalen Springen des EY CUPs untereinander aus. Sie alle meisterten den 1,45 Meter hohen Grundparcours und zogen unter großem Jubel ins Stechen ein. Dort hätte aus der Sicht der Gastgeber bereits mit dem vierletzten Starterpaar die Entscheidung gefallen sein können: Lea-Florentina Kohl folgte den Anfeuerungsrufen aus den Zuschauerrängen und galoppierte mit ihrem langjährigen Sportpartner „Commander 5“ beherzt los: Fehlerfreie 39,27 Sekunden besiegelten vorerst die Führung, die jedoch noch drei weitere Male unterboten wurde. Mit der Bestzeit von phänomenalen 35,59 Sekunden hatte Sophie Schindlbeck mit ihrer genial mitkämpfenden „Calata“ den Sieg in der Tasche. Ihre Landsfrauen Jennifer Taxis (36,67 Sekunden) und Julia Schönhuber (36,85 Sekunden) komplettierten das Trio am Treppchen. Neben der viertplatzierten Lea-Florentina Kohl mischten auch die beiden rot-weiß-roten Nachwuchsamazonen Lisa Schranz und Magdalena Margreiter ganz vorne mit. Sie konnten bereits an den Vortagen mit Platzierungen en suite aufhorchen lassen, hatten aber leider Pechfehler. Lisa wurde der Einsprung der Kombination zum Verhängnis (6. Rang) und Magdalena musste ausgerechnet am Schlussoxer einen Fehler hinnehmen (7. Rang).
Infos, News & Results www.magnaracino.at
Ergebnisübersicht vom Sonntag (15.10.2017):
Final Bronze Tour 1.20m
International jumping competition against the clock
1.CHACCO BOY / TÖRO Csongor (HUN) – 0 / 49,22
2.VINCENTO 6 / KRUCSÓ Szabolcs (HUN) – 0 / 50,51
3.CASCARA 12 / SONNBERGER Daniel (AUT) – 0 / 51,90
4.CATANIA 122 / DOMAINGO Jörg (AUT) – 0 / 51,99
5.COEUR DE CANTURO / WULSCHNER Benjamin (GER) – 0 / 52,69
6.APOLLO CREED / KRUCSÓ Szabolcs (HUN) – 0 / 52,98
7.VARON O’HESSELN / PREVITALI Michele (ITA) – 0 / 53,84
8.VIENNA XII / WALLENKO Dagmar (AUT) – 0 / 54,23
9.HAKAS / VARGA Tamás (HUN) – 0 / 54,66
10.ESTELLE / MILESZ Eszter (HUN) – 0 / 54,83
11.COOL SILVI / ZAK Michal (SVK) – 0 / 55,02
12.ALINA 493 / STEINER Franz Jun. (GER) – 0 / 55,64
13.INDIANA W / WINKLER Tiffany (AUT) – 0 / 55,79
14.BE MY LOVER / PFEIFER Valentina (AUT) – 0 / 56,44
Final Children Tour 1.20m
International jumping competition against the clock
1.CASCALA / KROKER Valerie (AUT) – 0 / 50,06
2.EPO VAN DE ACHTERHOEK Z / HELEBRANTOVA Anna (CZE) – 0 / 51,76
3.QIDAM DES PRES / ZÜGER Sophie (AUT) – 0 / 52,44
4.CALL ME Z / HELEBRANTOVA Anna (CZE) – 0 / 55,53
5.CASSIAIR / LIECHTENSTEIN Moritz (LIE) – 0 / 60,21
6.QUIPARA Z / KISS Lizanna (HUN) – 0 / 62,06
7.VENEZIA 58 / KNABE Jette Sophie (GER) – 0 / 62,39
8.CHAMPION DE LUXE / JARITZ Julia (AUT) – 4 / 59,11
9.CHACCO / TÖRO Csongor (HUN) – 4 / 64,76
10.NUMERO DE GERDI / DAIMER Carla (AUT) – 8 / 64,58
11.CARDA / KNABE Jette Sophie (GER) – 8 / 66,16
12.LATIN / POLLAK Sophie (AUT) – 12 / 57,08
Final Youngster Tour (6-7 year old horses) 1.25m/1.35m
International jumping competition with jump off
1.JUMPY 9 / WULSCHNER Benjamin (GER) – 0 / 35,07 / Stechen
