Jahres-Endbericht des Breitensport Referates

Das Referat Breitensport arbeitet das ganze Jahr hindurch auf allen Ebenen in NÖ um die Begeisterung fürs Pferd unters Volk zu bringen. Viele große und kleine Veranstaltungen und Aktionen werden von Obst. Fritz Schuster und seinem Team durchgeführt und betreut. An dieser Stelle sei dafür auch ein Dank ausgesprochen.

Den vollen Jahresbericht des Referates Breitensport finden Sie hier:Breitensport_Bericht_2017_Ausblick_2018

Zweimal Gewonnen!

Der NOEPS gratuliert dem Oberösterreichischen Pferdesportverband zum Ergebnis der Generalversammlung. Unser Dank gilt allen Mitgliedern, Funktionären und dem Vorstand, sowie allen, die für Ordnung gesorgt haben und verhindert haben, dass Unwahrheiten und Gehässigkeiten  Erfolg haben. Sie haben dem Pferdesport einen großen Dienst erwiesen, damit sich solche Zustände nicht wiederholen.

Zweimal gesiegt! Einen großen Weihnachtsfrieden und weiterhin viel Erfolg für 2018 wünscht

Der Vorstand

Dramatisches Stechen im RACINO ADVENT GRAND PRIX

Schlussreiter Maximilian Schmid siegte in letzter Sekunde

Es war das letzte Magna Racino-Turnier des Jahres und gleichzeitig für viele ein wunderbarer Saisonabschluss oder optimale Vorbereitung für den bevorstehenden Event in Salzburg. Passend zum Namen – Springturnier mit Adventflair – versprühte das von 01.-03. Dezember 2017 angesetzte CSN-B* einen ganz besonderen Charme und einzigartige Stimmung: Als beeindruckender Blickfang ziert ein riesengroßer, bunt geschmückter Weihnachtsbaum die Showhalle, den es übrigens als besonderen Ehrenpreis im RACINO ADVENT GRAND PRIX zu gewinnen gab. An allen Ecken findet man Weihnachtsschmuck, Mistelzweige, Geschenkspäckchen und Zipfelmützen. Es weihnachtet – immerhin ist es ja auch das erste Adventswochenende.

S*-Springen am Samstag

Die Truppe rund um Hubert Kuttelwascher, Markus Brandstätter und dem PAC-Team baute ein letztes Mal noch den Parcours um und stellte den Arrivierten eine selektive S*-Prüfung in die Bahn. Das genannte Starterfeld hatte sich nichts zu schenken und bot dem Publikum ein spannendes Rennen. Dieses ging schlussendlich nach Deutschland: Helmut Schönstetter hatte bei seinem Ritt ordentlich angegriffen, pilotierte die zwölfjährige For Keeps-Stute „Grace Kelly M“ geschickt über die 1,40 Meter hohen Hindernisse und wurde honoriert mit der Bombenbestzeit von 56,81 Sekunden. Exakt fünf Sekunden hatte er auf den zweitplatzierten Matthias Raisch herausgeholt, der seine Runde mit „Magic 14“ in coolen 61,81 Sekunden beenden konnte. Der Oberösterreicher zeigte sich überhaupt in Top-Form und sicherte sich mit seinem zweiten Pferd „Coleur Blue“ den dritten Endrang (62,22 Sekunden). Neben  den Profis ließ ein aufstrebendes Nachwuchstalent gehörig aufhorchen: Die erst zwölfjährige Lena Binder kam mit beiden an den Start gebrachten Pferden „Viper Van Huize Ruisdael“ und „Imany VD Middelstede“ fehlerfrei ins Ziel und sicherte sich Platzierungen am neunten und zwölften Endrang. Glückwunsch!!

