Herzschlagfinish im MAGNA RACINO Grand Prix

Marek Waclawik jumpte mit dem einzigen Nuller zum Sieg 

MAGNA RACINO – Einen spannungsgeladenen Showdown erlebte man in Ebreichsdorf zum Abschluss der zweiwöchigen Spring Tour: Die beiden Parcoursbauer Hubert Kuttelwascher und Johanna Mikkola hatten einen anspruchsvollen Parcours in die Bahn gestellt, der den Arrivierten des MAGNA RACINO Grand Prix einiges abverlangte. Nach dem Grundumlauf stand fest: Kein Stechen um den Sieg, denn Marek Waclawik war der einzige, der in diesem 1,45 Meter hohen Weltranglistenspringen ohne Fehler blieb. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendete der steirische Erfolgsreiter Markus Saurugg den Großen Preis: Sechs Hundertstel über der erlaubten Zeit bedeuteten einen Strafpunkt am Konto und somit kein Einzug ins Stechen. Er reihte sich hinter dem polnischen Gewinner am zweiten Rang ein.

Es war hoch, schwer, technisch und darüber hinaus stellte auch die erlaubte Zeit ein Kriterium dar. Die Teilnehmerfeld des zweiten MAGNA RACINO Grand Prix hatte keine leichte Aufgabe vor sich, die am Ende auch noch ein einziger Teilnehmer lösen konnte: Marek Waclawik und Exit Remo entschieden mit dem einzigen Nullfehlerritt die Hauptprüfung des zweiten Spring-Tour-Wochenendes für sich und strahlten in makellosen 76,84 Sekunden an der Spitze.

Dass vor allem auch die Zeit tückisch bemessen war, verdeutlichte der Blick auf die Ergebnisliste: Auf den Rängen zwei und drei platzierten sich zwei Teilnehmer ausschließlich mit Zeitfehlern und diese kamen beide aus Österreich. Weder Markus Saurugg noch Fritz Kogelnig jun. hatten Hindernisfehler, mussten also auch Abwürfe am Konto verbuchen, blieben jedoch nicht ganz innerhalb der erlaubten Zeit. Gemeinsam mit seinem Top-Pferd Texas I lieferte der Steirer eine souveräne Runde ab, die lediglich sechs – ärgerliche – Hundertstel über der Zeit waren. Mit zwei Strafpunkten wurden Fritz Kogelnig jun. und HG Sorento in 82,58 Sekunden Dritter und sicherten sich somit für die österreichische Equipe eine weitere Top-Platzierung am Podium.

Platzierung, Weltranglistenpunkte und einen riesengroßen Achtungserfolg holte Bianca Babanitz, die mit ihrem Nachwuchscrack Game DK Z für eine Überraschung und kleine Sensation sorgte: Mit nur einem Abwurf kam das Duo bei ihrer internationalen Grand Prix-Premiere ins Ziel und klassierten sich schlussendlich am hervorragenden achten Rang.

Spannende Stechritte in den VIP Tour Finalis

Finalstimmung machte sich breit im Magna Racino: Der zehnte und letzte Turniertag der zweiwöchigen, mit knapp 200.000,- Euro dotierten Spring Tour wurde pünktlich um acht Uhr eingeläutet und bot vom ersten Finalspringen an spannende Duelle um die Bestzeit im Parcours. Den Auftakt in den finalen Sonntag machten die drei VIP Touren, wo es gleich zu Beginn ein ruhmreiches Triple zu feiern gab: Kelly Ann Schmitt und Donna Blue blieben nach ihrer sensationellen Ausbeute auch im dritten Teilbewerb der VIP Bronze Tour auf Siegeskurs und hatten sich das Attribut ungeschlagene Seriensieger verdient.

Der Grundstein für das Projekt „dritter Triumph in Folge“ wurde mit einer souveränen Nullrunde im 1,15 Meter hohen Grundumlauf gelegt. Ihr nach machten es zwei weitere Amazonen, die im Stechen ebenfalls um den Sieg mitkämpften. Die Schweizerin Kelly Ann Schmitt hatte aber in 36,07 Sekunden so stark vorgelegt, dass niemand mehr an ihre Richtmarke herankam. Ebenfalls doppelnull geblieben war die Ukrainerin Svitlana Vinnichenko, die mit Flirt in 39,27 Sekunden Zweite wurde. An dritter Stelle trumpfte als beste Österreicherin Michelle Thuy auf. Die von Natascha Kreutner gecoachte Wienerin musste mit ihrer Wiena-T leider einen Abwurf verbuchen, wäre aber in 37,56 Sekunden sehr schnell gewesen. Knapp den Einzug in die Entscheidung hatten Sophie Pollak und Pia Sophie Semorad verpasst. Die beiden Schülerinnen von Bianca Babanitz mussten leider einen Abwurf aus dem Grundparcours am Punktekonto notieren, konnten sich aber noch eine Magna-Racino-Schleife sichern und sich auf den Rängen vier und fünf platzieren.

Unter der Headline spannendes Stechduell stand die Finalentscheidung der VIP Silver Tour. Fünf Starterpaare machten sich den Sieg untereinander aus und eine schnelle Runde jagte die nächste. Als zweite Reiterin in der Entscheidung setzte Sophie Pollak mit FSS Catch Phrase in 41,62 Sekunden eine starke Vorlage, die am Ende für eine Platzierung am Podium reichen sollte (3. Platz). Unterboten wurde die Richtmarke von der samstägigen Siegerin Kelly Ann Schmitt, die ja gerade im VIP Bronze Tour Finale die begehrte Siegerdecke mit nach Hause nehmen durfte. In 39,22 Sekunden flog die Schweizerin über die 1,20 Meter hohen Hürden und schnappte sich vorerst die Führung, die aber nicht lange halten sollte. Schlussreiterin Ashley Ray wagte mit Care For nämlich einen tollkühnen Angriff und wurde in 38,83 Sekunden mit dem Finalsieg belohnt. In den Reigen der besten Fünf reihten sich auch Imre Balázs und Wilhelm Haberl ein.

Chapeau! Der Name macht Programm im VIP Gold Tour Finale. Auf diesen hört nämlich die Siegerstute, eine Tochter des Chacco-Blue. Sie wurde optimal vorgestellt von ihrem Reiter Marek Waclawik, der im Stechen in 37,69 Sekunden über den 1,30 Meter hohen Kurs galoppierte. Über vier Sekunden hatte das Duo auf den zweitplatzierten Fulop Juhos und Starlet herausgeholt, die das entscheidende Stechen in astreinen 41,80 Sekunden beenden konnten. Das buntgemischte Podium wurde komplettiert von der Russin Polina Prigozhina. Sie zeigte mit Stathago einen sicheren Nullfehlerritt in 52,28 Sekunden. Als bester Österreicher zeichnete sich Daniel Stachl aus, der mit Comedy 8 leider in der Entscheidung nicht fehlerfrei geblieben war, sich aber noch über eine Platzierung am sechsten Rang freuen durfte. Ebenfalls prämiert wurde Bianca Babanitz, die mit Dolcevita einen Abwurf im Umlauf notieren musste und somit nur knapp den Einzug ins Stechen verpasste (12. Platz).

Slowakischer Sieg im Bronze Tour Finale

Heißumkämpft war das sonntägige Bonze Tour Finale, das über 1,25 Meter führte und mittels Fehlerpunkten und Zeit entschieden wurde. Hubert Kuttelwascher und Johanna Mikkola hatten sich einen schnellen Kurs mit elf Hindernissen und 13 Sprüngen einfallen lassen, der zum Angreifen einlud. Nur wer die Varianten auf der Innenbahn wählte, hatte Chancen, ganz vorne mitzumischen. Zur großen Freude der Gastgeber waren gleich zwei rot-weiß-rote Teilnehmer unter den besten Fünf vertreten. Neben dem viertplatzierten Matthias Raisch, der mit Chacial in 60,17 Sekunden über den Parcours brauste, setzte sich Markus Saurugg mit Chester 24 geschickt in Szene: In 59,07 Sekunden hatte der Steirer, der sich ja am Samstag zum großartigen Doppelsieger der Gold Tour kürte, das zweitbeste Ergebnis gezeigt. Den Vortritt mussten er einem siegessicheren Igor Sulek lassen, dem mit Wavo Lampard die beachtliche Bestmarke von sensationellen 55,83 Sekunden gelang. Dritter wurde Michal Zak mit Figuranta in 59,81 Sekunden. Nach einer gut angelegten Runde, die lediglich mit einem Strafpunkt behaftet war, konnte sich Victoire Martin mit Cliffon eine Platzierung an elfter Stelle sichern.

