Trakehner Dressur Cup Österreich
Einen eigenen für Trakehner Dressurreiter gibt es heuer am Gut Ranzenbach im April und Oktober!
Ausschreibung: Ausschreibung Trakehner-Dressur-Cup Österreich 2018
Einen eigenen für Trakehner Dressurreiter gibt es heuer am Gut Ranzenbach im April und Oktober!
Ausschreibung: Ausschreibung Trakehner-Dressur-Cup Österreich 2018
Auch im Springreferat wurde im neuen Jahr bereits fleissig gearbeitet. So wurden mehrere geförderte Springkurse in NÖ abgehalten, mit dem Ziel vor allem die Jugend- und Nachwuchssportler zu fördern und auf die kommende Saison vorzubereiten. Von 27.–28.1. und von 24.–25.2. fanden geförderte Kurse in St. Pölten Hart statt. Außerdem fand der zweite Kurs der beliebten Lehrgangsreihe „Winterliches Springduett“ von 3.–4.2. am Teiritzhof in Stetten statt. Alle 3 Kurse waren ausgebucht und ein voller Erfolg.
Nachdem im Vorjahr der Abreiteplatz im Reitsportzentrum Lassee neu aufbereitet wurde, darf nun die nächste Investition angekündigt werden: Das Geläuf auf dem großen Austragungsplatz wurde von der Firma Magyer Reitplatzbau unter der Leitung von Werner Magyer rundum erneuert, sodass man sich für die kommende Saison auf perfekte Bedingungen freuen darf.
Alles neu für den Mai
„Wir haben den Boden im Dezember schon erneuert, sodass er bis zu unserer Turnierserie im Mai noch ein wenig ruhen kann. Für unser CSN-B von 25.- 27.05.2018 sowie für das Casino-Turnier von 31.05.-03.06.2018 dürfen wir also dank der Firma Magyer und ihrer speziellen, ganz neuen Sandmischung erstklassige Reitbedingungen ankündigen.“, freut sich Gastgeberfamilie Schranz.
Der Reitplatzboden zählt immerhin als wichtiger Erfolgsindikator: Nur wenn die Bedingungen stimmen, fühlen sich Pferd und Reiter wohl. Aus diesem Grund wurde in den letzten Monaten in Lassee stark investiert und sowohl der Abreite- als auch der Austragungsplatz erneuert.
Zwei Wochen Springsport
Der Turnierkalender kann sich mit den zwei Veranstaltungen wieder sehen lassen: Den Beginn macht das von 25.-27. Mai 2018 datierte CSN-B mit den niederösterreichischen Cup-Serien Königshofer Vereinscup, Schoeller Stilspringcup, EQUIVA Einsteiger Trophy, Erreplus Amateurcup.
Nur eine Woche später wird von 31. Mai bis 03. Juni 2018 um die dritte und vorletzte Station des Casino Grand Prix powered by Westfalia geritten. Ebenfalls in die Ausschreibung eingebettet ist die NÖ WKO Trophy 2018 powered by Pegus Horse Feed, die satte Dotationen verspricht.
Die detaillierten Ausschreibungen folgen.
Terminkalender Reitsportzentrum Lassee:
Mehr Infos auf www.reitsportzentrum-lassee.at
Quelle: PM
Karoline Valenta, 4. bei der U25 EM 2017, wurde von der NÖN für die Wahl zur Sportlerin des Jahres nominiert!
Wer mitvoten möchte, kann dies unter folgendem Link:
Großartige Finalstimmung und dramatischer Entscheidungskrimi in der Siegerrunde! Der RACINO Winter Tour Grand Prix hatte spannenden Springsport geboten und eine würdige Gewinnerin prämiert: Magdalena Margreiter galoppierte ihren Mitstreitern ordentlich davon und schnappte sich den Jackpot von 1.000,- Euro Siegesprämie. Hinter sich gelassen hatte sie den freitägigen S*-Sieger Willi Fischer und die Tiroler Top-Amazone Theresa Widauer, die an diesem Wochenende fleißig Spitzenplatzierungen gesammelt hatte.