Grande Finale am Sonntag

Der am Sonntagnachmittag angesetzte RACINO ADVENT GRAND PRIX hatte großartigen Springsport geboten. Für den sportlichen Rahmen sorgten die Parcourschefs Hubert Kuttelwascher und Markus Brandstätter mit dem bewährten PAC-Team, die einen 1,40 Meter hohen Kurs über elf Hindernisse und vierzehn Sprünge stellten. Diesen konnten insgesamt 14 Teilnehmerpaare ohne Fehler absolvieren und sich somit das Ticket für das erhoffte Stechen sichern. Die Entscheidung gestaltete sich von Beginn an hochspannend und eine Top-Marke jagte die nächste. Die erste fehlerfreie Runde unter 39 Sekunden lieferte Matthias Raisch ab. Der Oberösterreicher präsentierte sich das gesamte Wochenende schon in genialer Form und jumpte gemeinsam mit dem Quidam de Revel-Nachkommen „Magic 14“ in 38,58 Sekunden ins Ziel. Nochmals tollkühner unterwegs war der deutsche Gastreiter Maximilian Schmid, der mit „Cornet’s Castello“ in 37,86 Sekunden die Führung übernehmen konnte. Da ließ sich unsere heimische Siegeshoffnung Matthias Raisch nicht lange bitten und wagte mit seinem zweiten Pferd „Coleur Blue“ den erneuten Angriff auf die Bestzeit. Gesagt, getan – nochmals schneller angelegte 36,87 Sekunden bedeuteten den abermaligen – in rot-weiß-rot gehaltenen – Führungswechsel. Schützenhilfe gab es obendrein von Landsmann Helmut Morbitzer, der als vorletzter Starter mit „Calanda 45“ in 38,08 Sekunden über der verkürzten Parcours düste und den dritten Zwischenrang ergatterte. Nun hatte Schlussreiter Maximilian Schmid, der mit dem freitägigen Siegerpferd „Count Edwards“ noch ein heißes Eisen im Feuer hatte, alles in der Hand. Von Anfang an hatten die beiden Tempo gemacht, enge Wege riskiert und waren nach der Triple-Barre am pfeilschnellen Weg Richtung Schlussoxer. Ein Raunen ertönte in der großen Showhalle: 35,83 Sekunden besiegelten den Sprung an die Spitze. Maxi Schmid war also der große Abräumer im RACINO ADVENT GRAND PRIX: Er kürte sich zum Sieger und holte zudem hinter dem zweitplatzierten Matthias Raisch den dritten Endrang. Bei der feierlichen Prämierung erhielt er aus den Händen der Geschäftsführerin Ulla Weigerstorfer symbolisch einen kleinen Christbaum. Der fünf Meter große Weihnachtsbaum wird sich im Anschluss an die Bewerbe auf die Reise nach Deutschland machen. Als bester Niederösterreicher ließ übrigens der hier im Magna Racino stationierte Michael Seletzky aufhorchen, der mit seinem „Calvary du Seigneur“ ebenfalls den Sprung ins Stechen schaffte, dort einen kleinen Flüchtigkeitsfehler beim Aussprung der Kombination hinnehmen musste, sicher aber noch an zehnter Stelle platzierte.

Das gesamte Team des Magna Racinos darf auf ein erfolgreiches Turnierjahr 2017 zurückblicken. Ein riesengroßes Dankeschön gebührt der gesamten Mannschaft, die von Jänner bis Dezember mit großem Einsatz für gelungene Veranstaltungen gesorgt hat. Vielen Dank auch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das gesamte Jahr hindurch für tollen Sport gesorgt hat. Wir freuen uns, Euch alle im nächsten Turnierjahr wieder willkommen zu heißen. Die Turnierpause wird nicht lange sein, der Startschuss fällt nämlich bereits wieder Mitte Jänner. Einen Überblick über die Saison 2018 gibt es hier…

Das gesamte Team vom Magna Racino wünscht allen zwei- und vierbeinigen Athleten eine schöne, besinnliche und ruhige Weihnachtszeit.

Galerie: 1. Winterliches Springduett am Teiritzhof

Neue Mitarbeiterin im NOEPS-Büro!

Unsere Büroleiterin, Frau Elisabeth Schön, wird im Laufe des Jahres 2018 nach langjähriger, hervorragender Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Die Agenden der Frau Schön wird Frau Irene Kneissl übernehmen.

Frau Kneissl hatte die letzten 13 Jahre die administrative Leitung des Reit- und Therapiezentrums Kottingbrunn (Orac) inne. Bei den dortigen Seminaren lernte sie diverse Sparten des Reitsports kennen.

Sie unterstützte auch die Sektion Integratives Reiten im Österreichischen Kuratorium für Therapeutisches Reiten.

Auch durch ihre jahrelangen Erfahrungen in der Verlagsbranche mit internationalen Beziehungen als Assistentin der Geschäftsleitung mit Schwerpunkt Finanzen erwarb sie viel Praxis, die für den NOEPS sehr wertvoll ist.

Frau Kneissl freut sich darauf, für die nö Pferdesportler aktiv zu werden.

Sie wird ab 8. Jänner 2018 unter der Mailadresse irene.kneissl@noeps.at erreichbar sein.