Nur eine Doppelnullrunde im Gold Tour Finale: Titelverteidiger Thomas Ryan und Bombay 33 trumpften – erneut – auf

Am Siegerbild des Finalspringens der Gold Tour sollte sich nichts ändern: Wie in der ersten Spring Tour Woche triumphierten Thomas Ryan und Berlin-Tochter Bombay 33.

Ganz schön anspruchsvoll gestaltete sich der 1,40 Meter hohe Grundparcours des Gold Tour Finales, den lediglich vier Startpaare fehlerfrei bewältigen konnten. Das Ticket fürs Stechen lösten Andreas Brenner, Jake Hunter, unsere heimische Siegeshoffnung Matthias Raisch und das siegreiche Duo der Vorwoche Thomas Ryan auf Bombay 33. Dass sie den Finalerfolg wiederholen und erneut an der Spitze glänzen würdej, hätte man wohl vorher nicht gedacht, aber das Kunststück glückte! Als einzige schafften sie es, auch im verkürzte Kurs ohne Fehler zu bleiben und flogen in 41,42 Sekunden dem Finaltriumph entgegen. Die Zeit geknackt hätte Matthias Raisch, der mit Magic 14 leider einen Flüchtigkeitsfehler kassierte und mit vier Strafpunkten in 40,41 Sekunden Zweiter wurde. Ähnlich erging es Andreas Brenner: Im Sattel von Quintaira  musste auch er einen Fehler hinnehmen und wurde Dritter  (4/41,14 Sekunden). Mit drei Strafpunkten aus der Zeit hatte Georg Hladik die Einzug fürs Stechen leider verpasst, konnte sich aber noch an siebenter Stelle platzieren.

Zum Live-Stream…


SPRING TOUR 2018 im Magna Racino

–            Week 1 von 09.-13. Mai 2018

–            Week 2 von 16.-20. Mai 2018

 

CSI2* CSI1* CSICh-B CSIYH1* Ebreichsdorf Magna Racino (Spring Tour Week II)

Ergebnisse 20.05.2018

65/0 Final VIP Bronze Tour 1.15m
International jumping competition with jump off 238.2.2a
1 (0684) DONNA BLUE – SCHMITT Kelly Ann (SUI) 0,00/36,07 (im Stechen)
2 (0726) FLIRT – VINNICHENKO Svitlana (UKR) 0,00/39,27 (im Stechen)
3 (0537) WIENA – T – THUY Michelle (AUT) 4,00/37,56 (im Stechen)
4 (0523) CAISEAL BOY – POLLAK Sophie (AUT) 4,00/67,26
5 (0533) KIZZY PLEASURE VAN’T ASSCHAUT – SEMORAD Pia Sophie (AUT) 4,00/73,66
6 (0734) HAPPY FEET – PRIGOZHINA Polina (RUS) 4,00/74,84
— (0665) CAMBELLTHINO – PRIGOZHINA Polina (RUS) /
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68/0 Final VIP Silver Tour 1.20m
International jumping competition with jump off 238.2.2a
1 (0547) CARE FOR – RAY Ashley (GBR) 0,00/38,83 (im Stechen)
2 (0683) NM LORD LOU – SCHMITT Kelly Ann (SUI) 0,00/39,22 (im Stechen)
3 (0524) FSS CATCH PHRASE – POLLAK Sophie (AUT) 0,00/41,62 (im Stechen)
4 (0616) CACHAREL V BLEYENDAAL – IMRE Balázs (HUN) 4,00/40,80 (im Stechen)
5 (0569) LUCKY SUNDAY 2 – HABERL Wilhelm (GER) 4,00/51,69 (im Stechen)
6 (0689) ROCKWOOD – SEVCECHOVA Nina (SVK) 4,00/70,63
7 (0751) BELLA LUNA 4 – BABANITZ Bianca (AUT) 8,00/76,65
8 (0699) LA FERMOSA – JUHOS Fulop (SVK) 8,00/78,40
9 (0727) KLEO PKZ – VINNICHENKO Svitlana (UKR) 11,00/93,21
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71/0 Final VIP Gold Tour 1.30m
International jumping competition with jump off 238.2.2a
1 (0660) CHAPEAU 10 – WACLAWIK Marek (POL) 0,00/37,69 (im Stechen)
2 (0700) STARLET – JUHOS Fulop (SVK) 0,00/41,80 (im Stechen)
3 (0667) STATHAGO – PRIGOZHINA Polina (RUS) 0,00/52,28 (im Stechen)
4 (0681) CLEAR – ZIDAR KLEMENCIC Nina (SLO) 4,00/45,16 (im Stechen)
5 (0568) LESOTHO 13 – HABERL Wilhelm (GER) 4,00/45,51 (im Stechen)
6 (0536) COMEDY 8 – STACHL Daniel (AUT) 8,00/40,84 (im Stechen)
7 (0554) LAMPO 2 – BACHMEIER Sabine (GER) 8,00/60,31 (im Stechen)
8 (0682) PAPPA ANTE PORTAS – ASCHWANDEN Laura Nina (SUI) -998,50/ (im Stechen)
9 (0666) CAZAPILOKO – PRIGOZHINA Polina (RUS) 1,00/85,40
10 (0555) CARTHAGENA WZ – BRENNER Andreas (GER) 4,00/70,35
11 (0553) LACOS 5 – BACHMEIER Sabine (GER) 4,00/70,90
12 (0507) DOLCEVITA – BABANITZ Bianca (AUT) 4,00/73,39
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52/0 Final Bronze Tour 1.25m
International jumping competition against the clock 238.2.1a
1 (0714) WAVO LAMPARD – SULEK Igor (SVK) 0,00/55,83
2 (0530) CHESTER 24 – SAURUGG Markus (AUT) 0,00/59,07
3 (0718) FIGURANTA – ZAK Michal (SVK) 0,00/59,81
4 (0525) CHACIAL – RAISCH Matthias (AUT) 0,00/60,17
5 (0552) QUITE A FLOWER – RAY Ashley (GBR) 0,00/61,56
6 (0506) INDIAN RIVER VAN PERSCHROEVEN – HUNTER Jake (AUS) 0,00/61,90
7 (0721) ASKARIA 3 – TARYAM Nadia Abdul Aziz (UAE) 0,00/61,95
8 (0615) THOUSEND DOLLAR – FOUNTA Georgia (GRE) 0,00/68,73
9 (0603) CHIEF JOHNNY – VIEHWEG Sandra (GER) 0,00/71,13
10 (0541) COCO CHICO S – KOSTKOVA Anna (CZE) 0,00/72,47
11 (0520) CLIFFON – MARTIN Victoire (AUT) 1,00/74,12
12 (0543) GIRROCO – LESONEN-HAKOLA Mirella (FIN) 1,00/76,69
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59/0 Final Gold Tour 1.40m
International jumping competition with jump off 238.2.2a
1 (0642) BOMBAY 33 – RYAN Thomas (IRL) 0,00/41,12 (im Stechen)
2 (0527) MAGIC 14 – RAISCH Matthias (AUT) 4,00/40,41 (im Stechen)
3 (0557) QUINTAIRA – BRENNER Andreas (GER) 4,00/41,14 (im Stechen)
4 (0505) CARIGE – HUNTER Jake (AUS) 19,00/66,12 (im Stechen)
5 (0629) FALTIC HB – MCCREA Roger (IRL) 1,00/75,40
6 (0544) LUCHADOR 5 – LESONEN-HAKOLA Mirella (FIN) 2,00/78,52
7 (0515) OBORA’S PARTANO – HLADIK Georg (AUT) 3,00/82,12
8 (0613) CORAMEE – FOUNTA Georgia (GRE) 4,00/71,43
9 (0596) VALIENTHE DH Z – SCHÖNHUBER Julia (GER) 4,00/71,53
10 (0635) ELVIRA – O’REILLY Shane (IRL) 4,00/72,21
11 (0606) MYTENDER’S APPOLONIA – VIEHWEG Sandra (GER) 4,00/73,70
12 (0662) DYLLANO – WACLAWIK Marek (POL) 5,00/74,17
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62/0 Final Diamond Tour 1.45m
International jumping competition with jump off 238.2.2a-GP
RACINO GRAND PRIX
1 (0663) EXIT REMO – WACLAWIK Marek (POL) 0,00/76,84
2 (0531) TEXAS I – SAURUGG Markus (AUT) 1,00/77,06
3 (0518) HG SORENTO – KOGELNIG JUN. Fritz (AUT) 2,00/82,58
4 (0728) TREBOX ACORADA – BRENNER Andreas (GER) 4,00/73,82
5 (0559) GOSBODINO 2 – BUDDE Laureen (GER) 4,00/74,54
6 (0643) C.AMELUSINA R60 – RYAN Thomas (IRL) 4,00/75,28
7 (0595) QUIETE – SCHÖNHUBER Julia (GER) 4,00/76,11
8 (0508) GAME DK Z – BABANITZ Bianca (AUT) 4,00/76,66
9 (0578) CALIPPO 46 – KAUFMANN Christoph (GER) 5,00/78,76
10 (0692) CLEVELAND – HANULAY Juraj (SVK) 5,00/79,18
11 (0680) BERLINS BOY – VELE Iza (SLO) 5,00/80,08
12 (0570) BALUGATA – HAUTER Steffen (GER) 8,00/72,91
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Quelle: PM

