In tiefer Trauer: Robert Gosch verstorben!

Mit größter Bestürzung gibt der NOEPS bekannt, dass sein langjähriges Mitglied Robert Gosch am Do. den 10.5. von uns gegangen ist.

Am 10.6.1939 geboren, kannte man ihn in den letzten Jahren besonders als Veranstalter hervorragender Turniere und treibende Kraft im Dressursport. Seine unermüdliche Arbeit für die NÖ ReiterInnen, bei der er sich selbst niemals in den Vordergrund gerückt, sondern meist aus dem Hintergrund agiert hat, wird schwer zu ersetzen sein. Als Obmann im RZ Kottingbrunn, als Veranstaltervertreter, als Ansprechpartner in jeder erdenklichen Frage und als Freund, Vater und Großvater, hinterlässt Robert Gosch eine große Lücke in unserer Mitte.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie!

Das Begräbnis findet am Di. den 22.5. um 11:30 Uhr in Kottingbrunn statt.

Parte: Robert Gosch

Trauer um August Ofner

Der NOEPS trauert um sein langjähriges Mitglied August Ofner, der sich besonders als Parcoursbauer in die heimische Pferdewelt eingebracht hat. 2001 erhielt er das ÖRAS mit grünem Kranz und 1993 wurde er mit dem großen Verdienstabzeichen geehrt. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen!

Neue Regelungen bei § 57a Begutachtung

Im Jänner 2018 ist die 34. Novelle des Kraftfahrgesetzes (KFG) in Kraft getreten. Auf Landmaschinenbesitzer kommen damit einige Änderungen bei der § 57a-Begutachtung zu.

Im Juni 2016 wurde mit der 32. Novelle des Kraftfahrgesetzes (KFG) der Überprüfungsrhythmus bei landwirtschaftlichen Anhängern (Zulassung Klasse R) von 3 / 2 / 1 / 1 Jahren auf 3 / 2 / 2 / 2 Jahren neu geregelt.
Mit der 34. KFG-Novelle gibt es nun wiederum Änderungen bei der § 57a-Überprüfung („Pickerlüberprüfung“). Bis jetzt konnten die wiederkehrenden Begutachtungen einen Monat vor dem Überprüfungsmonat bis vier Monate nach dem Überprüfungsmonat gemacht werden.
In Summe gab es somit einen Zeitraum von sechs Monaten. Ab 20. Mai 2018 gelten für Lkw und andere Fahrzeuge über 3,5 t und mehr als 40 km/h Bauartgeschwindigkeit andere Überprüfungstoleranzen.
Ab diesem Zeitpunkt können bei 50 km/h-Traktoren die Überprüfungen nur mehr drei Monate vor dem Begutachtungsmonat gemacht werden. Eine Begutachtungsmöglichkeit nach dem Überprüfungsmonat gibt es nicht mehr. Somit stehen zukünftig vier Monate zur Verfügung.

Diese Regelung gilt
• für Traktoren mit 50 km/h Bauartgeschwindigkeit,
• für selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Motorkarren und Transportkarren über 40 km/h,
• für Anhänger der Klasse O mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
• sowie für alle als LKW zugelassenen Fahrzeuge, unabhängig vom Gewicht – es könnte somit auch Pick-ups, Kleintransporter oder Liefer-Pkw betreffen.

Für alle anderen Fahrzeuge ändert sich nichts (z.B. Traktoren bis 40 km/h oder landwirtschaftliche Anhänger der Klasse R). Sollten bei einer Überprüfung schwere Mängel festgestellt werden, sind diese innerhalb von zwei Monaten zu beheben. Aber Achtung: Ein Weiterbetreiben solcher mangelhafter Fahrzeuge ist längstens bis zur „Pickerlfälligkeit“ möglich. Wird bei der Begutachtung ein Mangel mit Gefahr in Verzug festgestellt, ist die Zulassung sofort auszusetzen und Kennzeichentafel sowie Zulassungsschein bis zur Behebung einzuziehen.

