Bronze Ponys bei Dressur BLMM

Von 24.–26.8. fand im steirischen Fernitz die BLMM der Dressurreiter statt.


Für das NÖ Ponyteam gingen Paul Stallmeister, Leona Pribil-Sumetsberger, Clarissa Lahofer und Kristina Walter an den Start. Das komplett neue Team kämpfte tapfer um jeden Punkt und erreichte den 3. Platz hinter starken Mannschaften aus OÖ und der Steiermark. Herzliche Gratulation und alles gute für die Zukunft!

Hafi-EUCH: Vizemeistertitel für NÖ-Reiter!

Das Pferdezentrum Stadl-Paura (OÖ) bot eine traumhafte Kulisse für das diesjährige Haflinger Europachampionat. Am Samstag fielen die Titelentscheidungen in 20 Bewerben.


Das von der Haflinger Welt- Zucht- und Sportvereinigung organisierte Haflinger Europachampionat machte das Pferdezentrum Stadl-Paura vier Tage lang zum europäischen Hotspot des Haflingersports. Das Championat wird alle drei Jahre ausgetragen und vereint eine große Bandbreite an unterschiedlichen Pferdesportdisziplinen, was die Vielseitigkeit dieser traditionellen Pferderasse wiederspiegelt.

„Wir können ein durchwegs positives Resümee ziehen. Wir sind sehr zufrieden mit den zahlreichen Nennungen, mit der merklich steigenden Qualität und auch, dass alles gut über die Bühne gebracht werden konnte“, sagt der technische Delegierte, Roland Morat. Rund 370 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zwölf Nationen kämpften mit 330 Pferden in den Disziplinen Dressur, Fahren, Freispringen, Springreiten, Vielseitigkeit sowie in fünf Westerndisziplinen um insgesamt 20-Championatstitel. Damit war dieses Europachampionat das zahlenmäßig am stärksten besetzte. Ein Aufschwung, der nicht nur in der Quantität, sondern auch in der Qualität bemerkbar sei. „Seit dem letzten Europachampionat vor drei Jahren ist die Grundqualität der Pferde deutlich gestiegen. Insbesondere die Jungpferde zeigten sich sehr qualitätsvoll“, so Morat. Diese feierten mit dem Freispringchampionat und der Jungpferdeprüfung Fahren Einspänner zwei Titel-Premieren.

Das Pferdezentrum Stadl-Paura diente zum bereits dritten Mal als Austragungsort für diese einzigartige Pferdesportveranstaltung. Ein Grund für die erneute Wahl von Stadl-Paura als Austragungsort, ist die umfangreiche Infrastruktur der Anlage. „Es gibt hier ausreichend Gelände, um alle Prüfungen und Disziplinen gut abwickeln zu können. Das Team des Pferdezentrums arbeitet professionell und perfekt aufeinander abgestimmt“, ergänzt Morat.

Vier Tage lang wurde den zahlreich erschienenen Zusehern top Haflingersport geboten. Das Publikum dankte mit lautstarkem Jubel, vollen Zusehertribünen und tosendem Applaus – selbst in sonst sehr ruhigen Disziplinen wie der Dressur. Das heimische Team sorgte gesamt für 18 Medaillen, davon sieben goldenen.

Dressur – Advanced class

In der höchsten ausgetragenen Leistungsklasse der Dressur, kam es zu einem wahren Hundertstelkrimi um den Sieg. Die Top-Drei trennten schlussendlich lediglich vier Zehntelpunkte voneinander. Die Entscheidung fiel erneut zu Gunsten der schwarz-rot-goldenen Equipe. Nicole Weidner erritt mit ihrem imposanten Hengst Ariano vom CJD Gestüt gesamt 134,72 Punkte, was den Titelgewinn in dieser Klasse bedeutete. Mit hauchdünnen drei Zehntelpunkten Rückstand platzierte sich Stefan Hirnböck mit New York, einem Hengst nach Natural, auf dem zweiten Rang und trägt nunmehr den Titel Vize-Europachampion. Auch der dritte Platz ging an die Heimnation. Sandra Singer schaffte es mit Rainhof’s Bonifaz S auf 134, 32 Punkte.

Quelle: PM

3. WKNÖ Trophys beim RV Geiger entschieden!

Die NÖ Mädels hatten die Nase vorne in der kleinen WKNÖ Trophy. © RV Geiger

Vom 25.–26.8. fand im RV Geiger Amstetten die 3. Station der WKNÖ Trophys powered by Pegus Horse Feed statt.


Die 115 cm Trophy wurde ausschließlich von NÖ Reiterinnen, die in den meisten Landescups am Start sind, dominiert. Michelle Schuster und Hollenstein siegten vor Julia Hinterhofer auf Conssini und Nicole Kerschner mit Timpex Faustus.