ÖFAB- Prüfung am Gut Langenberg

6 Kandidaten traten am Sonntag, 26. November, nach wochenlangen Vorbereitungen bestens gerüstet, zur Prüfung zum Bronzenen Fahrerabzeichen an.

Die Richter Gerhard Sprinzl und Wolfgang Steindl konnten sich vom hohen Niveau der Prüflinge, sowohl theoretisch als auch praktisch, überzeugen.

Alle von Vize-Staatsmeister Josef Stickelberger (NÖ) vorbereiteten Kursteilnehmer bestanden mit Bravour die Prüfung und der Reit- und Fahrverein Langenberg gratuliert herzlich den neuen Gespannfahr-Kollegen!

Die neuen Gespannfahrer:

Sprengnagel Josef und Martha,

Horatschek Kathrin,

Aschauer Liselotte,

Malzacher Gudrun,

Kirpicsenko Clara

Cup-Entscheidung im High Class Horse Center gefallen

Finaler Showdown im High Class Horse Center: Das von 24.-26. November angesetzte Finale des Bartlgut Cups ist – nachdem von 11.-13. November um die Vorrunde geritten wurde – entschieden! Ein letztes Mal im heurigen Jahr öffnete das High Class Horse Center in Weikersdorf seine Pforten und hieß die DressurreiterInnen von 24.-26. November zum Saisonfinale willkommen. Hier wurde nicht nur um 19 nationale Prüfungen bis zum Grand Prix und der Grand Prix Musikkür geritten, sondern auch der alljährlich stattfindende Hallencup entschieden. Dieser wurde heuer mit insgesamt 5.000,- Euro vom Bartlgut gesponsert und stand daher unter dem Titel Bartlgut Cup. Der in den drei Klassen – M, Kleine und Große Tour – ausgeschriebene Cup versprach neben dem lukrativen Preisgeld auch Sachpreise von Reitsport Jolly Jumper (1. Platz: Abschwitzdecke, 2.+3. Platz: Schabracke) und der Donautouristik: Jedem Cup-Sieger winkt zusätzlich eine Schifffahrt inklusive Essen für zwei Personen mit der MS Kaiserin Elisabeth II in der Saison 2018. Es stand also einiges auf dem Spiel. Das wollte sich auch das top-besetzte Starterfeld nicht entgehen lassen, das an diesem Wochenende nach Weikersdorf angereist war.

Zur ersten würdigen Gewinnerin kürte sich Timna Zach und der erst sechsjähriger Bordeaux-Nachkommen „Beluga Gold FL“, die den Cup von der ersten Teilprüfung an dominierten, mit einem Gesamtergebnis von 271,94 Punkten siegreich waren und bei der feierlichen Prämierung ganz oben am Siegespodest stehen durften. Nach beständigen Auftritten trumpfte Tamara Brandner auf „My dark Dream“ am zweiten Endrang auf. Sie konnte die vier Teilbewerbe mit 267,58 Punkten beschließen. Einen Sprung nach vorne machte die Steirerin Gabriele Spari, die sich nach einem starken Finish Platz drei sicherte und ebenfalls prämiert wurde (263,01 Punkte).

Im Rahmen des Bartlgut Cups der Kleinen Tour gab es kein Vorbeikommen an Sonja Grossauer. Sie setzte auf die schicke Fuchsstutte „Rhaposaria“, eine mit A-Brand versehene Tochter des Rhaposario, und war von der ersten Prüfung an souverän unterwegs. Insgesamt 272,238 Punkte hatte das grandiose Duo über beide Turnierwochen gesammelt. Neben der stattlichen Siegesprämie von 700,- Euro gab es noch eine in schwarz gehaltene Siegerdecke aus dem Hause Jolly Jumper sowie eine Donauschifffahrt inklusive Essen für zwei Personen mit der MS Kaiserin Elisabeth II von der Donautouristik. An ihrer Seite standen bei der feierlichen Prämierung Tamara Brandner und Werner Bergmann, die sich ebenfalls am Treppchen platzieren konnten. Die Niederösterreicherin durfte sich über eine starke Performance von Christiano-Sohn „My Stardancer“ freuen, der in der finalen Inter I mit über 69 Prozentpunkte auftrumpfte und in Summe 270,438 Prozent holte. Die Reise aus Deutschland hatte sich für den Gastreiter Werner Bergmann allemal ausgezahlt: Im Sattel des Don Diamond-Nachkommens „DJ B.“ war ihm mit 267,015 Prozentpunkten eine Platzierung an dritter Stelle sicher.

