Cup-weekend in Lassee läuft auf Hochtouren

Seit gestern Samstag, den 3. Juni läuft in Lassee das CSN-B auf Hochtouren. Nicht nur, dass die Anlage perfekte Bedingungen liefert für alles, was mit 4 Hufen und bunten Stangen zu tun hat – die großen Starterfelder belegen diesen Umstand –, so locken auch zahlreiche der NOEPS Landescups in den Osten von Wien.

Im 1. Umlauf des Schoeller Cups konnte sich Selina Kraml mit ihrem Alvin an die Spitze setzen. Im FTR Risikospringcup über 115 cm ging der der Sieg an Panni unter dem Sattel von Lena Binder.

Die Siegerin Carla Wanko mit Trainer Anton Martin Bauer und EQUIVA-Vertreterin Daniela Wolf. © NOEPS

Am heutigen Sonntag startete schon am Morgen die beliebte EQUIVA Einsteigertrophy. 32 ReiterInnen wagten sich in die Stilrunde, 28 davon schafften die Mindestnote zum Einzug in die Siegerrunde. In diesem verkürzten Fehler-Zeit-Springen gelang dann schließlich Clara Wanko mit ihrem Donduro der Sprung auf das höchste Podest. EQUIVA Managerin Daniela Wolf überreichte der strahlenden Siegerin unter strahlender Sonne den ersten Preis in Form eines EQUIVA Wertgutscheins. Der im Rahmen der Siegerehrung verliehene Preis für den erfolgreichsten Trainer ging an Anton Martin Bauer.

Die Sonne verzog sich im Laufe des Tages langsam hinter graue Wolken, die dafür sorgten, dass der Springplatz immer gut feucht und die Staubentwicklung minimal blieb.

Stefan Laditsch erhielt die ERREPLUS Siegerdecke von Günter Keglovits. © NOEPS

Das Wetter war allerdings kein Hindernis für die 48 Teilnehmer im ERREPLUS Amateurspringcup. Die  Siegerdecke dieser ersten Vorrunde des 4-Stationen-Cups konnte Sponsor Günter Keglovits schließlich an den Burgenländer Stefan Laditsch übergeben, der mit seiner Gracia für die schnellste fehlerfreie Runde sorgte.

Während des gesamten Turniertages wurden auch die ersten Runden des KÖNIGSHOFER-NOEPS-Vereinscups ausgetragen in Prüfungen von 95 bis 115 cm. Nach dem ersten Austragungstag konnten sich die Reiter der Mannschaft Bad Fischau 1 an die Spitze des Feldes setzen. Allerdings werden Sie von den Lokalmatadoren des Teams Lassee 1 auf wenige Punkte Abstand gejagt. Auf Rang 3 liegt derzeit die Equipe Bad Fischau 2.

Am morgigen letzen Turniertag geht es weiter mit dem KÖNIGSHOFER-NOEPS-Vereinscup und dem nächsten Umlauf des SCHOELLER-Stilspringscups.

Start- und Ergebnislisten finden Sie hier!

NÖ Amazone mischte Turnier in Bayern auf!


Daphne und Don: Das doppelte D konnte in der M brillieren! © Walter Wurdack

Im Rahmen der Messe „Pferd International“ fand von 25.-28. Mai 2017 ein internationales Working Equitation Turnier in den Klassen M und S statt. Österreich war mit 2 Amazonen vertreten, die Niederösterreicherin Daphne Lorenz erritt sich mit „Don“ bei ihrem ersten Start auf der großen Bühne den 3. Platz in der Gesamtwertung der Klasse M.

Mit einer souveränen Dressur, einem beherzten Trail und einer Wertnote von 65,29% sowie einem rasanten Speedtrail konnte sich die NÖ Amazone gegen 13 Reiter aus 5 Nationen durchsetzen. Im Gegensatz zur Master Klasse erfolgt die Zügelführung in der Klasse M beidhändig, absoluter Gehorsam und viel Durchlässigkeit bilden jedoch die Basis für diese Pferdesportdisziplin.
Das vom WED (Working Equitation Deutschland) organisierte Event fand nicht nur bei Kaiserwetter und toller Stimmung statt – es war auch gleichzeitig die Generalprobe für die nächste Working Equitation Weltmeisterschaft die nächstes Jahr ebenfalls im Rahmen der Messe in München stattfinden wird.
Wer die immer beliebter werdende Pferdesportdisziplin hautnah erleben möchte, hat die Möglichkeit beim WE Turnier von 25.-27. August am Zuckermantelhof live dabei zu sein.
Die österreichische Working Equitation Community freut sich auf viele Besucher, neben der Master Klasse werden Starter in der Führzügelklasse sowie den Klassen Lizenzfrei, A, L und M erwartet.

