Video-Ausschnitt: Dressurtraining mit R. M. Rash

25. Jubiläums Schlösserritt

31.5.–3.6.

Im ehemaligen Militär Reit- und Fahrlehrinstitut Schlosshof arbeitet bereits das Team um H. Günter Ebetshuber, Caroline Geiger und Elke Schwarz auf Hochtouren für die Vorbereitung für den Jubiläums Schlösserritt und sorgt für neue Ideen  und positive Überraschungen.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Schloss Schönbrunn Kultur- u. BetriebsgmbH, den Gemeinden und der Jägerschaft und des NÖ Pferdesportverband statt.

Unter dem Ehrenschutz von BM für Landesverteidigung a.D. Dr. W. Fasslabend und unter der Patronanz von Ezh. Georg Habsburg, ungarischer Sonderbotschafter

Die Generaladjutantur des Hauses Habsburg teilte uns mit, dass ein Ehrenpreis für den Jubiläumsschlösserritt in Auftrag gegeben wurde.

Der ambitionierte Reitsportverein Kavallerie und Reitclub Schlosshof, Dragonerregiment Nr. 3. aus Niederösterreich setzt auch 2018 wieder eine zweifache Tradition fort – die Fortsetzung seiner 1994 begonnenen erfolgreichen reitsportlichen Veranstaltung  im Sinne bester Traditionspflege und das wiederentdecken und bewahren der großen Leistungen der alten ruhmreichen österreichischen Kavallerie.

Aus diesen besonderen Anlass (25 Jahre) wurde das Kavallerie Leistungsabzeichen für Wanderreiten  vom Dragonerregiment No 3 ins Leben gerufen mit Unterstützung des Noeps/Referat Breitensport.

Jeder Teilnehmer nimmt mit dem Startgeld automatisch an einer Jubiläumstombola mit interessanten Preisen teil 

Genauso facettenreich wie die Anforderungen während des Rittes, so unterschiedlich ist auch die Zielgruppe der Teilnehmer. Naturliebhaber aus verschiedensten Reitsport-Sparten und aller Altersstufen dürfen wir Jahr für Jahr als Aktive im Marchfeld  begrüßen – eingebettet in das wundervolle Ambiente der Marchfeldschlösser.

Dieser 2-Tagesritt mit Nächtigung der Pferde in Schlosshof  führt über  Schloss Hof, Schloss Niederweiden, Schloss Eckartsau und Schloss Marchegg. Die Gesamtstrecke für beide Tage beträgt ca. 80 km.

Mit Rücksicht auf weniger trainierte Reiter und Pferde haben wir uns heuer entschlossen auch eine kürzere Strecke (ca.50 km für diesen 2 Tagesritt) nach Plan mit eigener Wertung anzubieten.

Dieser Ritt (Schlösserritt) besteht zusätzlich aus folgenden Sonderprüfungen aufgeteilt an beiden Tagen die je nach Ausbildung von Reiter und Pferd absolviert werden können

– nach Plan reiten/Kartenkunde/orientieren im Gelände

– Gruppenspringen über 4 Naturhindernisse (Reiterpasshöhe)

– Einzelspringen (7 Hindernisse/Naturhindernisse höhe bis max. 1m)

– Säbelübungen in Trab od. Galopp 10 Treffer

– Durchfurten und überqueren einer Holzbrücke

– Handpferdreiten, durchfurten und überqueren der Holzbrücke mit Handpferd

– Kranzelstechen

– Entfernungsschätzen

– Bogenschießen

– Pistolenschießen (Schießplatz Haringsee)

– Hufeisenwerfen vom Pferd

– Meldung überbringen, 1 Reiter aus der Gruppe im Galopp

– Gangprobe nach Trompetensignalen (Kavallerie)

– Vorhang durchreiten

– Zaumzeug zerlegen und zusammenbauen nach Zeit

Mehr als ein Dankeschön:

Eine Veranstaltung ohne Mäzene und tatkräftige Unterstützung ist nicht lebensfähig. Das gilt im besonderen Maße für diese Reitveranstaltung. Wir sind daher all jenen zu besonderen Dank verpflichtet, und hoffen, ihren Erwartungen durch unseren Einsatz und gute Vorbereitung wie immer der Veranstaltung gerecht zu werden.

Nach der Ankunft der Teilnehmer wird die feierliche Eröffnung voraussichtlich in der Orangerie des Schlosses Hof am 31. Mai stattfinden.

Der Bewerb jeweils am Freitag 1. und Samstag 2. Juni und mit einem Galadinner und der Siegerehrung im Schlossrestaurant „zum weißen Pfau“ ihren gemütlichen Ausklang finden.