Einladung zur Pfingstgala auf der Rosenburg

Am 20. und 21. Mai, jeweils um 11:00 und 15:00 Uhr findet am Gelände des Schloss Rosenburg die Pfingstgala statt. Im Rahmend er Gala wird dem Publikum die geschichtliche Entwicklung der Falknerei, Reit- und Fahrkunst präsentiert. So beinhaltet das Programm auch kurioses, wie etwa „Arabische Falknerei mit Pferden, Kamelen und Windhunden“, oder den „Berkutchi Falkner aus Kasachstan mit Steinadler“. Aber auch moderner Fahrsport wird zum Besten gegeben!

Anmeldung: falknereigaraj@gmail.com

Programm: Rosenburg_Programm_Pfingstgala_2018

Vorösterliche Sonderprüfung in Mollmannsdorf

Die wie gewohnt bestens vorbereitete Sonderprüfung vom Team Engel konnte
viele Gäste auch aus anderen Reitställen begrüßen. Sie spendeten den guten
Leistungen der Kanditaten viel Beifall. Die gebotenen vorzüglichen
Leistungen geben Anlass zur Hoffnung auf eine erfolgreiche Reiterzukunft.

Lipizzanergala: Karten-Aktion für NOEPS Mitglieder!

Pflichtversicherung für die Pferdebauern wieder eingeführt!

Versicherungsschutz in der  Unfallversicherung wieder hergestellt!

Ein Kommentar von KR Ing. Gerold Dautzenberg.


Durch die neu geschaffene Ausnahme von der Gewerbeordnung ab 18. Juli 2017 sind die Unternehmer, die pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche nicht mehr als 2 fremde Pferde und insgesamt nicht mehr als 25 Pferde einstellen aus der bäuerlichen Pflichtversicherung in der Pensions- Kranken- u. Unfallversicherung herausgefallen, da das Einstellen fremder Pferde nach dem Landarbeitergesetz nur als Nebentätigkeit, also neben einem bestehenden landwirtschaftlichen Hauptbetrieb, zur Landwirtschaft zählt. Die Beitragsgrundlage und somit die Pflichtversicherung berechnet vom landwirtschaftlichen Einheitswert blieb durchgängig aufrecht.

Diese aus der Sicht der Sozialversicherungsanstalt der Bauern entstandene Lücke in der Pflichtversicherung wurde nun geschlossen, da im Bauernsozialversicherungsgesetz (BSVG) für diese Unternehmer ein neuer Pflichtversicherungstatbestand geschaffen wurde.

Der Unfallversicherungsschutz tritt nach dieser Gesetzesänderung des BSVG, die im Februar 2018 vom Parlament beschlossen wurde, rückwirkend ein.

Die Beitragspflicht einschließlich Pensions- u. Krankenversicherung entsteht erst für Zeiträume ab 1. April 2018. Für die Zeit vom 18. Juli 2017 bis 31. März 2018 entfällt daher die Beitragspflicht! In der Meldung über die Einnahmen aus den Nebentätigkeiten für das Jahr 2017, die bis spätestens 30. April 2018 bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) eingelangt sein muss, brauchen daher nur die Einnahmen für die Zeit vom 1. Jänner 2017 bis 18. Juli 2017 angeführt werden.

Auf die Möglichkeit der sogenannten kleinen Beitragsgrundlagenoption für das Einstellen der fremden Pferde (Antragsfrist 30. April 2018 für das Jahr 2017) wird hingewiesen. Im Fall dieser Beitragsgrundlagenoption wirkt für das Jahr 2017 eine Mindestbeitragsgrundlage von €  785,56 monatlich für diese Tätigkeit. Betragen die Bruttoeinnahmen aus dem Einstellen der fremden Pferde im Zeitraum von Jänner bis Juli 2017 mehr als 18.329,73 soll diese Möglichkeit überprüft werden um Beiträge zu sparen. Auskünfte diesbezüglich erhält man von in diesem Rechtsgebiet versierten Steuerberatern. erteilt die Sozialversicherungsanstalt der Bauern.  Zu beachten ist, dass die kleine Beitragsgrundlagenoption für alle beitrags-pflichtigen Nebentätigkeiten gilt.

Bedauerlicherweise wurde der Österreichische Pferdesportverband vor der Beschlussfassung im Parlament nicht von den Änderungsplänen der SVB informiert. Angeblich wurden auch Kammern übergangen.

