Am 24.12.: Licht von Betlehem!

Bereits zum 24. mal wird am 24. Dezember 2017 um 13:00 h das Originallicht von der Geburtsgrotte Christi vom Rathauspark der Ortsgemeinde Sieghartskirchen durch 70-80 Reiter oder Gespanne in die 23 Katastralgemeinden gebracht.

Etwa 300 Menschen kommen mit ihren Laternen um das Friedenslicht in Ihre Häuser und Herzen  zu bringen.

In den Ortschaften warten schon viele Kinder mit ihren Vätern um das Licht abzuholen und für den Christbaum heimzubringen.

Um 16:00h sind alle Menschen in der Marktgemeinde Sieghartskirchen zu Hause und die Pferde in ihren Ställen.

In diesen Stunden sind etwa 1000 Menschen mit ihren Laternen unterwegs  um das Friedenslicht einzuholen, das dann die ganze Nacht in den Fenstern steht mit der Bitte um Frieden in der Welt.

Text:

Obst. a.D. Friedrich Schuster

(NOEPS Breitensportkoordinator)

Vier weiße Fahnen am Reiterhof Gallbrunn

Vom Reiterhof Gallbrunn kam soeben eine höchst erfreuliche Meldung! Insgesamt vier Prüfungen zu großem und kleinem Hufeisen, sowie Reiterpass und -nadel wurden abgehalten und alle Prüflinge bestanden! Wir gratulieren recht herzlich und wünschen der jungen Reiterschar alles gute für die Zukunft!

 

Cup-Vorrunden im HCHC geschlagen!

Unter reger Beteiligung ging das Cup-Vorrundenturnier von 10.-12. November im High Class Horse Center über die Bühne. In insgesamt drei Klassen – M, Kleine und Große Tour – war der Bartlgut- Hallencup ausgeschrieben, der mit nicht weniger als 5.000,- Euro dotiert ist und zudem lukrative Sachpreisen  von Reitsport Jolly Jumper (1. Platz: Abschwitzdecke,  2.+3.  Platz: Schabracke) und der Donautouristik verspricht. Jedem Cup-Sieger winkt eine Schifffahrt inklusive  Essen für zwei Personen mit der MS Kaiserin Elisabeth II in der Saison 2018.

Cup der Klasse M

Nach den ersten beiden Teilprüfungen des Bartlgut Cups der Klasse M kristallisierte sich schon ein erstes Favoritenpaar heraus: Konnten Timna Zach und „Beluga Gold FL“ gestern schon mit der Höchstnote glänzen, so stand es auch am heutigen Tage außer Frage, dass sie sich an der Spitze durchsetzen: Mit 68,289 Prozentpunkten wurde ihre Vorstellung in der Junioren Einzelwertung bewertet, die ihnen nun die Cup-Führung mit 135,97 Punkten bescherte. Mit zwei zweiten Plätzen lauert dahinter Tamara Brandner mit „My dark Dream“ in Lauerstellung. Das Duo holte heute 67,386 Prozent heraus und sammelte bis dato in Summe 134,64 Prozentpunkte. Nach einer ansehnlichen Runde, die die Jury mit 67,105 Prozent benotete, platzierte sich Sabine Panis mit „Hypnotic Poison“ an dritter Stelle. Diese Top-Platzierung brachte den beiden auch den dritten Zwischenrang in der Cup-Wertung ein. Und weil es natürlich spannend bleiben soll, haben sich die besten Teilnehmerinnen des Klassements bereits für das Finale in zwei Wochen angekündigt. Ein fulminantes Finish ist also garantiert.

Cup der Kleinen Tour

Den zweiten Sieg im Rahmen des Bartlgut Cups der Kleinen Tour feierte Sonja Grossauer. Die für das horse-events riding team startende Berufsreiterin konnte sich dabei voll und ganz auf ihre „Rhaposaria“ verlassen: Die bewegungsstarke, aus heimischer Zucht stammende Tochter des Rhaposario punktete mit 68,158 Prozent on Top und führt nun auch das Zwischenklassement im Cup mit 135,79 Punkten an. Dem rot-weiß-roten Duo dicht auf den Fersen ist der deutsche Reiter und immer wieder gern gesehener Weikersdorfer Stammgast Werner Bergmann, der im Sattel von „DJ B.“ mit 68,114 Prozentpunkten Zweiter wurde und im Ranking nun 134,34 Punkte sammelte.  Tamara Brandner verteidigte ihre Rangierung an der Front: Mit „My Stardancer“ liegt sie mit 133,42 Punkten an dritter Stelle in der Cup-Wertung.