Spring Tour im Magna Racino: Woche 1!

(Magna Racino) Sensationelles Stechen und souveräner Sieger im MAGNA RACINO Grand Prix! Der ungarische Championatsreiter Sándor Szász hatte in der Entscheidung um das erste Weltranglistenspringen der zweiwöchigen Turnierserie richtig taxiert und mit einer coolen Nullrunde den Hauptbewerb der ersten Spring Tour-Woche für sich entscheiden können. Ebenfalls doppelnull geblieben war die zweitplatzierte Nadia Abdul Aziz Taryam aus den Arabischen Emiraten. Mit dem schnellsten Vierfehlerpunkteritt trumpfte der Deutsche Thomas Holz am dritten Endrang auf.

Im MAGNA RACINO Grand Prix konnten sich nach einem spannenden Umlauf vier Starterpaare das Ticket fürs Stechen sichern. Sie alle wurden mit großem Jubel über die Ziellinie begleitet und die Leistung mit Applaus honoriert. Eingebaut in den Grundparcours waren nämlich Klippen wie die Steil-Steil-Kombination, die über eine Folge anzureiten war, oder die Oxer-Steil-Oxer-Kombination, die auf der Schlusslinie direkt neben den Tribünen platziert war. Zudem wiesen die 13 Sprünge und 16 Hindernisse allesamt Höhen von mächtig wirkenden 1,45 Meter auf. Die Entscheidung sollte wahrlich international werden, denn die qualifizierten TeilnehmerInnen gehörten den Nationen Deutschland, Ungarn, Slowakei, und den Vereinigten Arabischen Emiraten an.

Eröffnet hatte Thomas Holz mit Clooney R, einem erst achtjährigen Westfalen nach Congress. Sie galoppierten nach der Triple-Barre ordentlich und auf kurzem Weg los und mussten danach einen Abwurf am luftigen Plankensteil hinnehmen. Mit vier Strafpunkten und der absolut schnellsten Zeit von 42,56 Sekunden war dem Duo der dritte Platz sicher. Der Ungar Sándor Szász hatte sich den Ritt ganz genau angesehen und wählte mit seinem Landprinz-Sohn Lorenzo 354 genau die richtige Mischung zwischen flüssigem Tempo und notwendiger Übersicht, um nicht zu viel Risiko einzugehen. In makellosen 50,79 Sekunden flogen die beiden mit einem mächtigen Satz über den Schlussoxer und sollten bis zum Schluss die Führung behalten. Der Slowake Michal Zak sammelte leider zehn Strafpunkte und wurde Vierter. Als Schlussreiterin lieferte Nadia Abdul Aziz Taryam mit Cortado ebenfalls eine Nullrunde ab und holte in 56,21 Sekunden den hervorragenden zweiten Rang.


Im Children Tour Finale triumphierte Balázs Tóth

Zum Start in den Finaltag der ersten Veranstaltungswoche stellten sich die jüngsten TeilnehmerInnen der Spring Tour dem Finalbewerb der Children Tour. Der 1,20 Meter hohe Umlauf war mit den 11 geforderten Hindernissen und 14 Sprüngen gar nicht so einfach. Die NachwuchsreiterInnen hatten aber sehr gute und konzentriert gerittene Runden gezeigt und schlussendlich meisterten vier Starterpaare den Einzug in die Entscheidung. Dort hieß es dann nochmals Gas geben, um ganz vorne mitzumischen und die begehrte Equestgum-Siegerdecke samt Ehrenpreise von Reitsport Maderer sowie Gutscheine von Wonder Waffles und HORSIC.com einzuheimsen.

Diese Devise verfolgte gleich mit Startnummer eins Balázs Tóth, der ja – bestens betreut von seinem älteren Bruder und Trainer Lajos Szikszai jr. – im Auftaktspringen schon als Sieger vom Platz ging. Im Finale konnte er sogar beide an den Start gebrachten Pferde für das Stechen qualifizieren und legte mit KWPN-Stute Elsa Campari fulminant los: Nur 37,03 Sekunden hatte der zwölf Jahre junge Ungar für den verkürzten Kurs gebraucht, was auch das Maß aller Dinge bleiben sollte. Keiner der anderen Mitstreiterinnen konnte die Spitzenzeit toppen.

Eine knappe Sekunde langsamer war Alexandra Andre Illes, die mit Schimmelstute Silver Lady in 37,96 Sekunden über die Hindernisse galoppierte. Doppelnull geblieben war darüber hinaus auch Mariana Michlickova mit ihrem Cornet´s Boy von – die Name verrät es schon – Cornet Obolensky. Der glückliche Finalgewinner Balázs Tóth musste mit seinem zweiten Pferd Ariane 413 im Stechen Fehler hinnehmen und landete am vierten Rang. Eine Platzierung gab es obendrein für die samstägige Siegerin Cora Dieringer, die mit Curacao 24 im Grundparcours bis zur letzten Linie ohne Fehler unterwegs war und hier leider Strafpunkte am Konto notieren musste (5. Rang).


Brillante Performance im Bronze Tour Finale: Gábor Szabó jr. jumpte zum Dreifachsieg

Im 1,25 Meter hohen Finalspringen der Bronze Tour durfte sich ein internationaler Reiter gleich dreifach hochfeiern lassen. Nicht nur weil er sich mit seinen drei gestarteten Pferden den überragenden Dreifachsieg holte, sondern auch weil er sich mit Timpex Emlek den dritten Triumph an diesem ersten Spring-Tour-Wochenende sicherte. Die Rede ist von Gábor Szabó jr., der schlichtweg in Siegerlaune und nicht zu bremsen war.

Mit Fuchswallach Timpex Hodolo legte er als zweiter Starter die Latte in 61,23 Sekunden sprichwörtlich hoch. Stallkollege Timpex Fenyev v. Timpex Cent zog nach, toppte die Zeit in 58,14 Sekunden und bis zum Schluss sollte die Doppelführung halten. Als der Ungar als Schussreiter mit Erfolgsschimmel Timpex Emlek die Bahn betrat, konnte er die Sensation perfekt machen und den dreifachen Erfolg an der Spitze besiegeln. Gesagt, getan! In cool angelegten 58,04 Sekunden präsentierte das Duo, das an diesem Wochenende schon zweimal siegreich war, die absolut schnellste Zeit. Der schneeweiße Cacao Courcelle AA-Nachkomme Timpex Emlek hatte sich bei der feierlichen Prämierung die Siegerdecke also redlich verdient und führte stolz die Ehrenrunde an. Eine rot-weiß-rote Platzierung gab es für Victoire Martin, die mit Cliffon am elften Rang gesprungen war.