Der Sieg in der ebenfalls mit Geldpreisen der Firmen WKNÖ und Pegus Horsefeed dotierten 130 cm Trophy ging mit Alfred Fischer und Cantara ebenfalls an eine NÖ Paarung. Die Preise für Rang 2 und 3 sicherten sich Gäste aus OÖ: Susanne Jurkovic und Obora’s Goodwill wurde Zweite und Roman Bauer auf Barron JJsprang auf Rang 3.

Recht gehabt? (Sonderausgabe)

Weiße Fahne im UPSV Hobby Pferd

MOOSBIERBAUM. Am 15. August 2018 fand im UNION Pferdesportverein „Hobby Pferd“ die Sonderprüfung Kleines Hufeisen, Großes Hufeisen, Reiterpass Reiternadel und Wanderreiterabzeichen statt. Unter den genauen Blicken des Richters Oberst a.D. Fritz Schuster legten die 12 Kandidatinnen ihre Prüfung ab.

Vorbereitet wurden die Mitglieder des UNION Pferdesportvereins „Hobby Pferd“ bei einem 2 tägigen Kurs von der Stallbetreiberin und Reitlehrerin Anna Brandstätter.

Wir gratulieren zum ….

Kleinen Hufeisen – Aina Kerschbaumer,

Großen Hufeisen – Emma Widerin, Sophie Ruprechter, Isabella Schubbauer, Angela Schubbauer

Reiterpass – Collien Blauensteiner, Aline Schicklgruber, Andrea Biberle, Amelie Göschl

Reiternadel – Hannah Ibesich, Claudia Speiser,

Wanderreiterabzeichen – Hannah Metzker.

Weiße Fahne für Hippolini

Am 12.08.2018 veranstaltete der RFV Tullnerfeld im Pferdestall Grubmüller Elsbach die Sonderprüfung zum Kleinen und Großen Hufeisen, Reiterpass und Reiternadel. Die Prüflinge mussten ihr reiterliches Können in Theorie und Praxis unter dem strengen Blick von Oberst F. Schuster präsentieren.
Der Richter gratulierte allen Teilnehmenden zur bestandenen Prüfung und der Ausbildnerin Jasmin-Bianca Weidlinger zur gelungenen Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen.

Dieses Wochenende: 3. WKNÖ Trophy by Pegus

An diesem Wochenende, 25.–26.8. findet im Reitverein Geiger Amstetten ein CSN-B* Springturnier statt. Im Rahmen dessen finden die 3. WKNÖ Trophys powered by Pegus Horse Feed statt.


Auch auf diesem Turnier haben die ReiterInnen 2 Trophys mit lukrativen Geldpreisen zur Auswahl. In der „kleinen“ Trophy, die für niedrigere Lizenzstufen abgehalten wird, müssen zwei Springprüfungen über 115 cm absolviert werden, wobei bei Punktgleichheit in der 2. Prüfung ein Stechen über den Sieg entscheidet. Die „große“ Trophy für fortgeschrittenere Paare, führt bereits in der Qualifikation über 125 cm, im Finalbewerb müssen dann beeindruckende 130 cm überwunden werden. Auch hier entscheidet ein Stechen bei Punktegleichheit über den Sieg!

Das Team des RV Geiger freut sich über Ihren Besuch, für Speis und Trank ist gesorgt.

Der Eintritt ist frei!

Start- und Ergebnislisten

Die Sieger der WKNÖ Trophys 2018:

Lassee 115 cm: Andreas Wessely / Grace Kelly PZW

Lassee 130 cm: Lara Stampler-Ullrich / Chap K

Mistelbach 115 cm: Hermann Reischl / Bidens

Mistelbach 130 cm: Gini Pirker / Green’s Lorado

Kultur & Pferd beim Pferdefestival Altenmarkt!

Von 25.–26.8. findet am Gestüt Winter das vom NÖ Pferdezuchtverband initiierte „Pferdefestival Altenmarkt“ statt. Das Programm reicht von Zuchtschauen über La Cuerra Präsentationen bis hin zum NÖ Fohlen-Championat.

Eröffnet wird das Festival am Samstag um 9:30 Uhr mit einer feierlichen Pferdesegnung und Begrüßung des Bürgermeisters. NOEPS-Kulturreferent Otto Kurt Knoll wurde eingeladen im Rahmen des Festakts über die „Rosskultur im Wienerwald“ zu referieren, womit die enge Zusammenarbeit zwischen Pferdezucht- und Sportverbänden erneut untermauert wird.

Kleine feine Sonderprüfung im Reitstall Engel

Wie immer konnten bei besten Bedingungen 6 junge Damen (4X RP und 2X Nadel)
ihr Können zeigen.
Die Vorbereitungen für das CSN-C neu am Samstag laufen bereits auf
Hochdruck.

Ist Pferdemist eigentlich Abfall?