Durch diese Gesetzesänderung wurde eine weitere Belastung für den Pferdesport in der Größe von bis zu 10 % des Einstellpreises beschlossen. Davon betroffen ist ein Großteil der Pferdeeinsteller, die zumindest einen Teil dieser Kosten in die Preise für die Pferde-unterbringung und -versorgung einrechnen müssen.

Pervers dabei erscheint, dass die Beitragsgrundlage im Regelfall, also ohne Antrag auf die kleine Beitragsgrundlagenoption, mit 30 % von den Bruttoeinnahmen inklusive 20 % Umsatzsteuer berechnet wird. Die betroffenen Pferdebauern zahlen also von der Umsatzsteuer Sozialversicherungsbeiträge.

Der Österreichische Pferdesportverband und die betroffenen Pferdebauern sehen in der nicht sachgerechten Wiedereinführung der Pflichtversicherung den falschen Weg. Die ab 2014 für das Einstellen von Pferden auf 20 % erhöhte Umsatzsteuer und diese zusätzliche Sozialversicherungsbelastung schaden der Entwicklung des Pferdesportes enorm.

Eine Änderung des Landarbeitsgesetzes mit der richtigen Zuordnung des Einstellens und Versorgens fremder Pferde zur landwirtschaftlichen Urproduktion hätte endlich eine sachgerechte Gleichstellung mit der übrigen Viehwirtschaft geschaffen. Es gibt keine sachliche Rechtfertigung warum Pferdebauern, die die Tiere überwiegend mit eigenen auf ihren Feldern und Wiesen selbst produzierten Futtermitteln versorgen, wesentlich höhere Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen, wie z. B. Rinderbauern.  Im Bereich der übrigen Viehwirtschaft ist es für die Höhe der Pflichtversicherungsbeiträge einerlei, ob eigene oder fremde Tiere versorgt werden.

Der Österreichische Pferdesportverband als Interessensvertretung des Pferdesports wird sich dafür einsetzen, dass die Kosten für den Pferdesport nicht noch weiter nach oben explodieren. Ziel ist es den Pferdesport für einen breiten Kreis der Bevölkerung leistbar zu machen.

Neuer Boden im Reitsportzentrum Lassee

Nachdem im Vorjahr der Abreiteplatz im Reitsportzentrum Lassee neu aufbereitet wurde, darf nun die nächste Investition angekündigt werden: Das Geläuf auf dem großen Austragungsplatz wurde von der Firma Magyer Reitplatzbau unter der Leitung von Werner Magyer rundum erneuert, sodass man sich für die kommende Saison auf perfekte Bedingungen freuen darf.


Alles neu für den Mai

„Wir haben den Boden im Dezember schon erneuert, sodass er bis zu unserer Turnierserie im Mai noch ein wenig ruhen kann. Für unser CSN-B von 25.- 27.05.2018 sowie für das Casino-Turnier von 31.05.-03.06.2018 dürfen wir also dank der Firma Magyer und ihrer speziellen, ganz neuen Sandmischung erstklassige Reitbedingungen ankündigen.“, freut sich Gastgeberfamilie Schranz.

Der Reitplatzboden zählt immerhin als wichtiger Erfolgsindikator: Nur wenn die Bedingungen stimmen, fühlen sich Pferd und Reiter wohl. Aus diesem Grund wurde in den letzten Monaten in Lassee stark investiert und sowohl der Abreite- als auch der Austragungsplatz erneuert.

Zwei Wochen Springsport

Der Turnierkalender kann sich mit den zwei Veranstaltungen wieder sehen lassen: Den Beginn macht das von 25.-27. Mai 2018 datierte CSN-B mit den niederösterreichischen Cup-Serien Königshofer Vereinscup, Schoeller Stilspringcup, EQUIVA Einsteiger Trophy, Erreplus Amateurcup.

Nur eine Woche später wird von 31. Mai bis 03. Juni 2018 um die dritte und vorletzte Station des Casino Grand Prix powered by Westfalia geritten. Ebenfalls in die Ausschreibung eingebettet ist die NÖ WKO Trophy 2018 powered by Pegus Horse Feed, die satte Dotationen verspricht.

Die detaillierten Ausschreibungen folgen.