 
Auftaktsieger Thomas Ryan schlug auch im Finale der Gold Tour zu

Wer sich im Finale der Gold Tour eines der begehrten Tickets fürs Stechen sichern wollte, hatte zuerst den selektiven Grundparcours über 1,40 Meter zu bezwingen. Es musste wirklich alles passen und ein guter Rhythmus geritten werden, um die zwölf Hindernisse und fünfzehn Sprünge strafpunktefrei zu überwinden, denn die Parcoursbauer Andreas Bamberger und Ashraf Abdallah ließen sich gefinkelte und raffinierte Linienführungen mit technischen Passagen einfallen. Zudem spielte die erlaubte Zeit eine große Rolle und galt als weiteres Kriterium. Auf jedem Fall wurde schon toller Vorgeschmack auf die beiden 1,45 Meter-Springen – dem EY Cup sowie dem MAGNA RACINO GRAND PRIX – geboten, die es am Sonntagnachmittag noch zu sehen gab.

Für insgesamt acht Starterpaare klappte nach einem astreinen Umlauf der direkte Sprung ins Stechen und hier konnte das hitzige Duell um den Finalsieg der Gold Tour beginnen. Mit dem Auftaktsieger Thomas Ryan wurde gleich grandios gestartet: Im Sattel seiner genial springenden Bombay 33, einer Tochter des Berlin-Calido I, schaffte der Ire eine fulminante Vorlage in 37,82 Sekunden. Die Jagd auf die Bestmarke war also eröffnet. Seine restlichen Mitstreiter hätten riskiert und alles gegeben, musste sich aber allesamt hinten anstellen. Jens Christ konnte am ehesten noch an die Siegerzeit herankommen und jumpte mit dem kompakten Contagio-Sohn Charlie Chaplin 23 in 38,19 auf den zweiten Platz. Eine sehr konzentrierte, mit Übersicht angelegte Runde demonstrierte Natalia Belova, die mit ihrem Chello I-Nachkommen Cosimo 48 in 38,63 Sekunden Dritte wurde.

Gas gegeben und EY Cup-Sieg geholt: Laureen Budde nahm im Magna Racino Finalticket mit nach Hause

Nach einer erfolgreich verlaufenen Premiere im Vorjahr war das Magna Racino auch in der diesjährigen Saison Gastgeber des im Jahr 2003 gegründeten European Youngster Cups und hatte im Rahmen der Spring Tour wieder ein großartiges Highlight für alle U25-ReiterInnen geboten. Es wurde nicht nur um wichtige Punkte geritten, sondern auch die Frage beantwortet, wer den bereits siegreichen EY Cup-Gewinnern Gerrit Nieberg, Simon Morssinkhof, Anthony Bouquard, Laura Hetzel und Vicky van de Poel folgen und sich ein Ticket für das Finale in Salzburg sichern wird? Der Sieg – so viel kann verraten werden – ging an eine überglückliche deutsche Amazone, die sich den Triumph nach einem genialen Ritt wahrlich verdiente …

Den 1,45 Meter hohen, von den Kursdesignern Andreas Bamberger und Ashraf Abdallah und dem PAC-Team aufgebauten Grundumlauf meisterten zehn Pferd-Reiter-Paare mit Bravour. Diese zehn fehlerfrei gebliebenen Siegesanwärter sah das Ebreichsdorfer Publikum in der entscheidenden Siegerrunde in gestürzter Reihenfolge wieder. Drei von ihnen schafften auch in der Entscheidung den ersehnten Nullfehlerritt und sicherten sich somit eine Top-Platzierung am Podium.

Am allerschnellsten war Laureen Budde, die bei ihrer Runde viel riskierte, weder hohes Tempo noch enge Wendungen scheute und schlussendlich mit dem großartigen EY Cup-Sieg belohnt wurde. Ihr genialer Partner im Parcours hört auf den Namen Gosbodino 2, ist ein dunkelbrauner DSP-Wallach nach Granni und zeichnete sich täglich mit fehlerfreien Auftritten und Platzierungen aus – 12. Rang im Opening, 6. Platz über 1,40 Meter und siegreich in der finalen Prüfung. Wie stark ihre 46,55 Sekunden waren, verdeutlichte der Blick auf die Ergebnisliste: Über drei Sekunden hatte die 24-jährige deutsche Nachwuchsamazone auf den zweitplatzierten Koreaner Manjin Kwon herausgeholt, der zuvor mit Chester van´T Goor Z und den anfeuernden Zurufen seines Trainers Thomas Holz in 49,82 Sekunden über die Ziellinie jumpte. Das buntgemischte Treppchen wurde komplettiert vom Iraner Ariana Ravanbakhsh und seinem Chambertin-Nachkommen SIEC Cross. Gestern trumpfte das Duo schon an zweiter Stelle auf und heute waren sie in 51,56 Sekunden doppelnull geblieben.

Beim Rennen um die Entscheidung mischte auch die rot-weiß-rote Amazone Victoire Martin vorne mit: Gemeinsam mit ihrem langjährigen, selbstausgebildeten Sportpartner Casey Calhou zog sie nach einer umjubelten strafpunktefreien Umlauf in die Entscheidung ein. Dort musste sie leider Fehlerpunkte am Konto notieren, konnte sich aber noch an achter Stelle platzieren. Apropos heimische Platzierung: Das schaffte auch Alessandra Reich mit ihrem routinierten U Mijnheer. Die beiden ließen ja im zweiten Teilbewerb mit einem Spitzenergebnis am fünften Rang aufhorchen und verpassten mit einem ärgerlichen Abwurf am siebenten Hindernis nur knapp die Teilnahme in der Siegerrunde (11. Platz).

Finalentscheidungen in den VIP Touren

Die drei VIP Touren standen zum finalen Showdown noch am Programm und schlossen gleichzeitig die erste Spring Tour-Woche ab.

Insgesamt fünf TeilnehmerInnen machten sich den Sieg im VIP Bronze Tour Finale aus und hier ging der Triumph an Tamás Varga. Er beendete den 1,15 Meter hohen Stechparcours in der phänomenalen Bestmarke von 34,60 Sekunden. Auf die hinteren Ränge hatte der Ungar die Auftaktsiegerin Kelly Ann Schmitt (35,08 Sekunden) und Corinna Fröschl (38,24 Sekunden), die ebenfalls beide fehlerfrei geblieben waren. Als beste Österreicherin trumpfte Sophie Pollak auf. Sie hatte mit Ponywallach Caiseal Boy den Einzug in die Entscheidung geschafft, dort riskiert und musste leider einen Abwurf hinnehmen (4. Platz).

Triple für Kelly Ann Schmitt in der VIP Silver Tour

Mit dem dritten Triumph in Folge besiegelten Kelly Ann Schmitt und ihr in Oldenburg gezogener Lordanos-Nachkomme NM Lord Lou das Triple in der VIP Silver Tour. Im 1,20 Meter hohen Finale musste sich die Schweizerin gegen sechs Mitstreiter durchsetzen, was ihr in 37,40 Sekunden auch bravourös gelang. Dabei machte es ihr härtester Kontrahent Tamás Varga nicht leicht: Angespornt von seinem Sieg im VIP Bronze-Finale hatte er es mit Dannette V in 37,72 Sekunden ordentlich spannend gemacht. Es sollte Platz zwei bedeuten vor der Britin Ashley Ray, die mit Care For in flotten 38,37 Sekunden über das Stechen brauste.

Pia Sophie Semorad schaffte den dritten Sieg in Folge

Einen traumhaften Turnierabschluss bescherte uns die heimische Nachwuchsreiterin Pia Sophie Semorad, die wie an den Tagen zuvor einfach nicht zu schlagen war. Gemeinsam mit ihrem bewährten Rival de Raches hatte sie ja bereits in den Vorrunden an der Spitze geglänzt und setzte ihren bemerkenswerten Erfolgslauf auch im sonntägigen Finale fort: Bestens betreut von ihrer Trainerin Bianca Babanitz brillierte die Burgenländerin im Stechen mit einer Top-Runde und galoppierte in 37,17 Sekunden allen davon. Da mussten sich auch Jake Hunter in 41,00 Sekunden am zweiten und Robert Savov in 41,47 Sekunden am dritten Rang geschlagen geben. Ebenfalls ins Stechen gekommen war Dominik Wessely mit seinem Unitaire, die sich am Ende den sechsten Platz sicherten.