Besonders im näheren Umkreis von Wien ist es für manche Reitbetriebe in den letzten Jahrzehnten sprichwörtlich eng geworden. Ställe, die vor 50 Jahren noch frei auf der grünen Wiese standen, befinden sich heute im unmittelbaren Einzugsbereich größerer Siedlungen. Ein solches Aufeinandertreffen läuft oft nicht reibungslos ab und Pferdemist ist immer wieder ein großes Thema. Aber wie ist Pferdemist, der, so weit sind sich wohl alle einig, ein sich schnell zersetzendes Bioprodukt darstellt, genau zu bewerten? Unterliegt dieser den abfallwirschaftlichen Regelungen? Wir informieren Sie gerne:


„Abfälle“ im Sinne des Abfallwirtschaftsgesetzes 2002 (AWG 2002) sind bewegliche Sachen, deren sich der Besitzer entledigen will oder entledigt hat oder deren Sammlung, Lagerung, Beförderung und Behandlung als Abfall erforderlich ist, um die öffentlichen Interessen (§ 1 Abs. 3) nicht zu beeinträchtigen.

Die Sammlung, Lagerung, Beförderung und Behandlung von Mist, Jauche, Gülle und organisch kompostierbarem Material als Abfall ist dann nicht im öffentlichen Interesse (§ 1 Abs. 3) erforderlich, wenn diese im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs anfallen und im unmittelbaren Bereich eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs einer zulässigen Verwendung zugeführt werden (vgl. § 2 Abs. 3 AWG 2002).

Diese Ausnahme vom Abfallbegriff kann daher auch für Pferdemist zutreffen, wenn dieser im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes anfällt.

Zudem ist auch in den Ausnahmen vom Geltungsbereich des AWG 2002 eine im Hinblick auf Pferdemist einschlägige Bestimmung1 (Ausnahme und Gegenausnahme) formuliert: Gemäß § 3 Abs. 1 Z 5 lit b AWG 2002 sind „sonstige tierische Nebenprodukte“, die unter die Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 (im Folgenden TNP-VO) fallen, grundsätzlich vom Anwendungsbereich des AWG 2002 ausgenommen. In dieser Bestimmung ist allerdings als Gegenausnahme festgehalten, dass „sonstige tierische Nebenprodukte“, die für spezifische Abfallbehandlungsanlagen wie die Verbrennung in einer Verbrennungs- oder Mitverbrennungsanlage, oder die Behandlung in einer Biogas- oder Kompostieranlage bestimmt sind, vom Anwendungsbereich des AWG 2002 umfasst sind.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Anwendbarkeit der abfallwirtschaftsrechtlichen Bestimmungen vom weiteren Schicksal des Pferdemists abhängt.

Der Einsatz von Pferdemist als Dünger auf Feldern unterliegt nicht dem AWG 2002, da hier tierische Nebenprodukte keiner im § 3 Abs. 1 Z lit. b AWG 2002 genannten spezifischen Abfallbehandlungsanlage zugeführt werden.

Die Behandlung von Pferdemist (bzw. daraus hergestellten Pellets) in einer Abfallbehandlungsanlage sowie die Sammlung von Pferdemist für eine Behandlung in einer Abfallbehandlungsanlage unterliegt den Bestimmungen des AWG 2002, insbes. der Erlaubnispflicht gemäß § 24a AWG 2002, den Aufzeichnungspflichten gem. § 17 AWG 2002 und den entsprechenden Bestimmungen zu den Registrierungs- und Meldepflichten nach §§ 21 ff AWG 2002. Bei der grenzüberschreitenden Verbringung von Pferdemist außerhalb des Bundesgebiets kommt zusätzlich die Verordnung (EG) Nr. 1013/2006 über die Verbringung von Abfällen zur Anwendung.

Bei der industriellen Verbrennung von Pellets, die aus Pferdemist hergestellt wurden, ist grundsätzlich die Abfallverbrennungsverordnung anzuwenden. Es besteht aber die Möglichkeit, für Pferdemist, der zur Herstellung von Pellets herangezogen wird, gemäß AVV das Abfallende zu beantragen, wodurch dann die Verbrennung dieser Pellets aus dem Anwendungsbereich der Abfallverbrennungsverordnung fällt.

Aus Sicht eines gesamthaften Umweltschutzes ist allerdings anzumerken, dass in weiten Bereichen Europas ein Mangel an organischer Substanz im Boden besteht. Bei Pferdemist als qualitativ hochwertigem Dünger, sollte daher die stoffliche Verwertung grundsätzlich im Vordergrund stehen.

Angemerkt wird, dass unabhängig von einer Einstufung als Abfall grundsätzlich auch hygienerechtliche Bestimmungen, allfällige Bodenschutzbestimmung und das Düngemittelrecht zu berücksichtigen sind.