In der offenen Wertung bestach Ulrike Prunthaller mit der Höchstnote. Die Bartlgut-Bereiterin brillierte mit „Bartlgut’s Quantum“ an der Spitze und das mit dem respektablen Score von 71,535 Prozentpunkten. Über 70 Prozent holten dahinter Christian Schumach und „Auheim’s Divine Etincelle“. Das seit Jahren einspielte Team wurde für ihren gelungenen Auftritt mit 70,132 Prozent belohnt. Ihnen folgten die Cup-Reiterinnen Tamara Brandner (69,167%) und Sonja Grossauer (68,202%).

Als Zuschauerhighlight und Publikumsmagnet gelten immer wieder die Musikküren, die gerade in der Großen Tour – mit Lektionen des allerhöchsten Schwierigkeitsgrades – besonders attraktiv sind. Am späten Sonntagvormittag ertönte die Startglocke und die Grand Prix Kür wurde eingeläutet. Die genannten TeilnehmerInnen hatten für tollen Dressursport gesorgt, ging es doch gleichzeitig auch um den vierten und letzten Teilbewerb der Bartlgut Cupwertung. Diese konnte – und das zeichnete sich bereits nach der Vorrunde ab – Caroline Kottas-Heldenberg für sich entscheiden. Ihr kongenialer Partner im Viereck: der aus dem Oldenburger Zuchtgebiet stammende Stedinger-Sohn „Sterling G“, der sich mit 274,47 Prozentpunkten on Top klassierte und den Hauptpreis verdiente. Dieser konnte sich mit 1.000,- Euro Preisgeld, der Siegerdecke und der Schifffahrt sehen lassen. Riesengroße Freude herrschte an zweiter Stelle: Sonja Grossauer und ihre quirlige Holsteinerstute „Atlantis 10“, die Insider unter dem Stallnamen Wolke kennen, lieferten durch die Bank ansehnliche Prüfungen ab. Sie toppten bei der Vorrunde den persönliche Highscore im Grand Prix, waren auch bei den finalen Teilbewerben fehlerfrei unterwegs und beschlossen die Serie mit sehenswerten 71,417 Prozentpunkten in der Kür. Nicht minder zufrieden durfte Fritz Gaulhofer sein, dessen Fuchswallach „Saint Laurent“, ein aus Hannover kommendes Sohn des San Remo, mit dem dritten Endrang glänzte und 270,03 Punkte holte.

In der offenen Wertung beeindruckte übrigens Belinda Weinbauer mit der Bestmarke: Sie stellte uns ihre in dunkler Jacke gehüllte Oldenburgerstute „Fustanella“ vor und tanzte sich zu den Popklassikern von Pink und Christina Aguilera on Top: 74,375 Prozentpunkte hatten Chefrichterin Victoire Mandl, Barbara Franyo und Harald Regger für die schwungvolle Vorstellung gezückt. Dahinter klassierten sich die Cup-Teilnehmerinnen Sonja Grossauer (71,417%) und Caroline Kottas-Heldenberg (71,125%).

Nach einem erfolgreich verlaufenen Turnierjahr konnten Elli und Jörg Preimesberger hochzufrieden Bilanz ziehen: „Wir freuen uns sehr, dass die beiden Cupturniere im November sehr gut besucht waren und wiederum einen schönen, traditionellen Jahresausklang schafften. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht und durften ein exquisites Starterfeld bei uns im High Class Horse Center willkommen heißen. Man trifft sich zum Saisonende gerne in Weikerdorf. Herzliche Gratulation an alle Cupsieger und Platzierten, die dank unseres Hauptsponsors Bartlgut lukratives Preisgeld gewinnen konnten, ebenso wie Siegerdecke und Schabracken von Jolly Jumper und eine Donauschifffahrt inklusive Essen für zwei Personen mit der MS Kaiserin Elisabeth II von der Donautouristik.“, resümieren die HCHC-Veranstalter Elli und Jörg Preimesberger und blicken gleichzeitig schon auf die nächste Saison: „Nun geht es in die Winterpause, wo in den Wintermonaten einige Events in unserer RIDERS LOUNGE anstehen, und ab Februar öffnen wir wieder unsere Tore zum Startschuss ins kommende Turnierjahr 2018. Der Turnierkalender wird wieder mit den bewährten Klassikern aufwarten.“