Valenta’sche Festspiele im Magna Racino


Während in der Halle des Magna Racino Pferdesportparks die Voltigierer um die WM-Quali kämpften wurde der Springplatz in die Hand der Dressurreiter übergeben. Das Racino Festival war als CDN-A* CDN-B ausgeschrieben.

Karoline Valenta und Hausherrin Ulla Weigerstorfer. © Magna Racino

Nebst vielen niederösterreichischen Top-Erfolgen trat vor allem das Geschwister Duo Karoline und Oliver Valenta in den Vordergrund. Mit kerzengeraden 70,000% siegte am Freitag den 26.5. Karoline Valenta mit Valenta’s Diego vor ihrem Bruder auf Valenta’s Fantast in der Intermediaire II.

Am Folgetag traten die Geschwister ebenfalls gegeneinander im U25 Grand Prix an. Auch hier war Karoline ihrem Bruder Oliver

deutlich überlegen und siegte mit guten 68%.

Kolumne: Recht gehabt? (Teil 14)

Der NOEPS trauert um Leopold Haidinger


Mit großem Bedauern berichten wir heute über den Tod eines langjährigen und hochdekorierten Mitgliedes. Leopold Haidinger, Träger des ÖFAB im silbernen und goldenen Kranz und des NOEPS Ehrenzeichens in Gold hat die Leinen am Samstag den 27. Mai endgültig nieder gelegt. Der langjährige Kassier des RFV Karlstetten war dem NOEPS ein zuverlässiger Freund und Ansprechpartner.

CSN-B Karnabrunn auf Juli verschoben!


Das abgesagte CSN-B Karnabrunn von 22.-23.4. wurde auf Mitte Juli verschoben. Der Ersatztermin ist 15. bis 16.7.!


 

Europa-Cup in Deutschland mit NÖ-Erfolg

TREC


Im Aufstiegskreis gab es unterschiedliche Lösungsansätze. © privat

Der bewährte, top-organisierte Orientierungsritt bei der Familie Lefevre in Brachfeld fand bei traumhaften Sommerwetter von 26.-28.5.2017 statt. Am Samstag führte die 35km lange Strecke auf und ab durch den südlichen Schwarzwald und es musste so manch verwachsener Weg oder die richtige Abzweigung gefunden werden. Statt der klassischen Marschzahlen war ein Teil des Weges auf weißem Hintergrund gezeichnet, sodass man selbst den Winkel in der Karte ausmessen musste und man keine Orientierungshilfe aus der Karte hatte und sozusagen blind dem Kompass vertrauen musste. Das Ergebnis war nach der POR breit gestreut, die Teilnehmer fanden sich zwischen -37 und 167 Punkten wieder. Das Tempo war angesichts der Hitze und des recht steilen Geländes hoch, wodurch sich leicht Zeitfehler bei allen summierten.

Schwendimann im Labyrinth. © Privat

Die PTV hatte einige Tücken aufzuweisen: das Labyrinth auf einem Podest, ein Baumstamm schräg nach einem hohen Aufsprung und gleich danach das Tor mit Plane geschmückt. Im Kreis für das Aufsitzen lag ein recht dicker Baumstamm quer in der Mitte. Hier waren verschiedene Taktiken zu beobachten. Manche ließen ihr Pferd mit den Vorderbeinen drübersteigen und hielten dann an, andere stellten sich parallel zum Baumstamm (s. Fotos). Es war in jedem Fall etwas eng und knapp. Neu in der PTV in Brachfeld war ein Graben, den eine hellblau/weiß karierte Plane schmückte.

Im Europa-Cup Bewerb waren 5 Nationen am Start: Belgien, Holland, Schweiz, Deutschland und Österreich. Alle 5 österreichischen Teilnehmer kamen unter die besten 8! Der Sieg ging an Fritz Kriechbaumer, gefolgt von der Holländerin Renske Giesen, Platz 3 ging an Claudia Schwendimann aus Niederösterreich!

Schranz zweiter bei Heim-Casino-GP!