2.CLASSIC WHITE 2 / FISCHER Gregor (GER) – 0 / 36,17 / Stechen
3.FLICK FLACK / SCHLEMMER Siegfried (AUT) – 0 / 38,00 / Stechen
4.S.I.E.C. CALADOR / GROM Richard (GER) – 0 / 38,48 / Stechen
5.S.I.E.C. LOCCA / GROM Richard (GER) – 0 / 38,58 / Stechen
6.FAROUCHE 3 / EDER Stefan (AUT) – 0 / 38,88 / Stechen
7.BALONIC DE TREBOX Z / WULSCHNER Benjamin (GER) – 0 / 39,06 / Stechen
8.UDO 45 / BELOVA Natalia (RUS) – 0 / 40,09 / Stechen
9.DAKIRA DELUXE / FÖRSTERLING Luisa (GER) – 0 / 44,93 / Stechen
10.CANTULOS / LIS Aleksandr (BLR) – 4 / 39,13 / Stechen
11.S.I.E.C. LAUTREC / GROM Richard (GER) – 4 / 39,49 / Stechen
12.GYO M / SZUHAI Gyula (HUN) – 4 / 39,90 / Stechen
13.HEDDA / KRUCSÓ Szabolcs (HUN) – 1 / 63,06
14.LEVISON’S WHITE PEARL / SPREHE Jörne (GER) – 1 / 65,51
Final Silver Tour 1.35m
International jumping competition against the clock
1.LITTLE FOOT 41 / BABANITZ Bianca (AUT) – 0 / 58,60
2.DOLLARGIRL 16 / FISCHER Willi (AUT) – 0 / 59,26
3.LANDJANO / BIELER-KOHROCK Julia (AUT) – 0 / 59,60
4.CHACCO-BELLA / VÁNDOR Zsófia (HUN) – 0 / 60,72
5.FLOYD / MILESZ Eszter (HUN) – 0 / 60,85
6.TWILIGHT 2 / NOTHEGGER Christoph (AUT) – 0 / 62,92
7.DAYLIGHT 281 / WIDMANN Simon (GER) – 0 / 63,23
8.CEDRIC 67 / STEINWANDTNER Franz (AUT) – 0 / 63,64
9.NERRADO / NAGEL Björn (GER) – 0/ 65,34
10.TRANSPOFIX VANCOUVER / KOHROCK Sönke (GER) – 0 / 66,51
11.CASIMIR 150 / BIELER-KOHROCK Julia (AUT) – 0 / 66,78
12.CLUESO 5 / SPREHE Jörne (GER) – 1 / 67,74
13.ROYAL DES BISSONS / KNEIFEL Astrid (AUT) – 1 / 69,06
14.VERSO DU THOT / CHUDYBA Bronislav (SVK) – 1 / 70,58
14.DRUID HH Z / SZUHAI Gyula (HUN) – 1 / 70,58
16.SIEC COLOUR ME WHITE / SABANCI Sevil (TUR) – 2 / 73,84
17.IMPULS 2 / LIS Aleksandr (BLR) – 4 / 55,60
18.H C.S.R. CENTER / MRÁZ Tamás (HUN) – 4 / 56,07
19.CAPITANO 72 / DOMAINGO Jörg (AUT) – 4 / 58,95
20.BALOUBET BY ETL / SAURUGG Markus (AUT) – 4 / 60,61
Final EY Cup U25 1.45m
International jumping competition with jump off
1.CALATA / SCHINDLBECK Sophia (GER) – 0 / 35,59 / Stechen
2.CHIKAS WAY / TAXIS Jennifer (GER) – 0 / 36,67 / Stechen
3.ZIRO PERCENT / SCHÖNHUBER Julia (GER) – 0 / 36,85 / Stechen
4.COMMANDER 5 / KOHL Lea-Florentina (AUT) – 0 / 39,27 / Stechen
5.WESTERN BOY / VELE Iza (SLO) – 0 / 40,20 / Stechen
6.CASCADEUR 88 / SCHRANZ Lisa (AUT) – 4 / 38,04 / Stechen
7.PSS DENVER / MARGREITER Magdalena (AUT) – 4 / 39,12 / Stechen
8.MERCURY / BELOVA Natalia (RUS) – 4 / 41,20 / Stechen
9.QUILOMA / WIDMANN Simon (GER) – 4 / 64,86
10.LUCCA S / SCHINDLBECK Sophia (GER) – 4 / 66,84
11.LACRIMA DI FELICITA / LÁZÁR JR. Zoltán (HUN) – 4 / 68,52
12.AMBRA 83 / PREVITALI Michele (ITA) – 4 / 69,26
MAGNA RACINO Grand Prix 1.45m
International jumping competition with jump off
1.JOCKEY CLUB CABALLO / LAM Patrick (HKG) – 0 / 43,20 / Stechen
2.COLOUR LINE 2 / EICHLER Michael (GER) – 0 / 43,38 / Stechen
3.EDGAR / PUSCHAK Wolfgang (GER) – 0 / 46,82 / Stechen