Es besteht die Möglichkeit bei einem Wochenendvorbereitungskurs, Reiter und Pferd an die Gegebenheiten in Schlosshof zu gewöhnen und für diverse Sonderprüfungen zu trainieren. Termin: 28.-29. April 2018

Nähre Infos und Ausschreibung unter:

3erdragoner@gmx.at bzw. Sekretariat 0680 3231088

www.3er-dragoner.at

 

 

Dressurkurs mit Nina Krasny

Von 3.–4.3. fand ein geförderter Dressurkurs mit Nina Krasny im Reiterhof Holzerhaus statt. Trotz der Kälte nahmen 12 ReiterInnen von Klasse Lizenzfrei bis S teil. Kursorganisatorin Michaela Prohaska stellte außerdem ein super tolles Buffet.

Trakehner Dressur Cup Österreich

Einen eigenen für Trakehner Dressurreiter gibt es heuer am Gut Ranzenbach im April und Oktober!

Ausschreibung: Ausschreibung Trakehner-Dressur-Cup Österreich 2018

Kolumne: Recht gehabt? (Teil 23)

Springkurse für die Basis!

Auch im Springreferat wurde im neuen Jahr bereits fleissig gearbeitet. So wurden mehrere geförderte Springkurse in NÖ abgehalten, mit dem Ziel vor allem die Jugend- und Nachwuchssportler zu fördern und auf die kommende Saison vorzubereiten. Von 27.–28.1. und von 24.–25.2. fanden geförderte Kurse in St. Pölten Hart statt. Außerdem fand der zweite Kurs der beliebten Lehrgangsreihe „Winterliches Springduett“ von 3.–4.2. am Teiritzhof in Stetten statt. Alle 3 Kurse waren ausgebucht und ein voller Erfolg.

Neuer Boden im Reitsportzentrum Lassee

Nachdem im Vorjahr der Abreiteplatz im Reitsportzentrum Lassee neu aufbereitet wurde, darf nun die nächste Investition angekündigt werden: Das Geläuf auf dem großen Austragungsplatz wurde von der Firma Magyer Reitplatzbau unter der Leitung von Werner Magyer rundum erneuert, sodass man sich für die kommende Saison auf perfekte Bedingungen freuen darf.


Alles neu für den Mai

„Wir haben den Boden im Dezember schon erneuert, sodass er bis zu unserer Turnierserie im Mai noch ein wenig ruhen kann. Für unser CSN-B von 25.- 27.05.2018 sowie für das Casino-Turnier von 31.05.-03.06.2018 dürfen wir also dank der Firma Magyer und ihrer speziellen, ganz neuen Sandmischung erstklassige Reitbedingungen ankündigen.“, freut sich Gastgeberfamilie Schranz.

Der Reitplatzboden zählt immerhin als wichtiger Erfolgsindikator: Nur wenn die Bedingungen stimmen, fühlen sich Pferd und Reiter wohl. Aus diesem Grund wurde in den letzten Monaten in Lassee stark investiert und sowohl der Abreite- als auch der Austragungsplatz erneuert.

Zwei Wochen Springsport

Der Turnierkalender kann sich mit den zwei Veranstaltungen wieder sehen lassen: Den Beginn macht das von 25.-27. Mai 2018 datierte CSN-B mit den niederösterreichischen Cup-Serien Königshofer Vereinscup, Schoeller Stilspringcup, EQUIVA Einsteiger Trophy, Erreplus Amateurcup.

Nur eine Woche später wird von 31. Mai bis 03. Juni 2018 um die dritte und vorletzte Station des Casino Grand Prix powered by Westfalia geritten. Ebenfalls in die Ausschreibung eingebettet ist die NÖ WKO Trophy 2018 powered by Pegus Horse Feed, die satte Dotationen verspricht.

Die detaillierten Ausschreibungen folgen.

Terminkalender Reitsportzentrum Lassee:

  • CSN-B von 25.- 27.05.2018
    Königshofer Vereinscup, Schoeller Stilspringcup, EQUIVA Einsteiger Trophy, Erreplus Amateurcup
  • CSN-A* CSN-B von 31.05.-03.06.2018
    NÖ WKO Trophy 2018 powered by Pegus Horse Fedd, 3. Casino Grand Prix powered by Westfalia

Mehr Infos auf www.reitsportzentrum-lassee.at

Quelle: PM

 

Valenta für Sportlerin des Jahres nominiert!

Karoline Valenta, 4. bei der U25 EM 2017, wurde von der NÖN für die Wahl zur Sportlerin des Jahres nominiert!