 

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SPRING TOUR 2018 im Magna Racino

 

CSI2* CSI1* CSICh-B CSIYH1* CSIU25-A Ebreichsdorf Magna Racino (Spring Tour Week 1)

Ergebnisse 13.05.2018

12/0 Final Children Tour 1.20m
International jumping competition with jump off 238.2.2a
1 (0183) ELSA CAMPARI – TÓTH Balázs (HUN) 0,00/37,03 (im Stechen)
2 (0311) SILVER LADY – ANDRE ILLES Alexandra (FRA) 0,00/37,96 (im Stechen)
3 (0043) CORNET’S BOY – MICHLICKOVA Mariana (CZE) 0,00/38,73 (im Stechen)
4 (0182) ARIANE 413 – TÓTH Balázs (HUN) 8,00/39,81 (im Stechen)
5 (0008) CURACAO 24 – DIERINGER Cora (AUT) 10,00/85,17
Ergebnislink

15/0 Final Bronze Tour 1.25m
International jumping competition against the clock 238.2.1a
1 (0168) TIMPEX EMLEK – SZABÓ JR. Gábor (HUN) 0,00/58,04
2 (0169) TIMPEX FENYEV – SZABÓ JR. Gábor (HUN) 0,00/58,14
3 (0167) TIMPEX HODOLO – SZABÓ JR. Gábor (HUN) 0,00/61,23
4 (0002) CHERINGO MARIS Z – HUNTER Jake (AUS) 0,00/61,36
5 (0112) LENARDA – FISCHER Gregor (GER) 0,00/66,56
6 (0234) BRUNETTI 2 – PRIGOZHINA Polina (RUS) 0,00/70,39
7 (0213) LADY LULU 2 – RYAN Thomas (IRL) 1,00/80,95
8 (0061) DIGER – SALKOVA Tina (CZE) 4,00/59,14
9 (0200) DIRECTEUR – O’REILLY Shane (IRL) 4,00/62,40
10 (0059) ZULIANTHA FORTUNA – POKORNÁ Žaneta (CZE) 4,00/66,27
11 (0014) CLIFFON – MARTIN Victoire (AUT) 4,00/66,53
12 (0199) BIRDY DU THOT – O’REILLY Shane (IRL) 4,00/67,46
Ergebnislink

22/0 Final Gold Tour 1.40m
International jumping competition with jump off 238.2.2a
1 (0208) BOMBAY 33 – RYAN Thomas (IRL) 0,00/37,82 (im Stechen)
2 (0098) CHARLIE CHAPLIN 23 – CHRIST Jens (GER) 0,00/38,19 (im Stechen)
3 (0230) COSIMO 48 – BELOVA Natalia (RUS) 0,00/38,63 (im Stechen)
4 (0188) LOTTI – VARGA Balázs (HUN) 0,00/38,70 (im Stechen)
5 (0050) FLO-JO – PAPOUSEK Kamil (CZE) 4,00/37,12 (im Stechen)
6 (0026) VALERIKA – LIS Aleksandr (BLR) 4,00/38,25 (im Stechen)
7 (0194) DAVINCI VD BOSRAND Z – MCCREA Roger (IRL) 4,00/38,64 (im Stechen)
8 (0209) C.AMELUSINA R60 – RYAN Thomas (IRL) 4,00/39,30 (im Stechen)
9 (0035) VEPORA – BIELIKOVA Nikola (CZE) 1,00/76,32
10 (0217) LACOSTE 117 – KIM Boseon (KOR) 1,00/76,90
11 (0285) EDUARD – ZAK Michal (SVK) 1,00/77,28
12 (0095) CLINTANA W Z – BRENNER Andreas (GER) 1,00/77,76
Ergebnislink

28/0 Final EY Cup 1.45m
International jumping competition over two rounds 273.4.3b
1 (0097) GOSBODINO 2 – BUDDE Laureen (GER) 0,00/46,55 (im Stechen)
2 (0220) CHESTER VAN’T GOOR Z – KWON Manjun (KOR) 0,00/49,82 (im Stechen)
3 (0192) S I E C CROS – RAVANBAKHSH Ariana (IRI) 0,00/51,56 (im Stechen)
4 (0124) CIABATTA – MADER Hendrik (GER) 4,00/49,88 (im Stechen)
5 (0123) CHANCERO – MADER Hendrik (GER) 4,00/55,65 (im Stechen)
6 (0276) HELLAS VAN HET KEIZERSHOF – ORVISKA Sara Alexandra (SVK) 4,00/59,77 (im Stechen)
7 (0046) CASANOVA S – NAJMANOVA Sofie (CZE) 8,00/52,67 (im Stechen)
8 (0013) CASEY CALHOU – MARTIN Victoire (AUT) 8,00/68,87 (im Stechen)
9 (0162) H C.S.R. CENTER – MRÁZ Tamás (HUN) 12,00/54,56 (im Stechen)
10 (0062) FRASCATI VAN TER HULST – SALKOVA Tina (CZE) -997,00/ (im Stechen)
11 (0020) U MIJNHEER – REICH Alessandra (AUT) 4,00/73,48
12 (0185) QUINTUS – VÁNDOR Zsófia (HUN) 4,00/76,41
Ergebnislink

25/0 Final Diamond Tour 1.45m
International jumping competition with jump off 238.2.2a-GP
MAGNA RACINO Grand Prix
1 (0173) LORENZO 354 – SZÁSZ Sándor (HUN) 0,00/50,79 (im Stechen)
2 (0294) CORTADO – TARYAM Nadia Abdul Aziz (UAE) 0,00/56,21 (im Stechen)
3 (0299) CLOONEY R – HOLZ THOMAS (GER) 4,00/42,56 (im Stechen)
4 (0286) EURO KWIK BOY – ZAK Michal (SVK) 10,00/65,93 (im Stechen)
5 (0222) CHACITOL – OKLA Krzysztof (POL) 1,00/91,44
6 (0210) CALITO DE THIEUSIES – RYAN Thomas (IRL) 4,00/78,45
7 (0038) CARISON – KLUS Marek (CZE) 4,00/80,43
8 (0221) CORAL SPRINGS – KWON Manjun (KOR) 4,00/80,49
9 (0006) INDIAN RIVER VAN PERSCHROEVEN – HUNTER Jake (AUS) 4,00/80,68
10 (0281) DR.MAX THINK TWICE 111 Z – SILLO Radovan (SVK) 4,00/80,81
11 (0096) TREBOX ACORADA – BRENNER Andreas (GER) 4,00/81,07
12 (0089) MAGIC GIRL 15 – BÖTTCHER Daniel (GER) 4,00/82,50
Ergebnislink

31/0 Final VIP Bronze Tour 1.15m
International jumping competition with jump off 238.2.2a
1 (0190) HAKAS – VARGA Tamás (HUN) 0,00/34,60 (im Stechen)
2 (0250) DONNA BLUE – SCHMITT Kelly Ann (SUI) 0,00/35,08 (im Stechen)
3 (0113) STALYPSO’S LADY 2 – FRÖSCHL Corinna (GER) 0,00/38,24 (im Stechen)
4 (0016) CAISEAL BOY – POLLAK Sophie (AUT) 4,00/35,90 (im Stechen)
5 (0264) LANCE H – HAVLOVICOVA Petra (SVK) -998,50/ (im Stechen)
6 (0235) CAMBELLTHINO – PRIGOZHINA Polina (RUS) 2,00/89,72
7 (0021) KIZZY PLEASURE VAN’T ASSCHAUT – SEMORAD Pia Sophie (AUT) 4,00/66,74
8 (0165) APOLLO CREED – PRETL Médea Anna (HUN) 4,00/81,27
9 (0277) COLORADO – PETRASOVA Katarina (SVK) 5,00/86,32
10 (0295) CAP PAS CAP VAN GODSELBOS – VINNICHENKO Svitlana (UKR) 17,00/102,25
Ergebnislink