Terminkalender Reitsportzentrum Lassee:

  • CSN-B von 25.- 27.05.2018
    Königshofer Vereinscup, Schoeller Stilspringcup, EQUIVA Einsteiger Trophy, Erreplus Amateurcup
  • CSN-A* CSN-B von 31.05.-03.06.2018
    NÖ WKO Trophy 2018 powered by Pegus Horse Fedd, 3. Casino Grand Prix powered by Westfalia

Mehr Infos auf www.reitsportzentrum-lassee.at

Quelle: PM

 

SRS: Ermäßigung für OEPS-Mitglieder

Kommendes Wochenende, 3.–4.3. bietet die spanische Hofreitschule Sonderpreise für Mitglieder des OEPS. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Bestellformular: Saisoneröffnung_OEPS

Vorträge: Der lange Ritt

7 Jahre unterwegs in USA, Kanada & Alaska

Live-Reportage von Sonja Endlweber

10.000 km hat Sonja Endlweber im Sattel zurückgelegt. Sieben Jahre ritt sie gemeinsam mit ihrem Partner Günter Wamser durch die USA, Kanada und Alaska. In ihrer neuen Live-Reportage berichtet sie von den spannenden und oft amüsanten Erlebnissen mit ihren Pferden unterwegs und erzählt von der kulturellen Bedeutung des Pferdes sowohl in der Geschichte Nordamerikas als auch im heutigen Leben.

Nichts deutete darauf hin, dass Sonja Endlweber einmal das Abenteuer suchen würde. Die promovierte Ökonomin begann ihre Karriere in einer internationalen Unternehmensberatung. Doch eines Tages geriet sie in den Bann des Abenteuerreiters Günter Wamser. Einem spontanen Impuls folgend, tauschte sie Geld und Karriere gegen zwei Pferde und den Traum nach Alaska zu reiten. In ihrer Live-Reportage entführt Endlweber ihre Zuschauer dorthin, wo der Westen Amerikas noch immer wild ist. In das Land der Cowboys, wo in jedem Dorf Rodeos stattfinden, und in die Heimat der Wölfe und Grizzlybären – in die wilden, unberührten Naturlandschaften Nordamerikas.

Ihre Pferde sind Freunden und Weggefährten. Es sind Mustangs – Wildpferde, die auf den Prärien des Westens wild aufgewachsen sind, und von Strafgefangen in einem Sozialprojekt in Canon City, Colorado, zugeritten wurden.

Sonja Endlweber erzählt in ihrer Live-Präsentation auch viel Persönliches: Warum sie ihre Wiener Innenstadtwohnung immer wieder gegen Zelt und Freiheit eintauschen würde. Wie sie mit Ängsten und Zweifeln umgeht. Wie sie in jedem Misserfolg die positiven Seiten sucht und wie es ist, als Frau in der Wildnis unterwegs zu sein.

Portrait

Sonja Endlweber, geboren 1973 in Wien, promovierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und arbeitete bei einer internationalen Unternehmensberatung, bis sie 2006 ihren Beruf an den Nagel hing, um sich ihrer Leidenschaft, dem langsamen, naturnahen Reisen, zu widmen. Gemeinsam mit ihrem Partner Günter Wamser ritt sie über sieben Jahre und 10.000 km durch Nordamerika. Heute ist sie Abenteuerreiterin, Referentin und Autorin. 

Wenn sie nicht auf Reisen ist, widmet sich Sonja Endlweber gerne ihrer zweiten Leidenschaft, dem Geschichten erzählen. Fünf Bücher wurden bisher über die Reise veröffentlicht und seit 2010 präsentiert Sonja Endlweber gemeinsam mit Günter Wamser die Erlebnisse dieser außergewöhnlichen Reise in eindrucksvollen Life-Reportagen.

www.abenteuerreiter.de

Termine in Österreich:

 

So 18. Februar, 11:00 h, 3100 St. Pölten, Kulturheim Wagram, www.allesleinwand.at

Mi 21. Februar, 19:30 h, 3300 Amstetten, Rathaussaal, www.allesleinwand.at

Do 22. Februar, 19:30 h, 3370 Ybbs, Babenbergerhof, www.allesleinwand.at

Fr 23. Februar, 19:30 h, 2103 Langenzersdorf, Festsaal, gemeinde@langenzersdorf.gv.at

So 25. Februar, 19:00 h, 1090 Wien, Altes AKH, www.allesleinwand.at