Bartlgut Cup der Klasse M
1.Beluga Gold FL – Zach Timna (St) – 67,69 / 68,29 / 67,08 / 68,87 // 271,94
2.My dark Dream – Brandner Tamara (N) – 67,27 / 67,37 / 65,81 // 267,58
3.Showtime 74 – Spari Gabriele (St) – 66,20 / 65,70 / 65,46 / 65,26 // 263,01
Zum Endstand

Bartlgut Cup der Kleinen Tour
1. Rhaposaria – Grossauer Sonja (B) – 67,63 / 68,16 / 68,27 /  68,20 // 272,24
2. My Stardancer – Brandner Tamara (N) – 66,67 / 66,75 / 69,17 // 270,44
3. DJ B. – Bergmann Werner (GER) – 66,23 / 68,11 / 65,88 // 267,02
Zum Endstand

Bartlgut Cup der Großen Tour
1. Sterling G – Kottas-Heldenberg Caroline (W) – 67,94 / 67,87 / 67,53 /71,13 // 274,47
2. Atlantis 10 – Grossauer Sonja (B) – 67,24 / 68,27 / 65,50 / 71,42 // 272,43
3.Saint Laurent – Gaulhofer Fritz (W) – 66,62 / 66,70 / 67,00 / 69,71 //270,03
Zum Endstand

News: www.pferdenews.eu

Ergebnisse: www.horse-events.at

Infos: www.hchc.at

Kolumne: Recht gehabt? (Teil 20)

Das war die NOEPS-Sportlerehrung 2017!

Willi Fischer siegt im Stechen des Racino Grand Prix

Was für eine spannende Entscheidung im zweiten der insgesamt drei nationalen RACINO GRAND PRIX: Insgesamt sieben Teilnehmerpaare konnten den von  Edi Petrovic und Andreas Bamberger designten S*-Parcours fehlerfrei beenden und somit das erhoffte Ticket fürs Stechen lösen. Dort sah alles nach einem Salzburg Sieg aus, denn Christian Juza ließ im Sattel von „Lena 490“ mit einer Speedrunde aufhorchen. Doch Schlussreiter Willi Fischer wollte es nochmals ganz genau wissen….

Die Saison 2017 rückt mit großem Schritten dem Ende zu und da dürfen die Indoor-Events im Magna Racino natürlich nicht fehlen. Neben dem internationalen CSI2* und dem gut besuchten CDN-A* im Oktober wartete der Ebreichsdorfer Turnierkalender im November und Dezember mit nicht weniger als drei nationalen Springturnieren auf. Hier wurde nochmals Springsport bis zur schweren Klasse geboten und für rasante Rennen gesorgt. Wie man im zweiten RACINO GRAND PRIX, der im Rahmen des CSN-B* von 24.-26. November 2017 stattgefunden hatte, hautnah miterleben durfte. Während beim ersten Großen Preis lediglich ein Nullfehlerritt gefeiert wurde und Bogdan Mrowka einen wohl unvergesslichen Triumph verbuchte, ritterten am heutigen Sonntag sieben Starterpaare um die Bestmarke im Stechen. Der Oberösterreicher Willi Fischer zog mit seinen beiden Pferden in die Entscheidung ein und lieferte zum Auftkat mit „Colmar“ eine zügige Nullrunde in 39,19 Sekunden ab, was am Ende Rang vier bedeuten sollte. Zwei Starter später war Salzburgs Aushängeschild Christian Juza, der mit seiner flinken Stute „Lena 490“ in 37,68 Sekunden doch um einen Ticken schneller unterwegs war, in Richtung Grand Prix-Sieg unterwegs. Beim Angriff auf die führende Bestmarke hatten die Mitstreiter ordentlich zu beißen und auch der hier im Magna Racino stationierte Sascha Kainz musste sich nach einer cool angelegten Runde mit seinem Top-Pferd „Casento“ am zweiten Zwischenrang geschlagen geben (38,29 Sekunden). Der – Salzburger – Sieg schien vergeben zu sein, wenn man da nicht noch einen auf der Rechnung haben musste: Willi Fischer kam mit seiner Schimmelstute „Dollargirl 16“ als Schlussreiter in die Bahn und legte bei seinem Ritt alles auf eine Karte. Er hatte richtig gepokert und durfte sich nach einer perfekten Runde über die neue Spitzenzeit von 37,47 Sekunden, dem Führungswechsel und verdienten Sieg freuen. Wenn das nicht Motivation und Ansporn für den bevorstehenden Event in der Salzurgarena gibt.