34/0 Final VIP Silver Tour 1.20m
International jumping competition with jump off 238.2.2a
1 (0251) NM LORD LOU – SCHMITT Kelly Ann (SUI) 0,00/37,40 (im Stechen)
2 (0189) DANNETTE V – VARGA Tamás (HUN) 0,00/37,72 (im Stechen)
3 (0076) CARE FOR – RAY Ashley (GBR) 0,00/38,37 (im Stechen)
4 (0103) KIARA 94 – DIERKES Deborah-Ann (GER) 0,00/39,69 (im Stechen)
5 (0274) GUMONIA – LICKOVA Luisa (SVK) 0,00/42,69 (im Stechen)
6 (0238) STATHAGO – PRIGOZHINA Polina (RUS) 0,00/52,58 (im Stechen)
7 (0314) PRIAMOS – GAALOVA Dominika (SVK) 8,00/38,39 (im Stechen)
8 (0278) LICORI – PETRASOVA Katarina (SVK) 4,00/73,06
9 (0017) FSS CATCH PHRASE – POLLAK Sophie (AUT) 4,00/76,56
10 (0313) FIONA – GAALOVA Dominika (SVK) 4,00/77,60
11 (0083) LAMPO 2 – BACHMEIER Sabine (GER) 4,00/79,35
12 (0236) CAZAPILOKO – PRIGOZHINA Polina (RUS) 7,00/92,40
Ergebnislink

37/0 Final VIP Gold Tour 1.30m
International jumping competition with jump off 238.2.2a
1 (0022) RIVAL DE RACHES – SEMORAD Pia Sophie (AUT) 0,00/37,17 (im Stechen)
2 (0004) DONOGUE DOCTOR GEORGE – HUNTER Jake (AUS) 0,00/41,00 (im Stechen)
3 (0029) DANTES PKZ – SAVOV Robert (BUL) 0,00/41,47 (im Stechen)
4 (0093) CARTHAGENA WZ – BRENNER Andreas (GER) 4,00/37,53 (im Stechen)
5 (0135) RUBIN ROUGE 5 – RUPP Corinna (GER) 4,00/47,78 (im Stechen)
6 (0023) UNITAIRE – WESSELY Dominik (AUT) -997,00/ (im Stechen)
7 (0092) BALONIC DE TREBOX Z – BRENNER Andreas (GER) -998,50/ (im Stechen)
8 (0082) LACOS 5 – BACHMEIER Sabine (GER) 4,00/72,03
9 (0078) FLEUR DU ROUET – RAY Ashley (GBR) 4,00/72,24
10 (0152) PILODINO – ZIERL Laura (GER) 4,00/74,25
11 (0133) CORLEONE V SCHUTTERSHOF Z – RUPP Corinna (GER) 4,00/74,41
12 (0122) LAST LANDPRINZ – LINDER Sophie (GER) 8,00/77,50
Ergebnislink

Quelle: PM

Heute Online-Nennschluss für CSN-A Lassee!

Bis heute 23:59 Uhr kann online noch für das CSN-A Lassee (31.5.–3.6.) genannt werden!

Im Rahmen des Turnieres findet neben der 3. Etappe des Casino Grand Prix powered by Westfalia auch die 1. WKNÖ Trophy powered by Pegus Horse Feed statt!

Internationales Zusammentreffen bei Spring Tour im Magna Racino

Der Pferdesportpark Magna Racino öffnet von 09.-20. Mai 2018 seine Tore und heißt die internationale Springszene bei der alljährlichen Spring Tour willkommen. Reiterinnen und Reiter aus über 20 Nationen haben ihre Nennung für die zweiwöchige CSI2*-Serie, in dessen Rahmen auch um Punkte im EY Cup geritten wird, abgegeben. Alles in allem winkt eine Gesamtdotation von knapp 200.000,- Euro. Top-Sport, hohe Sprünge und rasante Rennen sind also vorprogrammiert.


Zwei Wochen lang darf man sich im Magna Racino auf internationalen Springsport freuen. Die Ausschreibung lockt mit insgesamt 71 internationalen Bewerben, drei Weltranglistenspringen und dem European Youngster Cup für alle U25-ReiterInnen. Dieser wird in der ersten Woche am Donnerstag, Samstag und Sonntag über die Bühne gehen, wobei die finale Prüfung am Sonntag wieder in bewährtem Modus als Qualifikation für das Weltfinale im Rahmen der Amadeus Horse Indoors zählt. Als heimische Siegeshoffnungen werden Chiara-Fiorina Moser, Victoire Martin und Alessandra Reich antreten.

Neben dem EY Cup gelten drei Weltranglistenspringen natürlich als ganz große Highlights: Die beiden MAGNA RACINO GRAND PRIX, die jeweils am Sonntagnachmittag angesetzt sind sowie die freitägige Diamond Tour als Qualifikationsbewerb für den Großen Preis in der zweite Spring-Tour-Woche.

Die Nennliste strotzt vor einer großen Nationenvielfalt. Neben der Gastgebernation Österreich und den Stammgästen aus den angrenzenden Ländern wie Deutschland, Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Slowenien sind auch Exoten wie die japanische oder australische Flagge auf der Startliste zu finden. Reiter aus  Finnland, Schweden, Weißrussland, Irland oder Großbritannien komplettieren bunt gemischte Nationenpalette.

Hochkaräter wie Björn Nagel, Thomas Ryan, Andreas Brenner, Jens Christ, Jan Distel, Richard Grom, Radovan Sillo, Tomas Kuchar, Sevil Sabanci, Gábor Szabó jr., Sándor Szász, Péter Szentirmai, Ondrej Zvara, Natalia Belova oder der hier in Ebreichsdorf beheimatete Sascha Kainz sorgen für prominente Besetzung. Ebenfalls bei der Spring Tour dabei ist Franz Josef Steiner, der sich beim letzten Magna-Racino-Turnier Ende April den Titel Seriensieger erarbeitet hatte und am Wochenende in sämtlichen Hauptbewerben ungeschlagen blieb.

Die Arrivierten dürfen sich auf jeden Fall auf ein erstklassiges Programm freuen. Auch abseits des Parcours bietet der Pferdesportpark im Magna Racino perfekte Bedingungen mit den fixen Stallungen, dem großflächigen Parkplatz, dem gemütlichen Gastronomiebereich und der großen Terrasse, wo man den Sport hautnah mitverfolgen kann.

Das Team rund um Veranstalterin Ulla Weigerstorfer heißt alle pferdesportbegeisterten Zuseher und Turniergäste bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

SPRING TOUR 2018 im Magna Racino

–          Week 1 von 09.-13. Mai 2018

–          Week 2 von 16.-20. Mai 2018

News, Infos, Ergebnisse und Live-Stream:www.magnaracino.at

Quelle: PM

Cup-Turnier Bad Fischau: Erste Runden bestritten

Traditionsturnier: So kann man das CSN-B* Bad Fischau, das heuer von 4.–6.5. über die Bühne ging, am besten beschreiben. Hier fühlten sich Sportler, Zuschauer und Sponsoren sichtlich wohl. Der große Rasenspringplatz bot ein wunderschönes Ambiente und der weitläufige Abreiteplatz garantierte genügend Raum zum aufwärmen. Beide Plätze sind getrennt von einem Wall, der auf der einen Seite das große Festzelt mit Gastronomie und auf der anderen ausreichend Sitzgelegenheiten mit Blick auf beide Plätze bot. Perfektes Setting für heiße Cuprennen!


Sympathische Grande Dame: Sponsorin Vera Schoeller schüttelte Reiterhände und streichelte Pferdenasen. © NOEPS

Insgesamt waren es 3 Cups, die an diesem Wochenende in die Saison 2018 starteten. Den Anfang machte der Schoeller Cup mit einem Qualifikations-Stilspringen über 115 cm zu dem 16 Pferd-Reiter-Paare genannt waren. 9 davon sollten sich für den 2. Umlauf am Sonntag Nachmittag qualifizieren. Hier galt es die schnellste fehlerfreie Runde in einem 120 cm Standardspringen zu absolvieren. Parcoursdesignerin Magdolna Erdelyi verteilte die 10 Hindernisse geschickt auf dem Platz: Es waren mehrere Wendungen so angelegt, das die ReiterInnen –sofern risikofreudig genug– auch abkürzen konnten. Natürlich immer mit der Gefahr unpassend an das nächste Hindernis zu kommen und einen Abwurf zu kassieren. Es dauerte bis zur 5. Starterin, bis das Publikum über die erste fehlerfreie Runde jubeln konnte! Corina Gallei, eine Bad Fischauer Lokalmatadorin, ging mit ihrer Stute Lorelei in Führung. Am Ende hießen die Sieger aber Katharina Biber und Coco Jambo B!