Die Freude war ihm ins Gesicht geschrieben: Christian Schranz fehlerfrei im ersten Umlauf! © RSV Lassee

Für den Hausherren der Anlage in Lassee lief es rund in den letzten Wochen. Sein KWPN VIP bestach schon bei der Spring Tour in Ebreichsdorf mit konstanten Leistungen und holte Weltcuppunkte auf das Konto seines Reiters. Ebenso knackig sollte es weiter gehen im Casino Grand Prix powered by Westfalia. Und es sah Anfangs sogar nach Sieg aus, denn Christian Schranz war einige Zeit sogar der einzige Reiter, der im Grundparcours fehlerfrei blieb. Am Ende gab es dann doch ein Stechen gegen Matthias Atzmüller und Markus Saurugg. Schranz musste vorlegen und kassierte leider einen Abwurf am berühmten letzten Sprung: Platz 2 für den Lokalmatador.

Kommendes Wochenende geht es in Lassee weiter mit dem CSN-B und vielen Landescups: Königshofer-NOEPS Vereinscup, FTR Risikospringcup, EQUIVA Einsteiger Trophy, Schoeller Stilspringcup und erreplus Amateurcup.

Die Ergebnislisten finden Sie hier.

CVIO: So schlugen sich NÖ’s Voltis in Ebreichsdorf!


Wenn  die Halle des Magna Racino Pferdesportparks von der Musik in Discolautstärke bebt, Jugendliche in engen Anzügen durch die Haarspray-belastete Luft segeln und die Pferde aufgrund ihrer Größe eher an Dinosaurier erinnern, dann kann es nur eines heißen: Die Voltigierer haben wieder die Herrschaft über die Anlage in Ebreichsdorf übernommen. Zuletzt passiert von 24. bis 28. Mai im Rahmen des CVIO Ebreichsdorf 2017 mit Nationenpreis und 1. Sichtung für die Welt- und Europameisterschaft. Das die niederösterreichischen PferderückenakrobatInnen im internationalen Vergleich mithalten können ist kein Geheimnis:

Ramin Rahimi verwies seine deutschen Konkurrenten auf die Ränge. © Michael Graf

Während die Damen des 3* Einzelvoltigierens sich höflich-gastfreundlich zurück hielten, lieferten sich die Herren einen Schlagabtausch der mit einem niederösterreichischen Topergebniss endete: Ramin Rahimi (VG Club 43) verwies die beiden deutschen Konkurrenten Erik Oese und Julian Wilfling auf die Ränge 2 und 3.

Bei den Pas-de-deux lag das blau-gelbe Duo Theresa Thiel und Stefan Csandl (Titelbild) nach der ersten Runde auf Platz 2 hinter dem führenden Paar aus Italien. Im Finale zeigten die beiden noch einmal eine Vorstellung in noch nie da gewesener Präzision und Detailverliebtheit. Dennoch wurden sie von dem Tiroler Rekordduo Lindner/Wacha, das nach der fast enttäuschend wackligen Vorrunde im Finale wieder zu gewohnter Form auffuhr, auf den dritten Platz verwiesen. Trotzdem ist nach dieser ersten Sichtung mit Thiel und Csandl zu rechnen, die Chemie zwischen dem Duo und ihrem Pferd Crossino scheint heuer erstmals auch nach außen hin zu stimmen.

Der RC Wildegg funktioniert – als Team und als Label. © Michael Graf

Den Top Erfolg des Finaltages holte die UVG Wildegg, die im 3* Gruppenvoltigieren einen Start-Ziel-Sieg erreichte. Dass die Attitude der Gruppe eine alt-bekannte blieb schien frei nach dem Motto „Never change a winning team“ weder Richter noch Publikum zu stören: Die Halle bebte als die Niederösterreicher ihren Finalauftritt mit einer Topmarke von 8,574 Punkten beendete und damit ihren Erfolg besiegelten. Die Marke Wildegg scheint also auch in der Saison 2017 international zu funktionieren – die blau-gelben Medaillenhoffnungen für die Welt- und Europameisterschaft beginnen sich also zu manifestieren.

Im Nationenpreis holte Österreich mit blau-gelber Unterstützung den 2. Rang hinter Italien und vor Deutschland.

Als nächste Hürde am Weg zum Edelgold steht die 2. Sichtung im Rahmen der BLMM von 23. bis 25. Juni, die aufgrund baulicher Veränderungen beim ursprünglichen Austragungsort in den Reuhof verlegt wurde.

Dia-Show: Tag 2 des CVIO Ebreichsdorf 2017