Auch in den Rahmenbewerben wurden würdige Gewinner prämiert: So trug sich zu früher Stunde Fiona Katharina Oppl im lizenzfreien Springreiterbewerb in die Siegerliste ein. Im Sattel von „Joola“ führte sie mit 7,00 Punkten vor Mischler Zille (6,50 Punkte) und Lisa-Marie Kurat (6,20 Punkte) das Teilnehmerfeld an. Beim Pony-Stilspringen wurde der Triumph nach Tschechien entführt: Adela Ticha trumpfte hier mit „Carda“ und der Höchstnote von 7,50 Punkten auf und reihte sich vor Pascal Hantke (7,20 Punkte) und Clara Praunseis (7,00 Punkte) on Top.

Wie schon am Vortag war die Liste der fehlerfrei gebliebenen Nachwuchscracks lange: Zu den an erster Stelle prämierten vierjährigen Youngsters zählten „Obora`s Kalvados“ und „Dorothy VHP“, die von ihren Reiterinnen Marie Christine Sebesta und Monika Stangelova gekonnt präsentiert wurden. Anschließend kamen „Chacco West F.fagjard“ (Stefan Leikermoser), „Cupcake Girl VH Lindenhof“ (Alice Mrazikova), „Electra 73“ (Gustav jun. Gustenau), „Escada 21“ (Sandra Ziegler), „Royal Star 3“ (Michelle Hager), „Carlina“ (Charlotte Pichler), „Goldstrike“ (Beate Steiner) und „Coco chanel“ (Zsolt Pirik) in der zweiten Abteilung strafpunktefrei ins Ziel. In der Klasse L waren es „Rivadonna“ (Jürgen Mayer), „Goofy“ (Kathrin Weinberger), „Crafder“ (Benjamin Saurugg) und „Sparkling Diamond“ (Philipp Wernard).

Ganz schön Gas gegeben hatte die beiden siegreichen A-Reiterinnen Laura Najmanova (1. Abteilung) und Stefanie Lechner (2. Abteilung), die sich mit ihren Pferden „Stardano“ und „Beluga 2“ in 45,90 und 48,11 den Triumph sicherten. Am Podium klassierten sich Amelie Berger mit „Babina“ (47,41 Sekunden) und Sarah Messner mit „Dynamite Deluxe M“ (47,71 Sekunden) sowie Kevin O’Brien auf „Big Bandido G“ (49,74 Sekunden) und Romana Platzer auf „Ludowig“ (50,21 Sekunden).

In dieser Tonart ging es im Standardspringen der Klasse L über 1,20 Meter weiter, wo sich Martina Holcova bei den R1-Reitern einmal mehr bravourös in Szene setzen: Sieg und Platz drei gab es für die Tschechin. Dazwischen drängte sich noch Julia Jaritz, die mit einer coolen Nullrunde aufhorchen ließ. Gregor Blaszczyk bestach im Anschluss in 47,58 Sekunden mit der Bestmarke. Gemeinsam mit „Quastor Des Roques“ konnte er Kornelia Prasek mit „Classica“ am zweiten und Beate Steiner mit „Coco Loco 4“ am dritten Endrang verweisen.

Nachdem der RACINO GRAND PRIX entschieden war, fiel noch die Entscheidung im Zweiphasenspringen über 1,30 Meter. Die Arrivierten hatten sich nichts zu schenken und mussten sich einem siegessicheren Jürgen Mayer geschlagen geben. Der deutsche Gastreiter, der ja jetzt im Salzburger Flachgau beheimatet ist, hätte sich sogar beinahe den Doppelerfolg gesichert: Mit „Piermont“ flog er in gerade mal 30,74 Sekunden über die entscheidende zweiten Phase, was ihm den Sieg bescherte. Mit „Carna“ blieb er ebenfalls doppelnull und war in 31,73 Sekunden abermals flott unterwegs, was für den dritten Platz reichen sollte. Es war die niederösterreichische Stilistin Victoire Martin, die mit „Regret Me Not“ einen tollkühnen Angriff wagte und die Doppelführung sprengte: Geschickt gerittene 30,92 Sekunden brachten der Amazone den sensationellen zweiten Endrang ein.

Kommende Woche darf man sich von 01.-03. Dezember auf das Ebreichsdorfer Saisonfinale, dem Springturnier mit Adventflair, freuen. Der Bewerbsreigen reicht wiederum von den Einsteigerprüfungen bis hin zum in der Klasse S* ausgeschriebenen RACINO GRAND PRIX. Der Eintritt ist frei und das gesamte Team vom Magna Racino heißt alle bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

Quelle: PM