4.LESTER IX / CHUDYBA Bronislav (SVK) – 4 / 42,18 / Stechen
5.CADBURRY / BRAUN Sascha (GER) – 4 / 45,84 / Stechen
6.ZAFERAH / SZUHAI Péter (HUN) – 8 / 49,14 / Stechen
7.DOMBURG VAN DE RECHRI / WIDMANN Simon (GER) – 4 / 63,41
8.LUCAINE / PREVITALI Michele (ITA) – 4 / 66,34
9.NUMBER ONE 32 / NAGEL Björn (GER) – 4 / 66,95
10.LOU BEGA 39 / STEINER Franz Jun. (GER) – 4 / 67,63
11.IWEST CASCARI /KOHROCK Sönke (GER) – 4 / 68,35
12.DUC DE REVEL / KNEIFEL Astrid (AUT) – 4 / 68,54
Quelle: PM
Amazonenpower im Frank Stronach Derby
/in Springen(Magna Racino) Sensationssieg in der dritten Auflage des Frank Stronach Indoor Derbys: Die Liechtensteiner Nachwuchsreiterin Vanessa-Joy Nägele konnte nicht nur als einzige Amazone ihr Ticket für die Entscheidung lösen, sondern auch im spannungsgeladenen Stechen gegen ihre fünf Kontrahenten mit der Bestzeit brillieren. In 44,18 Sekunden verdrängte sie Mario Bichler (45,46 Sekunden) am zweiten und Vorjahressieger Sönke Kohrock (46,20 Sekunden) am dritten Rang.
Es war das samstägige Höhepunkt und gleichzeitig beliebtes Publikumshighlight: das Frank Stronach Indoor Derby. Der 675 Meter lange, mit 15 Hindernissen und 19 Sprüngen vollgespickte Kurs gestaltete sich kunterbunt und mit etlichen Tücken wie die außergewöhnliche Triple-Barre mit dem hohen Kreuz in der Mitte, die luftige, komplett in rot gehaltene Oxer-Steil-Kombination, die aus vier Elementen bestehende Barrierenreihe, dem Birkenoxer, der Schlusslinie mit den Buschhindernissen und natürlich dem großen „Magna Racino-Herz“ mit den vier weißen Planken in der Mitte der Bahn.
Hochkonzentriert inspizierte die genannte Teilnehmerschar den von Hubert Kuttelwascher, Helfried Knotz und dem PAC-Team aufgebauten Parcours und ging die geforderten Aufgaben akribisch durch. Insgesamt sechs Starterpaare hatten alles richtig gemacht und zogen unter viel Applaus ins Stechen ein. Eröffnet und vorgelegt hatte niemand geringerer als der letztjährige Gewinner Sönke Kohrock, der heuer die verlässliche und in Österreich nicht unbekannte Schimmelstute „Transpofix Contact Me Girl“ sattelte. Flinke 46,20 Sekunden lautete die erste Ansage, der man durchwegs Siegeschancen zugesprochen hatte. Wenn da nicht noch die hochmotivierten Mitstreiter gewesen wären. Mario Bichler hatte die Richtmarke unterboten und jumpte mit „Lissara T“ als vorletzter Stechreiter in 45,46 Sekunden über den verkürzten Kurs. Für die Siegerzeit sollte dies jedoch ebenfalls nicht reichen, denn mit einer couragierten Vanessa-Joy Nägele ging der Triumph am Ende nach Liechtenstein: Die Nachwuchsamazone legte mit ihrer genial mitkämpfenden „Vegas de Alkantara“ alles auf eine Karte, pokerte richtig und flog in 44,18 Sekunden dem umjubelten Sieg im 3. Frank Stronach Indoor Derby entgegen. Fürs Stechen qualifiziert war ebenfalls Stefan Eder mit Casall-Tochter „Barmenia“, die sich den sechsten Endrang holen konnten.