Cup der Großen Tour

Ganz schön knapp war der Ausgang des am Sonntagnachmittag angesetzten FEI Grand Prix, wo lediglich 1,5 Pünktchen den Sieg ausgemacht haben: Dieser ging – wie bereits in der gestrigen Großen Tour (Intermediaire II) – an Marc Oliver Blessing. Der Deutsche stellte uns „Dagon S“, den Dancier-Sohn mit Hannoveranerbrand, vor, mit dem er 68,158 Prozentpunkte erhielt. Knapp dahinter platzierte sich Sonja Grossauer an zweiter Stelle. Sie lieferte mit ihrer selbstausgebildeten „Atlantis 10“, die bereits als Fohlen in ihren Besitz wechselte und nun in der Großen Tour angekommen ist, eine tolle Vorstellung ab: Ihr heutiger Auftritt war von der ersten Grußaufstellung an fehlerfrei und wurde mit 68,267 Prozentpunkten belohnt, was übrigens auch Sonjas persönlicher Punkterekord im Grand Prix war. Dritte wurde Caroline Kottas-Heldenberg, die mit „Sterling G“ 67,867 Prozent bekam und nach wie vor auf Siegeskurs im Rahmen der Cup-Wertung ist.

Der Grand Prix zählte nämlich wie die gestrige Inter II zum Bartlgut Cup und da sieht die Klassierung folgendermaßen aus: In Führung liegt mit 135,81 Punkten Caroline Kottas-Heldenberg mit „Sterling G“. Ganz knapp dahinter lauert Sonja Grossauer auf ihrer Holsteinerstute „Atlantis 10“ mit 135,50 Punkten an zweiter Stelle. Auf Platz drei rangiert Pia Gabriel mit „Al Pacino 44“ und dem gesammelten Punkteergebnis von 133,50 Zählern.

 

In zwei Wochen wird es nochmals ernst, denn da stehen von 24.-26. November 2017 die Finalentscheidungen des Bartlgut Cups an. Darüber hinaus sind im Rahmen dieses dreitägigen CDN-A* CDN-B insgesamt 19 nationale Bewerbe von der DP-A bis zur Grand Prix Musikkür ausgeschrieben.

 

Zwischenstände nach den Vorrunden:

–          Große Tour
Zwischenstand nach den ersten zwei Teilbewerben
1. Sterling G – Kottas-Heldenberg Caroline (W) – 67,94 / 67,87 // 135,81
2. Atlantis 10 – Grossauer Sonja (B) – 67,24 /  68,27 // 135,50
3. Al Pacino 44 – Gabriel Pia (W) – 66,93 / 66,57 // 133,50
Zum Zwischenstand

–          Kleine Tour
Zwischenstand nach den ersten zwei Teilbewerben
1. Rhaposaria – Grossauer Sonja (B) – 67,63 / 68,16 // 135,79
2. DJ B. – Bergmann Werner (GER) – 66,23 / 68,11 // 134,34
3. My Stardancer – Brandner Tamara (N) – 66,67 / 66,75 // 133,42
Zum Zwischenstand

–          Klasse M
Zwischenstand nach den ersten zwei Teilbewerben
1.Beluga Gold FL – Zach Timna (St) – 67,69 / 68,29 // 135,97
2.My dark Dream – Brandner Tamara (N) – 67,27 / 67,37 // 134,64
3.Hypnotic Poison – Panis Sabine (N) – 66,30 / 67,11 // 133,40
Zum Zwischenstand

Ergebnisse: www.horse-events.at

Infos: www.hchc.at

News: www.pferdenews.eu

Quelle: PM

Kolumne: Recht gehabt? (Teil 19)