Der auf 1,40 Meter aufgebaute und von Andreas Bamberger und Matthew Hoskin designte Grundparcours des RACINO Winter Tour Grand Prix zählte elf Hindernisse und mit einer dreifachen und einer zweifachen Kombination 14 Sprünge, die insgesamt fünf Teilnehmerpaare fehlerfrei beenden konnten. Drei weitere zogen aufgrund der ausgeschriebenen Siegerrunde – die besten Acht aus dem Umlauf waren qualifiziert – ebenfalls in die Entscheidung ein. Dort kam es zum nervenzerreißenden Hundertstelkrimi. Die Hauptakteure waren Willi Fischer und Magdalena Margreiter, die nur – man hätte es nicht spannender gestalten können – zwei Hundertstel Sekunden trennten. Der Oberösterreicher konnte sich ja schon am Freitag den Sieg in der schweren Klasse sichern und zog mit seiner wendigen Schimmelstute „Dollargirl 16“ mit dementsprechend viel Selbstvertrauen in den finalen Hauptbewerb. Ganz easy war das Duo in 44,43 Sekunden über den verkürzten Parcours gesprungen und hatte den Triumph schon zum Greifen nahe. Doch Magdalena Margreiter hatte sich seinen Ritt ganz genau angesehen und nahm ihre Runde mit „PSS Denver“ sehr flüssig und rhythmisch in Angriff. Nach dem mächtigen Satz über den Schlussoxer war der Niederösterreicherin die Freude aufs Gesicht geschrieben: Null in 44,41 Sekunden bedeuteten zwei Hundertstel Vorsprung und den Sieg im Racino Winter Tour Grand Prix. Als Schlussreiterin setzte sich Theresa Widauer mit „Qualino Z“ nochmals geschickt in Szene und jumpte in 45,01 Sekunden aufs Podium (3. Platz). Ebenfalls in der Entscheidung dabei waren die am letzten Wochenende am dritten Rang platzierten Siegfried Schlemmer und „Flick Flack“. Sie nahmen leider vier Fehlerpunkte aus dem Umlauf mit, hätten in 44,41 Sekunden dieselbe Siegerzeit aufgestellt.
Quelle: PM
Der Ausblick von der Sprecherstelle in der Schulreithalle der LFS Norbertinum Tullnerbach, von der der Autor am 17.2. den Wintercup 2018 beobachten konnte, vermittelt das Gefühl in einem Bunker zu sitzen: Ein langgezogenes schmales Glasfenster erlaubt einen fast tunnelartigen Blick in die lange Halle. Beinahe war man froh über die massive Betonwand zwischen sich und dem Wettkampfplatz. Wenn man den Blick auf den Startbereich am gegenüberliegenden Hallenende richtete, bot sich beispielsweise folgendes Bild:

Tempo und Präzision waren ausschlaggebend beim Wintercup. © Gottfried Horner
6 Ponys mit ihren in bunte Farben gekleideten ReiterInnen tummelten sich dort. Auf den Pfiff des Linienrichters tänzelten drei davon an die Startlinie, unruhig, aufgeregt, mit aufmerksam gespitzten Ohren und wildem Blick. Die Reiter, trotz ihrer oft noch jungen Jahre, fixierten mit harten, staubigen Gesichtern und zusammengekniffenen Augen die Startflagge. Als sich diese senkte, stürmten die 3 Ponys wie von der Tarantel gestochen auf einen zu, die ReiterInnen nahe am Pferdehals mit Blick zur Wechsellinie, die den Bereich markierte in dem die Paare wendeten und sich meist auf den Rückweg zur Übergabe machten. Die Ponys legten sich in die Kurve, Sand knallte gegen das Fenster der Sprecherkanzel. Eine Reiterin trennte sich beim Abspringen von ihrem Pony und landete der Konkurrentin vor den Hufen. Deren Pony reagierte blitzschnell und sprang -zum Leidwesen der Reiterin, die daraufhin ebenfalls mit dem Gleichgewicht kämpfte– zur Seite. Reaktion können sie, die MG Ponys! Die verbliebenen Paare stürmten bereits wieder die Halle hinunter zum Übergabebereich. Beiden gelang die Übergabe in vollem Tempo und die Pferde stoppten nur wenige Zentimeter vor der Bande am Bahnende, während die jeweils 2. Reiter schon wieder die Hälfte der Bahn absolviert hatten und gefährlich schnell auf die Sprecherkanzel zu rasten. Beinahe zeitgleich kamen die beiden zum Wendepunkt, wo sie absprangen um am Rückweg in vollem Galopp wieder aufs Pferd zu springen. Eine der beiden Reiterinnen bekam zu viel Schwung ab. Eine bösartige Mischung aus Schnell- und Zentrifugalkraft schleuderte sie über ihr Pony hinaus genau in die Beine ihrer sich im Absprung befindlichen Konkurrentin, die natürlich ebenfalls zu Boden ging – alles im direkten Umfeld der donnernden Pferdehufe. Dieses Spiel wurde wiederholt, nachdem man festgestellt hatte, dass Pferde und Reiter heilgeblieben waren.