Knapp den Einzug in die Entscheidung verpassten die beiden hochgehandelten Mitfavoriten Matthias Atzmüller und Bianca Babanitz. Der Oberösterreicher konnte ja gestern mit „Chap B“ für einen Heimerfolg in der Silver Tour sorgen. Die in Purbach beheimatete Berufsreiterin sattelte mit „La Fille Rouge“ ihre im Wiener Springderby prämierte Siegerstute. Beiden wurde ärgerlicherweise der Aussprung der Barrierenreihe zum Verhängnis. Eine Platzierung sollte es dennoch geben: Sie sicherten sich die Ränge zehn und elf.
Also Grund genug, um noch anzustoßen und zu feiern, denn in der gemütlichen Gastronomie des Clubhauses stand ein 50 Liter Fass Bier bereit. Zu diesem geselligen Beisammensein hatte der Reitclub Magna Racino alle Turniergäste eingeladen.
EY CUP, Gold Tour, Frank Stronach Indoor Derby & Rahmenbewerbe
Pünktlich um 8:00 Uhr vormittags wurde der zweite Turniertag beim CSI2* im Magna Racino mit der 1,15 Meter hohen Bronze Tour eröffnet. Das heutige, mit sieben internationalen Prüfungen besetzte Programm versprach hochkarätig zu werden: Neben den Rahmenbewerben der Youngster, Silver und Children Tour sowie des EY CUPs wartete die Ausschreibung mit dem zweiten Springen der Gold Tour auf – Stichwort: Grand Prix-Qualifikation – sowie mit dem bunt aufgemachten Frank Stronach Indoor Derby, das als finaler Höhepunkt um 18:30 Uhr angesetzt ist.
Für einen perfekten Start in den Samstag hatte unsere Nachwuchsamazone Magdalena Margreiter gesorgt: Gestern schon ließ sie mit den dritten Endrang aufhorchen und heute hatte sie mit „J.J. Caval“ in 46,18 Sekunden die uneinholbare Richtmarke gezeigt. Das konnte keiner mehr toppen! Selbst die gestern an der Spitze klassierten ungarischen Reiter Csongor Töro und Marcell Mészáros mussten sich in 46,64 und 47,82 Sekunden hinten anstellen.
Einen Rang gut gemacht hatte das eingespielte Duo Dagmar Wallenko und „Vienna XII“, die in 50,11 Sekunden Sechster wurden. Laura Frank trumpfte mit ihrer in Österreich gezogenen „Revolution 4“ in 53,19 Sekunden an achter Stelle auf. Ihre Platzierung von gestern wiederholten Sidra Kuzbari mit „Contadino 2“ und Tiffany Winkler mit „Indiana W“, die sich nach fehlerfreien Vorstellungen die Ränge zehn und elf sicherten.
Csongor Töro triumphierte in der Children Tour
In cool angelegten 49,78 Sekunden war der Triumph im zweiten Teilbewerb der Children Tour ganz klar vergeben: Über zwei Sekunden Vorsprung hatte Csongor Töro auf das restliche Starterfeld herausgeholt und sich mit dem quirligen „Chacco“ Platz eins gesichert. An zweiter Stelle trumpfte Valerie Kroker auf: Die Nachwuchsreiterin war mit ihrer Stute „Cascala“ souverän unterwegs und jumpte in 52,01 Sekunden aufs Stockerl. Dahinter ging der rot-weiß-rote Platzierungsreigen mit Julia Jaritz und Sophie Züger weiter. Sie sicherten sich mit ihren Pferden „Champion de Luxe“ und „Qidam des Pres“ die Ränge drei und vier. Zudem konnten auch Sophie Pollak mit „Latin“ (9. Rang) und Carla Daimer mit „Numero de Gerdi“ (11. Rang) internationale Platzierungen verbuchen.
Im EY CUP dominierte weiterhin Deutschland – Lisa-Maria Maier machte das Rennen im S*
Das Starterfeld sprichwörtlich von hinten aufgerollt hatte Lisa-Maria Maier im 1,40 Meter hohen EY CUP vom Magna Racino. Als viertletzte Teilnehmerin betrat die 25-jährige deutsche Nachwuchsreiterin mit ihrer Stolzenberg-Stute „Shila 155“ die Bahn und demonstrierte dem Ebreichsdorfer Publikum ihr Können: Auf geschickt angelegten Linien und gut gewähltem Tempo nahm das Duo die S*-Prüfung in Angriff und wurde mit der phantastischen Bestmarke von 62,43 Sekunden und dem Sieg honoriert. Von der Spitze abgelöst hatten sie Tamás Mráz, der zuvor mit Padinus-Wallach „Basco“ in 65,16 Sekunden über die Ziellinie galoppierte. Am Podium klassierte sich dahinter der Italiener Michele Previtali, dem mit „Ambra 83“, der sprunggewaltigen, aus dem Oldenburger Zuchtgebiet stammenden Argentinus-Tochter, die Top-Zeit von 65,52 Sekunden gelang.