Wein und Pferd: Eine außergewöhnliche Kulturveranstaltung

Dr. Maximilian Dobretsberger, Gestütsleiter des Bundesgestüts Piber, und Stefanie Kager mit ihrem Noriker Schwarzflecktiger, im Weingarten in Großau bei Bad Vöslau freuen sich auf die Veranstaltung “Wein und Pferd” am 8. Jänner 2018 in der Weinbauschule Klosterneuburg © NOEPS

Johannes Schmuckenschlager, Präsident des Österreichischen Weinbauverbands, und Otto Kurt Knoll, Bundeskulturreferent des Österreichischen Pferdesportverbands, verbindet einerseits eine seit längerer Zeit bestehende Kooperation zwischen dem Österreichischen Weinbauverband und dem Kulturreferat des NÖ Pferdesportverbandes und andererseits die Liebe zur Weinkultur (Schmuckenschlager ist Weinbauer und Knoll ist Hobbywinzer).

In Gesprächen haben beide den Entschluss gefasst  zu einer Veranstaltung einzuladen, die den Einsatz des Pferdes im Weinbau in der heutigen Zeit beleuchtet.

Als Veranstaltungsort wurde die Weinstadt Klosterneuburg, die die erste Weinbauschule der Welt sowie das älteste und das größte Weingut Österreichs beherbergt, gewählt. Als Veranstaltungstag wurde der Severini-Tag, der, wie kaum bekannt ist, mit der Traditionspflege im Weinbau und kulturell mit dem Pferd in Verbindung steht, gewählt.

Montag, 8. Jänner 2018 – 19 Uhr

Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau
Wiener Straße 74, 3400 Klosterneuburg

Programm: Film und Impulsvortrag – Gesprächsrunde – Weinverkostung

 
Anmeldung (aus organisatorischen Gründen) bis spätestens 2. Jänner 2018: kultur@noeps.at

Achtung: Keine Unfallversicherung bei direkter Tätigkeit mit Pferden für Landwirte!

Diese Thematik liegt seit 18.7. auf dem Tisch und wird in nachfolgendem Artikel dargestellt. Nicht zu übersehen ist, dass die Landwirte durch die Zuordnung der Pferdeeinstellung zur Urproduktion Sozialversicherungsbeiträge einsparen können und jeder für sich und seine mitarbeitenden Angehörigen eine private Unfallversicherung für die direkte Tätigkeit mit eingestellten Pferden überlegen sollte. Alle Fakten lesen Sie ausführlich in nachfolgendem Artikel.


Erfreuliche Ausweitung des Ausnahmetatbestandes von der Gewerbeordnung für das Einstellen fremder Pferde schafft Änderungen in Sozialversicherung

Wegfall der zusätzlichen Beitragsgrundlage von den Einnahmen aus der Pferdeeinstellung – kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz im Pferdebetrieb

Karl Bruckner

 

Laut der Novelle der Gewerbeordnung zählt das Einstellen fremder Pferde nun zur Urproduktion, wenn höchstens 25 Einstellpferde und nicht mehr als 2 Einstellpferde pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche versorgt werden.

Weitere Voraussetzung ist, dass sich die landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Region befinden (lt. den erläuternden Bemerkungen zur Gesetzesänderung im Umkreis von ca. 10 km).

Werden diese Grenzen nicht überschritten, trifft der Ausnahmetatbestand von der Gewerbeordnung zu und eine Gewerbeanmeldung ist nicht notwendig. Eine Betriebsanlagengenehmigung, die meist mit kostspieligen Auflagen verbunden ist, entfällt.

Wenn bis vor der Gesetzesänderung der Gewerbeordnung fremde Pferde in einem landwirtschaftlichen Betrieb eingestellt und versorgt wurden und für diese Tätigkeit die Unterordnung im Verhältnis zum landwirtschaftlichen Hauptbetrieb zutraf, musste der Landwirt immer für dieses landwirtschaftliche Nebengewerbe zusätzlich Pflichtversicherungsbeiträge in der Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung bis zur Erreichung der Höchstbeitragsgrundlage bezahlen. Daraus resultierte natürlich ein entsprechender zusätzlicher Leistungsanspruch in der Pensionsversicherung. Auch der umfassende bäuerliche Unfallversicherungsschutz für dieses von der Gewerbeordnung ausgenommene Nebengewerbe der Land- und Forstwirtschaft war gegeben.