Wer mitvoten möchte, kann dies unter folgendem Link:

Sportlerwahl

Margreiter holt Sieg im Racino Winter Tour GP

Großartige Finalstimmung und dramatischer Entscheidungskrimi in der Siegerrunde! Der RACINO Winter Tour Grand Prix hatte spannenden Springsport geboten und eine würdige Gewinnerin prämiert: Magdalena Margreiter galoppierte ihren Mitstreitern ordentlich davon und schnappte sich den Jackpot von 1.000,- Euro Siegesprämie. Hinter sich gelassen hatte sie den freitägigen S*-Sieger Willi Fischer und die Tiroler Top-Amazone Theresa Widauer, die an diesem Wochenende fleißig Spitzenplatzierungen gesammelt hatte.

Der auf 1,40 Meter aufgebaute und von Andreas Bamberger und Matthew Hoskin designte Grundparcours des RACINO Winter Tour Grand Prix zählte elf Hindernisse und mit einer dreifachen und einer zweifachen Kombination 14 Sprünge, die insgesamt fünf Teilnehmerpaare fehlerfrei beenden konnten. Drei weitere zogen aufgrund der ausgeschriebenen Siegerrunde – die besten Acht aus dem Umlauf waren qualifiziert – ebenfalls in die Entscheidung ein. Dort kam es zum nervenzerreißenden Hundertstelkrimi. Die Hauptakteure waren Willi Fischer und Magdalena Margreiter, die nur – man hätte es nicht spannender gestalten können – zwei Hundertstel Sekunden trennten. Der Oberösterreicher konnte sich ja schon am Freitag den Sieg in der schweren Klasse sichern und zog mit seiner wendigen Schimmelstute „Dollargirl 16“ mit dementsprechend viel Selbstvertrauen in den finalen Hauptbewerb. Ganz easy war das Duo in 44,43 Sekunden über den verkürzten Parcours gesprungen und hatte den Triumph schon zum Greifen nahe. Doch Magdalena Margreiter hatte sich seinen Ritt ganz genau angesehen und nahm ihre Runde mit „PSS Denver“ sehr flüssig und rhythmisch in Angriff. Nach dem mächtigen Satz über den Schlussoxer war der Niederösterreicherin die Freude aufs Gesicht geschrieben: Null in 44,41 Sekunden bedeuteten zwei Hundertstel Vorsprung und den Sieg im Racino Winter Tour Grand Prix. Als Schlussreiterin setzte sich Theresa Widauer mit „Qualino Z“ nochmals geschickt in Szene und jumpte in 45,01 Sekunden aufs Podium (3. Platz). Ebenfalls in der Entscheidung dabei waren die am letzten Wochenende am dritten Rang platzierten Siegfried Schlemmer und „Flick Flack“. Sie nahmen leider vier Fehlerpunkte aus dem Umlauf mit, hätten in 44,41 Sekunden dieselbe Siegerzeit aufgestellt.

www.magnaracino.at

Quelle: PM

Mounted Games Wintercup in Tullnerbach

Der Ausblick von der Sprecherstelle in der Schulreithalle der LFS Norbertinum Tullnerbach, von der der Autor am 17.2. den Wintercup 2018 beobachten konnte, vermittelt das Gefühl in einem Bunker zu sitzen: Ein langgezogenes schmales Glasfenster erlaubt einen fast tunnelartigen Blick in die lange Halle. Beinahe war man froh über die massive Betonwand zwischen sich und dem Wettkampfplatz. Wenn man den Blick auf den Startbereich am gegenüberliegenden Hallenende richtete, bot sich beispielsweise folgendes Bild:


Tempo und Präzision waren ausschlaggebend beim Wintercup. © Gottfried Horner

6 Ponys mit ihren in bunte Farben gekleideten ReiterInnen tummelten sich dort. Auf den Pfiff des Linienrichters tänzelten drei davon an die Startlinie, unruhig, aufgeregt, mit aufmerksam gespitzten Ohren und wildem Blick. Die Reiter, trotz ihrer oft noch jungen Jahre, fixierten mit harten, staubigen Gesichtern und zusammengekniffenen Augen die Startflagge. Als sich diese senkte, stürmten die 3 Ponys wie von der Tarantel gestochen auf einen zu, die ReiterInnen nahe am Pferdehals mit Blick zur Wechsellinie, die den Bereich markierte in dem die Paare wendeten und sich meist auf den Rückweg zur Übergabe machten. Die Ponys legten sich in die Kurve, Sand knallte gegen das Fenster der Sprecherkanzel. Eine Reiterin trennte sich beim Abspringen von ihrem Pony und landete der Konkurrentin vor den Hufen. Deren Pony reagierte blitzschnell und sprang -zum Leidwesen der Reiterin, die daraufhin ebenfalls mit dem Gleichgewicht kämpfte– zur Seite. Reaktion können sie, die MG Ponys! Die verbliebenen Paare stürmten bereits wieder die Halle hinunter zum Übergabebereich. Beiden gelang die Übergabe in vollem Tempo und die Pferde stoppten nur wenige Zentimeter vor der Bande am Bahnende, während die jeweils 2. Reiter schon wieder die Hälfte der Bahn absolviert hatten und gefährlich schnell auf die Sprecherkanzel zu rasten. Beinahe zeitgleich kamen die beiden zum Wendepunkt, wo sie absprangen um am Rückweg in vollem Galopp wieder aufs Pferd zu springen. Eine der beiden Reiterinnen bekam zu viel Schwung ab. Eine bösartige Mischung aus Schnell- und Zentrifugalkraft schleuderte sie über  ihr Pony hinaus genau in die Beine ihrer sich im Absprung befindlichen Konkurrentin, die natürlich ebenfalls zu Boden ging – alles im direkten Umfeld der donnernden Pferdehufe. Dieses Spiel wurde wiederholt, nachdem man festgestellt hatte, dass Pferde und Reiter heilgeblieben waren.

Rang 4 für NÖ in der offenen Klasse. © Gottfried Horner

Mounted Games ist eine schnelle und nicht ungefährliche Sportart. Blaue Flecken, Kratzer und Stürze gehören hier zur Tagesordnung. Extreme Szenen wie diese sind glücklicherweise die Ausnahme. Eben beschriebenes ereignete sich im Finale der Offenen Klasse, wo die ReiterInnen – großteils aus dem Nationalkader – ritten, als ginge es um die Goldmedaille bei einer WM. Es war auch verdammt eng, im Match um den Sieg in dieser Königsklasse. Allerdings nicht für NÖ. Das beste blau-gelbe Paar landete hier auf dem 4. Platz und verpasste somit knapp den Einzug  ins Finale. Es siegte mit nur einem Punkt Vorsprung das Team Kermer (B)/ Zehetner (W) vor einer Paarung aus OÖ.

Am Anfang verpatzt, dann unschlagbar. Die NÖ U12 Mädels siegten in Tullnerbach. © Gottfried Horner

Anders sah die Sache bei den Mounted Games „Zwergen“ Klasse U12 aus, die ebenfalls für spannende Matches sorgten: Die NÖ Paarung Pia Baurecht und Sophie Benedict (beide PSZ Breitenfurt) starteten in der 1. Runde sehr schwach und mussten sogar Null-Runden hinnehmen. Das heißt, dass so schwere Fehler passierten, das sie nichtmal den obligatorischen Punkt für das langsamste Paar vom Richter zugesprochen bekamen. Umso spannender war es, als die beiden in Runde 2 ihre Form fanden und im Finale dann über sich hinaus wuchsen und mit einigen präzise gerittenen Rennen und 11 Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz aus OÖ den Gesamtsieg holten. Miriam Ecker und Kiana Kaffenda (URFV Allhartsberg/NÖ) wurden Dritte.

In der U14 wurde Jasmin Horner (PSZ Breitenfurt/NÖ), die mit einer Reiterin aus OÖ im Team ritt, Dritte. In der Klasse U17 kämpften die beiden Breitenfurter ReiterInnen Sonja Reisenbichler und Joana Bauer zwar tapfer, waren aber in vielen Spielen um eine ärgerliche Pferdelänge hinten und wurden mit 12 Punkten Rückstand 2., hinter einer Paarung aus OÖ. Trümmel/Schlager (URFV Allhartsberg/NÖ) schafften es auf Rang 3.

NÖ Jungpferde auf Siegeskurs: (v.l.n.r.) Dakota und Cariño sammelten erste Erfahrungen. © Gottfried Horner

Die Novicenklasse ist für Einsteiger, die für die Jugendklassen schon zu alt sind und für Profis, die junge Pferde ans Turnier gewöhnen möchten, gedacht. Hier siegten trotz ruhiger und pferdeschonender Runden Chiara Földi (NÖ) und Sarah Kermer (B) mit den beiden Nachwuchscracks Cariño und Dakota, zwei Pferde des Teams St. Hubertus (PSZ Breitenfurt/NÖ). Stefanie Pascher und Sarah Oreski (Ponyhof Nimmerland/NÖ) wurden Zweite vor einer Paarung OÖ/W.