Über beide Ohren strahlte Lisa Schranz, die sich nach einem ansehnlichen Auftritt zur besten Österreicherin kürte. Gemeinsam mit ihrem „Cascadeur 88“, der ja gestern schon fehlerfrei geblieben und somit auch platziert war, setzte sie in astreinen 65,66 Sekunden das beste rot-weiß-rote Resultat. In Sachen Nullrunde durfte man ebenfalls Lea-Florentina Kohl und Magdalena Margreiter nichts vormachen: Die beiden bestachen mit einer strafpunktefreien Vorstellung am achten und elften Endrang.
Wiederholungstäter in der Youngster Tour: Aleksandr Lis und „Valerika“ zeichneten sich erneut als siegreiches Paar aus
Das hat schon Seriensiegcharakter: Aleksandr Lis und „Valerika“ bleiben in der Youngster Tour das Maß aller Dinge und konnten nach ihrem triumphalen Auftakt im gestrigen Opening auch im zweiten Teilbewerb zuschlagen. Die Oldenburgerstute, eine siebenjährige Tochter des Corlensky G-Argentinus, ließ abermals keine Frage offen, dass sie in 53,87 Sekunden an der Spitze stand und die Ehrenrunde erneut anführte. Auch am zweiten Endrang gab es keine große Überraschung: Benjamin Wulschner und seine sechsjährige Holsteinerstute „Jumpy 9“ v. Quirado-Casall bestachen mit einer weiteren Top-Runde, die in 57,22 Sekunden auch flott angelegt war, und reihten sich wie am Vortag an zweiter Stelle ein. Aufs Treppchen sprang dahinter der gestrige EY CUP-Gewinner Gregor Fischer. Der Deutsche sattelte die aus Holstein kommende Schimmelstute „Classic White 2“, die auf Clarimo und San Patrignano Cassini zurückgeht. Das Duo beendete ihre flinke Runde in 59,17 Sekunden.
Insgesamt vier Mal tauchte die heimische Equipe in der Platzierung auf. Zweimal davon war es Gerfried Puck, der die österreichische Fahne hochhielt: Der Steirer, der heuer schon mehrere internationale Große Preise gewinnen konnte, blieb sowohl mit „Nickelback Dive“ (6. Rang) als auch mit „Bingo du Parc“ (11. Rang) ohne Fehler. Ihm gleich machte es Christoph Nothegger mit seinem Diarado-Wallach „Diarado LB“, die sich an siebenter Stelle klassierten, sowie Nina Brand mit ihrem Hannoveraner „Casinio P“, Sohn des Casino-Lord Z, am zwölften Rang.
Silver Tour schien erneut in rot-weiß-rot: Schnellste Zeit in der zweiten Phase für Markus Saurugg
Da hatte er seiner Konkurrenz einmal mehr gezeigt, was ein Hacken ist: Markus Saurugg war am Samstagnachmittag in absoluter Siegerlaune und landete mit „Baloubet by Etl“ den nächsten Coup. Der sprunggewaltige Baloubet du Rouet-Hengst konnte ja heuer schon etliche Erfolge verbuchen und war zuletzt siegreich bei seinen internationalen Einsätzen in Herneacova, Bábolna oder gerade vergangenes Wochenende zweimal in der Arena Nova. Lediglich 35,05 Sekunden brauchte das eingespielte Gespann für die zweite Phase der Silver Tour, die somit – gestern war ja schon voll Verlass auf Matthias Atzmüller – fest in österreichischer Hand blieb.
Ganz vorne mitgemischt hatte einmal mehr die ungarische Truppe rund um Virág Weinhardt und Tamás Mráz, die für das 1,30 Meter hohe Zweiphasenspringen lediglich 37,88 und 38,18 Sekunden brauchten und sich Rangierung am Podium sicherten.