Mounted Games ist eine schnelle und nicht ungefährliche Sportart. Blaue Flecken, Kratzer und Stürze gehören hier zur Tagesordnung. Extreme Szenen wie diese sind glücklicherweise die Ausnahme. Eben beschriebenes ereignete sich im Finale der Offenen Klasse, wo die ReiterInnen – großteils aus dem Nationalkader – ritten, als ginge es um die Goldmedaille bei einer WM. Es war auch verdammt eng, im Match um den Sieg in dieser Königsklasse. Allerdings nicht für NÖ. Das beste blau-gelbe Paar landete hier auf dem 4. Platz und verpasste somit knapp den Einzug ins Finale. Es siegte mit nur einem Punkt Vorsprung das Team Kermer (B)/ Zehetner (W) vor einer Paarung aus OÖ.

Am Anfang verpatzt, dann unschlagbar. Die NÖ U12 Mädels siegten in Tullnerbach. © Gottfried Horner
Anders sah die Sache bei den Mounted Games „Zwergen“ Klasse U12 aus, die ebenfalls für spannende Matches sorgten: Die NÖ Paarung Pia Baurecht und Sophie Benedict (beide PSZ Breitenfurt) starteten in der 1. Runde sehr schwach und mussten sogar Null-Runden hinnehmen. Das heißt, dass so schwere Fehler passierten, das sie nichtmal den obligatorischen Punkt für das langsamste Paar vom Richter zugesprochen bekamen. Umso spannender war es, als die beiden in Runde 2 ihre Form fanden und im Finale dann über sich hinaus wuchsen und mit einigen präzise gerittenen Rennen und 11 Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz aus OÖ den Gesamtsieg holten. Miriam Ecker und Kiana Kaffenda (URFV Allhartsberg/NÖ) wurden Dritte.
In der U14 wurde Jasmin Horner (PSZ Breitenfurt/NÖ), die mit einer Reiterin aus OÖ im Team ritt, Dritte. In der Klasse U17 kämpften die beiden Breitenfurter ReiterInnen Sonja Reisenbichler und Joana Bauer zwar tapfer, waren aber in vielen Spielen um eine ärgerliche Pferdelänge hinten und wurden mit 12 Punkten Rückstand 2., hinter einer Paarung aus OÖ. Trümmel/Schlager (URFV Allhartsberg/NÖ) schafften es auf Rang 3.

NÖ Jungpferde auf Siegeskurs: (v.l.n.r.) Dakota und Cariño sammelten erste Erfahrungen. © Gottfried Horner
Die Novicenklasse ist für Einsteiger, die für die Jugendklassen schon zu alt sind und für Profis, die junge Pferde ans Turnier gewöhnen möchten, gedacht. Hier siegten trotz ruhiger und pferdeschonender Runden Chiara Földi (NÖ) und Sarah Kermer (B) mit den beiden Nachwuchscracks Cariño und Dakota, zwei Pferde des Teams St. Hubertus (PSZ Breitenfurt/NÖ). Stefanie Pascher und Sarah Oreski (Ponyhof Nimmerland/NÖ) wurden Zweite vor einer Paarung OÖ/W.
Kommendes Wochenende, 3.–4.3. bietet die spanische Hofreitschule Sonderpreise für Mitglieder des OEPS. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Bestellformular: Saisoneröffnung_OEPS
Heinrich Willhem Johannsmann, Träger des bescheidenen Beinamens „Kaiser“, beehrte von 16.–18.2. die Niederösterreichischen Gefilde in Form eines Kurses mit intergrierter Fortbildung.
Genauer gesagt, traf man sich am Teiritzhof in Stetten auf der Anlage von Iris Murray. Viele starke ReiterInnen des NOEPS nützten die Gelegenheit um von der Trainingserfahrung und des Profis zu lernen: Unter den Teilnehmern befanden sich neben Hausherrin und Weltcupreiterin Iris Murray auch Vizestaatsmeisterin und zweifache Landesmeisterin Nina Brand, die ÖM YR Magdalena Magreiter und der NÖ LM 2017 Michael Rösch jun.