Strahlende Siegerin: Katharina Biber auf Coco Jambo B. © NOEPS

Das Paar kam als vorletztes in die Bahn und war mit einer brillanten fehlerfreien Runde nochmal schneller als Gallei/Lorelei! Rang 3 ging an das Wiener Paar Nadine Locsmandy/Rilef. Sponsorin Vera Schoeller war eigens angereist um den Jungreiterinnen (das maximale Alter bei diesem Cup ist 25) persönlich zu gratulieren.

Svenja Bahr lag bis zum letzten Starter auf Siegeskurs. © HorseSportsPhoto

Ein besonderes Highlight war auch die 1. Runde des Erreplus Amateurcups 2018, bei dessen Finale im August ein Sattel der Hightechmarke als Hauptpreis ausgeschrieben ist. 27 Paare waren in diesem Bewerb, eine 115 cm Standardspringprüfung genannt, darunter auch Vorjahres-Gesamtsiegerin Svenja Bahr und die Siegerin der Prestige-Trophy, also dem Schwester-Cup zum Erreplus Amateurcup, Julia Hinterhofer. Sponsor Günter Keglovits war persönlich vor Ort um dem Cup beizuwohnen. Nach einigen Ritten, kam mit Copilot ein erster großer Name in die Bahn: Der 16-jährige Westfalenwallach hatte unter Svenja Bahr im Vorjahr gleich 2 NOEPS-Landescups gewonnen. Unter Britta Bahr, konnte er erneut seine Klasse beweisen und ging sofort mit einer fehlerfreien Runde in Führung. Allerdings nicht lange, denn Svenja Bahr war auf Emporio Caello gleich als nächste Starterin an der Reihe und bewies ebenfalls, dass man heuer mit ihr zu rechnen haben würde. Sie übernahm die Führung und behielt sie auch fast bis zum Schluss. In der Zwischenzeit passierten gesamt 3 Stürze, die allesamt glimpflich verliefen, aber dennoch demonstrierten, dass die ReiterInnen den Erreplus Amateurcup nicht auf die leichte Schulter nehmen und hier gerne riskieren.

Sponsor Günter Keglovits (l) mit Sieger Werner Magyer, sowie Springreferen Martin Goiser und Veranstalter Michael Rösch (r). © NOEPS

Besonders bitter: Eine Reiterin verlies ihr Pferd noch vor dem ersten Sprung. Alles sah nach einem Bahr-Doppelsieg aus, bis der letzte Reiter in die Bahn kam: Werner Magyer und der 18-jährige KWPN Cashflow IV waren, verzeihen Sie den Ausdruck, verdammt schnell. Diese Schnelligkeit, gepaart mit einer fehlerfreien Runde, brachte dem Paar schließlich den Sieg in der ersten Runde des Erreplus Amateurcup 2018!

Grosse Freude: Der Vereinspokal bleibt noch in Bad Fischau! © NOEPS

Sowohl an Samstag, als auch Sonntag ging außerdem die 1. Runde des Königshofer-NOEPS-Vereinscup 2018 über die Bühne. In insgesamt 6 Bewerben in 3 unterschiedlichen Höhen traten jeweils 8 Teams gegeneinander an. Den klaren Sieg in dieser ersten Runde sicherte sich dabei das Team Bad Fischau 1. Die Vorjahres-Gesamtsieger brillierten auf heimischen Boden mit soliden Runden und konnte am Ende 9 Punkte verzeichnen. Ein Stechen um den zweiten Platz gab es zwischen den Teams Stössing und Neunteufel-Meierhof. Julia Hinterhofer und Miami, für das Team Stössing am Start waren hier am schnellsten und holten so Rang 2 für ihr Team. Das Team Lassee, bei dem Ende Mai die 2. Runde des Vereinscups ausgetragen wird, rangiert derzeit auf Rang 4.

Königshofer-Vertreterin Angela Brousil verfolgte das Finale der 1. Runde und blieb auch bis zur Siegerehrung. © NOEPS

Zum großen Finale des Turnieres gab es noch den Preis der Marktgemeinde Bad Fischau, eine 140 cm Standardspringprüfung. Hier dominierte Marietta Robitza mit Galand Van Het Venushof vor Christian Schranz und Cool Hand Luke. Rang 3 ging an Gastgeber Michael Rösch jun. auf Sanovet’s Paula.

 

Heute: Online-Nennschluss Cupturnier CSN-B Lassee!

Bis heute 23:59 Uhr können Sie noch für das CSN-B Lassee von 25.–27.5. nennen!

Im Rahmen des beliebten Turniers findet die 2. Runde des Erreplus Amateurcups, des Königshofer-NOEPS-Vereinscups und des Schoeller Cups, sowie die 2. EQUIVA Einsteigertrophy statt!

Ausschreibung: 18064 Lassee

LIVE: 1. Runde Erreplus Amateurcup 2018

Hier berichten wir zeitnah über die Geschehnisse der 1. Runde des Erreplus Amateurcups 2018 am CSN-B* Bad Fischau!

Tipp: Um immer am laufenden zu sein, die Seite regelmäßig aktualisieren!

Live Ergebnisse hier


  • 14:15: Der letzte Reiter kam um zu siegen! In einer spritzig-fehlerfreien Runde schlägt Werner Mager mit Cash Flow IV die Zeit von Svenja Bahr und holt sich somit den Sieg in der 1. Runde des Erreplus Amateurcup 2018!
  • 14:13: Sandra Reiss holt mir ihrem 2. Pferd Capturo eine weitere fehlerfreie Runde: Zwischenrang 4.
  • 14:10: Nur noch 3 Reiter trennen Svenja Bahr vom Sieg in der 1. Runde des Erreplus Amateur Cup 2018!
  • 14:07: Bitter: Eine weitere Reiterin scheidet aufgrund eines Sturzes aus.
  • 14:05: Nach wie vor keine weiteren fehlerfreien Ritte. Neben der rot-weißen Kombination entpuppt sich Sprung 3, ein mit einem weißen Steilsprung überbauter Wassergraben Richtung Richterturm als tückisch.
  • 13:54: Der zweite Sturz des Bewerbes ereignet sich an Sprung 1. Auch hier verlässt die Reiterin die Bahn selbstständig.
  • 13:52: Nach der Hälfte des Starterfeldes führt nach wie vor Svenja Bahr mit Emporio Caello. Bisher 4 fehlerfreie Runden.
  • 13:49: Der erste Sturz des Bewerbes am Einsprung in die Kombination, dürfte allem Anschein nach glimpflich ausgegangen sein.
  • 13:42: Svenja Bahr übernimmt die Führung mit Emporio Caello!
  • 13:41: Copilot holte mit Svenja Bahr zwei Cupsiege 2017, heute übernimmt er unter Britta Bahr die Führung im Erreplus Amateurcup mit der bisher schnellsten fehlerfreien Runde!
  • 13:38: Beate Schwarz und Calkoja schaffen die 2. fehlerfreie Runde des Bewerbes.
  • 13:35: Nach den 1. 3 Paaren, gibt es mit Sandra Reiss und Little Joey erst einen fehlerfreien Ritt.
  • 13:30: Der Bewerb wird eröffnet von Sandra Reiss und Little Joey.
  • 13:28: 9 Hindernisse zu 10 Sprüngen sind auf einer Bahnlänge von 410m verteilt. Parcoursdesignerin Magda Erdelyi setzt hier auf gebogene Linien und weite Wendungen.
  • 13:17: Der Parcours ist zur Besichtigung freigegeben. 27 Paare sind für diese 115 cm Standardspringprüfung genannt, darunter auch Erreplus-Vorjahres-Siegerin Svenja Bahr, Prestige Trophy Siegerin Julia Hinterhofer und viele weitere bekannte Namen aus den Landescups 2017.