Heimische Platzierungen gab es noch jede Menge zu vermelden: Prämiert wurden die beiden Amazonen Alexandra Steiner und Nina Brand, die sich bereits am Vortag on Top klassierten. Heute reihten sie sich mit ihren Pferden „Fanatiker VH Dingeshof“ und „Lady Calme P“ an hervorragender fünfter und sechster Stelle ein. Franz Steinwandtner sprang mit „Calasnyikov“ makellos ins Ziel und wurde Zwölfter. Der gestrige Gold Tour-Gewinner Stefan Eder blieb mit „Dr Scarpo“ fehlerfrei und holte Rang 13. Zudem klassierte sich Julia Bieler-Kohrock mit „Casimir 150“ am 16. Platz.
Zweiter Streich für Stefan Eder und „Celpik“: Das Duo glänzte erneut in der Gold Tour
Die Rolle der Favoriten ist ihnen nun endgültig sicher: Stefan Eder und „Celpik“ mauserten sich beim CSI2* im Magna Racino zu den ganz großen Siegesanwärtern und konnten sowohl im Freitag angesetzten Opening der Gold Tour als auch in der heutigen zweiten Teilprüfung mit einem souveränen Sieg aufhorchen lassen. Die Gastgeber gaben also ihre Vorherrschaft nicht auf.
Ausgeschrieben nach dem Richtverfahren eines Zweiphasenspringens wurde der zweite Teilbewerb der samstägigen Gold Tour entschieden. Insgesamt 22 Teilnehmerpaare meisterten nach einer strafpunktfreien ersten Phase den Sprung in die entscheidende Runde, wo exakt ein Dutzend abermals ohne weiteren Fehler geblieben war. Die Siegerzeit lag hier bei 34,37 Sekunden und die wurde aufgestellt vom gestrigen Gold Tour-Siegerduo Stefan Eder und dem zehnjährigen „Celpik“. Dieser steht im Besitz von Stefans Schülerin Rosa Schrot, die momentan fleißig ihrem Studium nachgeht und deswegen weniger zum Reiten kommt. Mit der „Vertretung“ darf sie hochzufrieden sein, harmoniert das neu zusammengewürfelte Gespann vom Feinsten. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Zwei Starts und zwei Siege lautete die bisherige Ausbeute beim Zwei-Sterne-Turnier in Ebreichsdorf. Auch am zweiten Platz platzierte sich ein bekanntes Gesicht: Bronislav Chudyba wagte mit „Zapria“ einen Angriff auf die Bestmarke und wurde in 34,89 Sekunden Zweiter. Die Erfolgsbilanz des am Siegespodest klassierten Wolfgang Puschak konnte sich sehen lassen: Rang drei holte er mit „Conceeta“ (35,20 Sekunden) und als Draufgabe reihte er sich mit „Edgar“ in 38,91 Sekunden am fünften Endrang ein. Dazwischen rangierte Matthias Raisch am vierten Platz: Sein „Coleur Blue“ war schon im Auftaktspringen mit einer makellosen Runde aufgefallen (8. Rang) und bestach heute in 36,86 Sekunden unter den Top-Five. Riesengroße Freude herrschte am zehnten Platz: Bianca Babanitz schaffte mit ihrem Neuzugang „Little Foot 41“ eine kleine Sensation, blieb nach einer konzentrierten Runde doppelnull und wurde in 43,30 Sekunden mit einem Top-Resultat belohnt. Die allererste Doppelnullrunde zeigte Helmut Morbitzer mit „Obora´s Goodwill“, die sich in 46,93 Sekunden den zwölften Endrang holten. Ebenfalls platziert war der eben noch in der Silver Tour prämierte Markus Saurugg: Mit Paradestute „Texas I“ kassierte er zwar einen Flüchtigkeitsfehler, kam aber aufgrund der schnellen Umlaufzeit von 34,43 Sekunden noch in die Platzierung.