Wurde aufgrund der Intensivierung der Pferdeeinstellung die Nebengewerblichkeits-grenze überschritten, ging stets die Ausnahme von der Gewerbeordnung verloren und der Landwirt wäre verpflichtet gewesen, für das Einstellen der fremden Pferde ein Gewerbe anzumelden.

Bezugnehmend auf die Tabelle „Abgrenzungskriterien im Überblick“ in der Pferderevue 9/2017, erstellt von Mag. Dr. Rupert Mayr, Landwirtschaftskammer Salzburg, werden die durch die Gesetzesänderung der Gewerbeordnung eingetretenen Auswirkungen für die Sozialversicherung beschrieben:

LuF – Urproduktion höchstens 25 Einstellpferde, höchstens zwei Einstellpferde pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche, landwirtschaftlich genutzte Flächen befinden sich in der Region (10 km Umkreis)

 

Wenn die angeführten Grenzen nicht überschritten werden, ist der Ausnahmetat-bestand von der Gewerbeordnung erfüllt und gewerberechtlich zählt das Einstellen fremder Pferde im Rahmen dieser Grenzen zur Urproduktion.

Durch die Änderung der Gewerbeordnung wurde der Einbeziehung der Tätigkeit des Einstellens fremder Pferde in die Pflichtversicherung gem. BSVG als landwirtschaftliche Nebentätigkeit der gesetzliche Boden entzogen.

Eine Pflichtversicherung für das Einstellen der Pferde im Rahmen des erwähnten Ausnahmetatbestandes von der Gewerbeordnung tritt nicht ein, weil das BSVG jene Personen pflichtversichert, die Tätigkeiten im Sinne des Landarbeitsgesetzes ausüben. Das Einstellen fremder Pferde fällt nicht ins Landarbeitsgesetz.

Das bewirkt, dass in diesen Fällen die Sozialversicherungsanstalt der Bauern für das Einstellen der fremden Pferde seit 18.7.2017 keine zusätzlichen Pflichtversicherungsbeiträge in der Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung einheben darf und kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für die Tätigkeit des Einstellens fremder Pferde besteht.

Der Unfallversicherungsschutz besteht aber für die pflanzliche Produktion, z.B. bei der Heuernte, weil die Hervorbringung und Gewinnung pflanzlicher Erzeugnisse mit Hilfe der Naturkräfte im Landarbeitergesetz explizit angeführt ist, oder bei der Rinderwirtschaft. Für die Tätigkeiten des Fütterns der Pferde, des Ausmistens und des Betreuens der Pferde, also für die Tätigkeiten im Stall und in der Koppel besteht seit der erfolgten Gesetzesänderung kein gesetzlicher Unfallversicherungs-schutz, wenn das Einstellen der Pferde nun zur land- und forstwirtschaftlichen Urproduktion im Sinne der Gewerbeordnung zählt.

Auch für die in der bäuerlichen Unfallversicherung nicht hauptberuflich beschäftigten, mitversicherten Angehörigen entfällt der Unfallversicherungsschutz.

Da der bäuerliche Unfallversicherungsschutz für die versicherten Personen ein sehr umfassender ist, wird empfohlen, zumindest bis zu einer etwaigen gesetzlichen Neuregelung des Unfallversicherungsschutzes für diese Aktivitäten bei einem privaten Unfallversicherungsträger eine entsprechende Unfallversicherung abzuschließen.

Die umfassenden Leistungen der bäuerlichen Unfallversicherung werden in der Broschüre der Sozialversicherungsanstalt „bäuerliche Unfallversicherung im Überblick“, Stand September 2016, abrufbar auf der Homepage der SVB https://www.svb.at/cdscontent/load?contentid=10008.588906&version=1475058320 ausführlich beschrieben. Dazu zählen unter anderem die Heilbehandlung und Rehabilitation, die Betriebshilfe und die Rentenleistungen nach einem Arbeitsunfall.