Der Kaiser behandelte Themen wie die Grundlagen aus der Dressur für Springpferde, Schulungen über Bodenricks, Springgymnastik und das überwinden von Einzelhindernissen, bevor man sich dem Reiten von Kombinationen und Sprungfolgen zuwandte. Alle Reiter profitierten von den zahlreichen wertvollen Tipps, die die Paare auf die kommende Saison vorbereiten sollten.
Am Samstag gab es außerdem eine Fortbildung. Gleich 40 Ausbilder waren erschienen um sich vom Kaiser neuen Input für Ihren Unterricht zu holen. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr mit Heinrich Willhelm Johannsmann wurde bereits vereinbart.
Ganz im Zeichen des Springsports steht von 16.-25. Februar 2018 das Magna Racino mit der Winter Tour. Zwei Wochen lang wird in Ebreichsdorf ein fulminantes Programm geboten, das sich mit 58 Prüfungen, guten Dotation und Sonderwertungen sehen lassen kann. Dominiert hatte in der ersten Winter Tour-Woche die stark besetzte ausländische Konkurrenz. Allen voran ein souveräner Balasz Horvath.
Pünktlich um 15:00 Uhr startete am Sonntagnachmittag das Hauptspringen der ersten Winter Tour-Woche, ein Standardspringen über 1,40 Meter mit einmaligen Stechen, das als Qualifikation zum nächstwöchigen RACINO Winter Tour Grand Prix zählte. Andreas Bamberger und Maarja Berkmann hatten sich einen selektiven Grundparcours einfallen lassen, der mit der einen oder anderen Raffinesse versehen war und schussendlich drei Nullfehlerritte hervorbrachte. Die Überschrift lautete: Balasz Horvath gegen Siegfried Schlemmer. Der Ungar konnte sogar mit seinen beiden Pferden „Laguilot Z“ und „Pm Chaccera“ einziehen und hatte mit dem Lawito-Nachkommen „Laguilot Z“ mit einem weiteren Nullfehlerritt eröffnet, legte somit die Messlatte in 41,61 Sekunden hoch. Der Steirer Siegfried Schlemmer galoppierte mit seinem aufstrebenden Crack „Flick Flack“ beherzt los und war auf Siegeskurs. Leider musste er auf der Schlusslinie einen Flüchtigkeitsfehler hinnehmen, hätte jedoch in 39,03 Sekunden die Richtmarke geknackt. Mit seinem zweiten Pferd „Pm Chaccera“ legte der Führende abermals ordentlich los und konnte seine eigene Zeit in 41,03 Sekunden nochmals unterbieten: Doppelsieg für Ungarn! Neben dem drittplatzierten Siegfried Schlemmer schafften zwei weitere Österreicher den Sprung in die Platzierung: Josef Schwarz blieb mit seiner Schimmelstute „Cenposa“ an den Hindernissen ohne Fehler, hatte aber einen halben Strafpunkt für Zeitüberschreitung am Punktekonto zu notieren (4. Platz). Mit einem Abwurf beendete Theresa Widauer auf „Qualino Z“ ihren Grundumlauf und kam als schnellster Vierfehlerpunkteritt am sechsten Endrang.
Dass sich die ungarische Beteiligung überhaupt in großartiger Siegerlaune präsentierte, unterstrich die Ergebnisliste des samstägigen M-Springens: Ganz klar dominierten hier unsere Gastreiter, die gleich viermal an der Spitze standen. Die ruhmreiche Bestzeit lag bei 58,43 Sekunden, die Peter Szentirmai gekonnt aufstellte. Sein genialer Partner im Parcours, ein neunjähriger Nachkomme des Tangelo Van De Zuuthoeve, hört übrigens auf den passenden Namen „Express“, dem er alle Ehre machte. Am dichtesten kam Attila Biharvari auf „Gordon“ an die Richtmarke heran: Die Uhr stoppte bei 59,94 Sekunden. Als Schlussreiter hatte Balasz Horvath nochmals alles auf eine Karte gelegt und im Sattel von „PM Chaccera“ einen Angriff gewagt: In 62,80 Sekunden wurden sie mit Rang drei belohnt. Am fünften Platz schien mit Josef Schwarz jun. der beste Österreicher in der Platzierung auf. Ihm gelang auf Fuchswallach „Pokerface 31“ eine coole, flott angelegte Nullrunde und beendete den von Andreas Bamberger und Maarja Berkmann gestellten Kurs in 65,66 Sekunden.
Mehr Infos und News: www.magnaracino.at
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