News & Infos: www.magnaracino.at
Ergebnisübersicht vom Samstag (14.10.2017):
Bronze Tour 1.15 m
International jumping competition against the clock
1.J.J. CAVAL / MARGREITER Magdalena (AUT) – 0 / 46,18
2.CHACCO BOY / TÖRO Csongor (HUN) – 0 / 46,64
3.ZONA / MÉSZÁROS Marcell (HUN) – 0 / 47,82
4.ISOLA ACROBATICA / LOCATELLI Alessandro (ITA) – 0 / 48,03
5.APOLLO CREED / KRUCSÓ Szabolcs (HUN) – 0 / 49,31
6.VIENNA XII / WALLENKO Dagmar (AUT) – 0 / 50,11
7.GIADA DI MONTEFIRIDOLFI / SCHEFCZYK Gregor (GER) – 0 / 53,15
8.REVOLUTION 4 / FRANK Laura (AUT) – 0 / 53,19
9.CUTIE VA / STEPHAN Hanna Katrin (GER) – 0 / 53,75
10.CONTADINO 2 / KUZBARI Sidra (AUT) – 0 / 54,00
11.INDIANA W / WINKLER Tiffany (AUT) – 0 / 54,90
12.PAGANINI 165 / SZOKE Tímea (HUN) – 0 / 56,35
Children Tour 1.15m
International jumping competition against the clock
1.CHACCO / TÖRO Csongor (HUN) – 0 / 49,78
2.CASCALA / KROKER Valerie (AUT) – 0 / 52,01
3.CHAMPION DE LUXE / JARITZ Julia (AUT) – 0 / 56,38
4.QIDAM DES PRES / ZÜGER Sophie (AUT) – 4 / 48,92
5.CALL ME Z / HELEBRANTOVA Anna (CZE) – 4 / 49,84
6.QUIPARA Z / KISS Lizanna (HUN) – 6 / 71,06
7.EPO VAN DE ACHTERHOEK Z / HELEBRANTOVA Anna (CZE) – 8 / 48,56
8.VENEZIA 58 / KNABE Jette Sophie (GER) – 8 / 52,00
9.LATIN / POLLAK Sophie (AUT) – 8 / 54,46
10.CASANOVA DU CHATEAU / TÓTH Balázs (HUN) – 8 / 57,36
11.NUMERO DE GERDI / DAIMER Carla (AUT) – 11 / 73,12
12.CARDA / KNABE Jette Sophie (GER) – 12 / 55,23
EY Cup U25 1.40m
International jumping competition against the clock
1.SHILA 155 / MAIER Lisa-Maria (GER) – 0 / 62,43
2.BASCO / MRÁZ Tamás (HUN) – 0 / 65,16
3.AMBRA 83 / PREVITALI Michele (ITA) – 0 / 65,52
4.CASCADEUR 88 / SCHRANZ Lisa (AUT) – 0 / 65,66
5.EQUEST CHA CHA / WEINHARDT Virág (HUN) – 0 / 67,19
6.CHIKAS WAY / TAXIS Jennifer (GER) – 0 / 67,40
7.LUIGI 236 / WULFF Lesley (GER) – 0 / 67,42
8.COMMANDER 5 / KOHL Lea-Florentina (AUT) – 0 / 69,91
9.LEVISTO’S LOVERBOY / WULFF Lesley (GER) – 0 / 70,50
10.WESTERN BOY / VELE Iza (SLO) – 0 / 71,61
11.PSS DENVER / MARGREITER Magdalena (AUT) – 0 / 71,65
12.ARDZSENTA / LÁZÁR JR. Zoltán (HUN) – 0 / 73,63
Youngster Tour (6-7 year old horses) 1.20m/1.30m
International jumping competition against the clock
1.VALERIKA / LIS Aleksandr (BLR) – 0 / 53,87
2.JUMPY 9 / WULSCHNER Benjamin (GER) – 0 / 57,22
3.CLASSIC WHITE 2 / FISCHER Gregor (GER) – 0 / 59,17
4.DIRTY DEVIL 2 / SPREHE Jörne (GER) – 0 / 59,27
5.CHACCO LUX 7 LIS Aleksandr (BLR) – 0 / 60,27
6.NICKELBACK DÌVE / PUCK Gerfried (AUT) – 0 / 61,15
7.DIARADO LB / NOTHEGGER Christoph (AUT) – 0 / 61,38
8.LEVISON’S WHITE PEARL / SPREHE Jörne (GER) – 0 / 62,00
9.S.I.E.C. LOCCA / GROM Richard (GER) – 0 / 63,05
10.S.I.E.C. LAUTREC / GROM Richard (GER) – 0 / 63,50
11.BINGO DU PARC / PUCK Gerfried (AUT) – 0 / 63,97