Die bei einem privaten Unfallversicherungsträger abzuschließende Unfallversicherung soll auch die Angehörigen, die bisher den Unfallversicherungsschutz des BSVG genossen haben, mitumfassen.

Im Falle eines Arbeitsunfalles im Pferdestall erbringt die SVB aber stets die Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung.

LuF – Nebengewerbe mehr als 25 Einstellpferde oder mehr als zwei Einstellpferde pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche; die Pferdeeinstellung ist dem luf Hauptbetrieb untergeordnet

 

Wird das Einstellen fremder Pferde im Rahmen eines Nebengewerbes ausgeübt oder werden andere Reittiere wie Pferde im Rahmen des Nebengewerbes eingestellt, besteht, so wie schon bisher unverändert, die Pflichtversicherung in der Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung gem. BSVG und der Unfallversicherungsschutz.

Der Unfallversicherungsschutz für diese Tätigkeit ist gewährleistet, weil das Einstellen fremder Pferde im Rahmen einer Nebentätigkeit, neben einem land- und forstwirtschaftlichen Hauptbetrieb vom Landarbeitsgesetz umfasst ist und das BSVG auch darauf Bezug nimmt.

Die Einnahmen aus diesem Nebengewerbe müssen unverändert an die Sozialversicherungsanstalt der Bauern gemeldet werden (Meldefrist 30.4. des Folgejahres) und führen zu zusätzlichen Pflichtversicherungsbeiträgen gem. BSVG in der Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung. Die Aufnahme der Tätigkeit des Einstellens fremder Pferde als Nebengewerbe bzw. das Einstellen anderer fremder Reittiere im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Nebengewerbes muss binnen Monatsfrist der SVB bekannt gegeben werden.

In jenen Fällen, in denen das Einstellen der fremden Pferde bzw. das Einstellen anderer fremder Reittiere als land- und forstwirtschaftliches Nebengewerbe ausgeübt wird, also untergeordnet neben einem land- und forstwirtschaftlichen Hauptbetrieb, sind die nach wie vor unverändert komplexen Abgrenzungskriterien im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Gewerbeanmeldung zu beachten. Es wird empfohlen, sich in solchen Fällen an die Experten der Landwirtschaftskammer zu wenden. Werden die Grenzen der landwirtschaftlichen Urproduktion und / oder die Grenzen des land- und forstwirtschaftlichen Nebengewerbes überschritten, muss sich der Landwirt selbst um die Gewerbeanmeldung sowie um die damit verbundene Betriebsanlagen-genehmigung kümmern. Geschieht das nicht, könnten sich auch Auswirkungen auf den Unfallversicherungsschutz gem. BSVG ergeben. Im Falle einer unbefugten Gewerbsausübung besteht kein Unfallversicherungsschutz für die unbefugt ausgeübte Tätigkeit in der bäuerlichen Unfallversicherung und mangels erfolgter Gewerbeanmeldung noch kein Unfallversicherungsschutz bei der allgemeinen Unfallversicherungsanstalt als Gewerbetreibender.

Gewerbebetrieb mehr als 25 Einstellpferde oder mehr als zwei Einstellpferde pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche, Pferdeeinstellung ist dem luf Hauptbetrieb nicht untergeordnet

 

Unter der Voraussetzung, dass der Pferdeeinsteller tatsächlich ein Gewerbe bei der Gewerbebehörde angemeldet hat, besteht ein gesetzlicher Unfallversicherungs-schutz und im Regelfall eine Pflichtversicherung in der Pensions- und Krankenversicherung gem. GSVG.

Bezüglich des Unfallversicherungsschutzes wird die Höherreihung in der gesetzlichen Unfallversicherung auf Stufe 2 bei der allgemeinen Unfallversicherungs-anstalt empfohlen. Die entsprechenden Anträge und Informationen sind auf der Homepage der AUVA unter Information und Antrag zur Höherversicherung zu finden.