12.CASINIO P / BRAND Nina (AUT) – 0 / 64,55
Silver Tour 1.30m
International jumping competition in 2 phases
1.BALOUBET BY ETL / SAURUGG Markus (AUT) – 0 / 35,05 / 2. Phase
2.QUEENIE 12 / WEINHARDT Virág (HUN) – 0 / 37,88 / 2. Phase
3.SPARTACUS / MRÁZ Tamás (HUN) – 0 / 38,18 / 2. Phase
4.COMEDY STAR / MÉSZÁROS Marcell (HUN) – 0 / 38,60 / 2. Phase
5.FANATIKER VH DINGESHOF / STEINER Alexandra (AUT) – 0 / 39,32 / 2. Phase
6.LADY CALME P / BRAND Nina (AUT) – 0 / 41,07 / 2. Phase
7.VANILLA / KREISLOVA Natalie (CZE) – 0 / 41,46 / 2. Phase
7.FLOYD / MILESZ Eszter (HUN) – 0 / 41,46 / 2. Phase
9.CARDESCH / EICHLER Michael (GER) – 0 / 43,89 / 2. Phase
10.UPSET DES CINQ CHENES / BELOVA Natalia (RUS) – 0 / 43,97 / 2. Phase
11.ARGON / ESZES Ferenc (HUN) – 0 / 44,52 / 2. Phase
12.CALASNYIKOV / STEINWANDTNER Franz (AUT) – 0 / 47,28 / 2. Phase
13.DR SCARPO / EDER Stefan (AUT) – 0 / 47,75 / 2. Phase
14.CHARLIE 208 / SCHMID Sofia (GER) – 0 / 47,86 / 2. Phase
15.COEUR DE CANTURO / WULSCHNER Benjamin (GER) – 4 / 38,07 / 2. Phase
16.CASIMIR 150 / BIELER-KOHROCK Julia (AUT) – 4 / 41,30 / 2. Phase
Gold Tour 1.40m
International jumping competition in 2 phases
1.CELPIK / EDER Stefan (AUT) – 0 / 34,37 / 2. Phase
2.ZAPRIA / CHUDYBA Bronislav (SVK) – 0 / 34,89 / 2. Phase
3.CONCEETA / PUSCHAK Wolfgang (GER) – 0 / 35,20 / 2. Phase
4.COLEUR BLUE / RAISCH Matthias (AUT) – 0 / 36,86 / 2. Phase
5.EDGAR / PUSCHAK Wolfgang (GER) – 0 / 38,91 / 2. Phase
6.CADBURRY / BRAUN Sascha (GER) – 0 / 41,21 / 2. Phase
7.KATYUSA / LÁZÁR JR. Zoltán (HUN) – 0 / 42,14 / 2. Phase
8.CAMERON 32 / TAXIS Jennifer (GER) – 0 / 42,55 / 2. Phase
9.VALIENTHE DH Z / SCHÖNHUBER Julia (GER) – 0 / 43,16 / 2. Phase
10.LITTLE FOOT 41 / BABANITZ Bianca (AUT) – 0 / 43,30 / 2. Phase
11.LANCELOT / SZUHAI Gyula (HUN) – 0 / 44,41 / 2. Phase
12.OBORA’S GOODWILL / MORBITZER Helmut (AUT) – 0 / 46,93 / 2. Phase
13.TEXAS I / SAURUGG Markus (AUT) – 4 / 34,43 / 2. Phase
Frank Stronach Indoor Derby 1.35m
International jumping competition with jump off
1.VEGAS DE ALKANTARA / NÄGELE Vanessa-Joy (LIE) – 0 / 44,18 / Stechen
2.LISSARA T / BICHLER Mario (AUT) – 0 / 45,46 / Stechen
3.TRANSPOFIX CONTACT ME GIRL / KOHROCK Sönke (GER) – 0 / 46,20 / Stechen
4.FULL SWING BH / ZAK Michal (SVK) – 0 / 55,54 / Stechen
5.H C.S.R. CENTER / MRÁZ Tamás (HUN) – 8 / 48,38 / Stechen
6.BARMENIA / EDER Stefan (AUT) – 13 / 65,87 / Stechen
7.CARTAIRE Z / PREVITALI Michele (ITA) 4 / 105,73
8.UNE STAR DE ST SIMEON / LIS Aleksandr (BLR) – 4 / 107,27
9.CHACCO-BELLA / VÁNDOR Zsófia (HUN) – 4 / 108,67
10.CHAP B / ATZMÜLLER Matthias (AUT) – 4 / 109,83
11.LA FILLE ROUGE / BABANITZ Bianca (AUT) – 4 / 110,98
12.JOTTER / LÁZÁR JR. Zoltán (HUN) – 4 / 111,11
Quelle: PM