In bestimmten Fällen besteht für Kleinunternehmer die Möglichkeit sich von der Pflichtversicherung in der Pensions-  und Krankenversicherung gem. GSVG befreien zu lassen. In den letzten 60 Kalendermonaten vor Eintritt der Pflichtversicherung dürfen nicht mehr als 12 Kalendermonate einer Pflichtversicherung gem. GSVG liegen, die jährlichen Einkünften aus Gewerbebetrieb dürfen die 12fache Geringfügigkeitsgrenze (€ 5.108,40) und der jährliche gewerbliche Umsatz den Betrag von € 30.000 nicht überschreiten. Landwirte, die sich als Pferdeeinsteller betätigen und die Grenzen des § 30 BewG (Verhältnis Vieheinheiten zu Fläche) nicht überschreiten, erzielen idR Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft zählen weder zur Beitragsgrundlage gem. GSVG noch sind sie auf die angeführten Freigrenzen anzurechnen.

 

 

Dieses Wochenende: 30 % Rabatt in der SRS.

Die spanische Hofreitschule in Wien informiert die Verbände regelmäßig über besondere Aktionen. Dieses Wochenende gibt es wieder eine große Vergünstigung!


Tanz der weißen Hengste

Haben Sie schon einmal eine Vorführung der Spanischen Hofreitschule besucht? Dieses Wochenende bietet sich eine besondere Gelegenheit.

Nach ihrer erfolgreichen Tournee in Rotterdam sind alle Hengste wohlbehalten zurück in der Wiener Stallburg und präsentieren sich wieder vor heimischem Publikum. Für jene Pferdefreunde, die noch nicht die Gelegenheit hatten, die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule zu sehen, bietet sich dieses Wochenende eine einmalige Chance: Samstag, den 11., und Sonntag, den 12. November 2017, gibt es einen Rabatt von 30 % auf Sitzplätze je nach Verfügbarkeit. Die Vorführung beginnt an beiden Tagen um 11 Uhr.

Die weltberühmten Vorführungen der Lipizzaner – das Ballett der Weißen Hengste – finden in der unter Karl VI. erbauten barocken Winterreitschule in der Hofburg statt. Das Ambiente ist ebenso einmalig wie die Hohe Schule der klassischen Reitkunst, die an der Spanischen Hofreitschule gezeigt wird. Programmpunkte an diesem Wochenende sind die Präsentation der Junghengste, die Arbeit am Langen Zügel, alle Gänge und Touren, die Schulen über der Erde sowie die unvergleichliche Schulquadrille.

Infos: 01/533 90 31

ACHTUNG: Der Rabatt ist nur direkt an der Kassa einlösbar!

Quelle: PM

Hubertussegen in Rappoltenkirchen

Einige Reiter reisten von weit her an. © Privat

Bei der Waldkapelle in Rappoltenkirchen veranstalteten am 5.11.2017 die „PARTNER IN DER NATUR“– das sind Reiter, Jäger, Jagdgebrauchshundeführer, Falkner sowie Landwirte mit Oldtimertraktoren – unter der Anwesenheit vieler Zuschauer am Namenstag des Hl. Hubertus den traditionellen Hubertussegen.

Die Jagdsignale mit Parforcehörnern begleiteten das Programm und der Heimatdichter Johann Staffenberger verfasste das Mundartgedicht  „Friede in der Natur“, das er auch selbst vortrug.

Der Abschluss fand im Waldgasthof  Fink in der Au bei einem zünftigen Wildkessel statt, nach dem die Jagdhörner zum „Schüsseltrieb“ geblasen hatten.

Die weitest angereiste Reitergruppe aus Stössing/Hegerberg unter der Leitung von Edith Leitner, wurde mit einem Sonderpreis geehrt.

Obst.a.D. Friedrich Schuster

NOEPS Breitensportkoordinator

Jolly Jumper übersiedelt nach Wiener Neudorf!

Das Geschäft unseres Mitgliedsvereines “Reitsport Jolly Jumper” übersiedelt vom alten Standort in Mödling nach Wiener Neudorf! Grund genug für eine große Neueröffnungsfeier!

Fortbildung für Springausbilder verschoben!

Die Fortbildung mit Reitmeister Karl-Heinz Streng in Bad Fischau wurde von 27.–28.11. auf 5.–6.12 verschoben!

Hier geht’s zum Kurs!