Nina Brand wurde Zweite im RACINO Grand Prix

Herrliches Turnierwetter und jede Menge Sonnenschein begleiteten die Arrivierten und alle Turniergäste beim CSN-B* CSNP-B, das von 27.-29. April 2018 mit 27 nationalen Prüfungen lockte. Die dreitägige Veranstaltung bot als letztes Racino-Turnier vor der bevorstehenden Spring Tour nochmals die optimale Möglichkeit, sich auf die zweiwöchige CSI2*-Serie vorzubereiten. Beinahe aus allen Ecken Österreichs reisten die TeilnehmerInnen an und man durfte darüber hinaus auch Arriverte aus Ungarn, Slowakei, Deutschland, Kroatien, Tschechien, Slowenien und Finnland willkommen heißen, die dem Turnier internationalen Charakter verliehen. Als hätte er den ersten fix gepachtet, wurde Franz Josef Steiner seiner Favoritenrolle beim CSN-B* CSNP-B im Magna Racino eindeutig gerecht: Nach den Triumphen in den Hauptbewerben am Freitag und Samstag stellte er sein Können auch im RACINO Grand Prix unter Beweis, wo er seine Mitstreiter im Stechen in gekonnter Manier abhängen konnte. Dabei hatte es die niederösterreichische Erfolgsamazone Nina Brand ordentlich spannend gemacht und musste sich um nur 28 Hundertstel am zweiten Rang geschlagen geben. Eine Platzierung am Podium gab es obendrein nach einer Doppelnullrunde für Ewald Kottner (3. Rang).

Stimmung, Wetter und würdige Gewinner – alles vom Feinsten im Magna Racino

Pünktlich um 15:15 Uhr fiel der Startschuss für den mit Spannung erwarteten, von Andreas Bamberger und Ulfried Trausner aufgebauten RACINO Grand Prix. Es war das Highlight des dreitägigen April-Turniers im Magna Racino, das von 27.-29. April für heiße Duelle im Parcours sorgte und schon jede Menge Vorfreude auf die bevorstehende Spring Tour von 09.-20. Mai 2018 schaffte. Hier wird ja in Ebreichsdorf zwei Wochen lang Top-Springsport auf Zwei-Sterne-Niveau geboten. Seine Nennung dafür hatte er bereits abgegeben und nach der Performance an diesem Wochenede darf man ihm durchaus Chancen auf das eine oder andere Spitzenresultat zuschreiben: Franz Josef Steiner konnte sich an allen drei Turniertagen zum Tagessieger auszeichnen und brillierte in allen Hauptbewerben. Im finalen S*-Springen über ausgebaute 1,40 Meter musste er sich im Stechen beweisen: Insgesamt sechs Teilnehmerpaare absolvierten den durchwegs technischen, aber fair gestellten Grundparcours mit überbautem Wassergraben, einer Steil-Steil-Oxer-Kombination und selektiven Folgen ohne Fehler und meisterten somit den Einzug in die Entscheidung. Franz Josef Steiner qualifizierte gleich beide an den Start gebrachten Pferde und hatte also mit Chanel und Lou Bega 39 zwei heiße Eisen im Feuer. Als zweiter Starter galoppierte der Deutsche im Sattel der flinken Schimmelstute Chanel beherzt los, wählte enge Linien und kurze Wege, was ihm die Top-Zeit von 44,68 Sekunden und die Führung brachte. Die Runde hatte sich Nina Brand ganz genau angesehen und legte mit Erfolgspferd Calme P couragiert los. Das Gespann, das in ihrer Karriere schon so viel erreichen konnte, hatte Tempo riskiert, legte aber die Runde mit sehr viel Übersicht und Plan an. Bis zum Schluss waren die beiden, die unter anderem den Vize-Staatsmeistertitel holten und ins Nationenpreisteam nominiert wurden, auf Siegeskurs und erst beim Sprung über das Schlusshindernis verriet der Blick auf die Anzeigentafel: 44,96 Sekunden bedeuteten 28 Hundertstel Rückstand und Rang zwei im Zwischenklassement. Bis zum Schluss sollte der deutsche Gastreiter die Führung behalten, musste aber bei Juraj Hanulays Ritt nochmals ordentlich zittern: Gemeinsam mit Cleveland hatte der Slowake ordentlich riskiert und war doch nochmals schneller unterwegs. Die Zeit von 41,45 Sekunden wäre es gewesen, aber das letzte Hindernis machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Als letzter Starter im Stechen hätte Franz Josef Steiner die Sensation perfekt machen und mit dem zweifach siegreichen Lou Bega 39 den Doppelsieg holen können. Leider wurde ihnen der Steil am Weg zur Schlusslinie zum Verhängnis und es sollte am Ende Rang fünf werden. Dennoch durfte er sich über einen weiteren Erfolg an diesem Wochenende und dem Triumph im Hauptspringen freuen. Nina Brand behielt ihren zweiten Endrang. Unterstrichen wurde der heimische Erfolg mit der Doppelnullrunde von Ewald Kottner und Duke 16, die sowohl im Umlauf als auch im Stechen ganz easy fehlerfrei geblieben waren und in 51,38 Sekunden Dritter wurden.

26/0 Standardspringprüfung 1.40 m
RACINO Grand Prix 
1 (Z080) Chanel – Steiner Franz Josef (GER) 0,00/44,68 (im Stechen)
2 (5J75) Calme P – Brand Nina (N) 0,00/44,96 (im Stechen)
3 (4735) Duke 16 – Kottner Ewald (W) 0,00/51,38 (im Stechen)
4 (Z069) Cleveland – Hanulay Juraj (SVK) 4,00/41,45 (im Stechen)
5 (Z052) Lou Bega 39 – Steiner Franz Josef (GER) 4,00/45,04 (im Stechen)
6 (Z102) Fidel – Jeskova Michaela (SVK) 4,00/54,76 (im Stechen)
Ergebnislink

www.magnaracino.at

Quelle: PM

1. Cupturnier 2018 im Süden Niederösterreichs!

Nach den Cupstarts Springen in St. Pölten und Voltigieren in Tullnerbach steigt Anfang Mai auch das südliche NÖ in das Geschehen rund um die NOEPS-Landescups 2018 ein!


Das CSN-B* Bad Fischau von 4.–6.5. ist ein NÖ Traditionsturnier erster Güte. Hier kommt alles zusammen, was Athleten und pferdebegeistertes Publikum schätzen: Ein gepflegter weitläufiger Rasenplatz vor der Kulisse der hohen Wand auf der einen und der buckligen Welt auf der anderen Seite. Im weißen Festzelt mit Sonnenterasse und Blick auf den Parcours wird für das leibliche Wohl gesorgt und vom Wall aus hat man den besten Blick auf Austragungs- und Abreiteplatz.

Auf ersterem wird es heiß hergehen, wenn Anfang Mai gleich 3 NOEPS Landescups der heurigen Saison eröffnet werden, darunter das Flaggschiff unter den Cups: Der Königshofer-NOEPS-Vereinscup bei dem bis zu 6 Reiter in 3 Schwierigkeitsklassen als Team gegen andere Vereine antreten. Außerdem ist die erste Runde des Erreplus Amateurcups ausgeschrieben: Ein 4-Stationen Cup mit der beeindruckenden Gesamtdotation von 6500 € – dem Sieger winkt ein Sattel der Hightech-Marke Erreplus. Zusätzlich startet in Bad Fischau der Schoeller Cup, ein mit Geld- und Sachpreisen dotierter Cup für ReiterInnen bis 25, bei dem besonderes Augenmerk auf den Reitstil und den korrekten Umgang mit dem Sportpartner Pferd gelegt wird.

Die Familie Rösch vom Reitzentrum Bad Fischau Brunn freut sich auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist selbstverständlich frei!

Ausschreibung:

18061 Bad Fischau

Heute: Nennschluss CSN-B* Bad Fischau

Wenn das traditionelle Springturnier in Bad Fischau über die Bühne geht, dann ist die Saison endgültig eröffnet!


Heute ist Online-Nennschluss für das CSN-B* Bad Fischau powered by Huföl von 4.–6.5.! Im Rahmen des Turniers auf der Anlage der Familie Rösch, die mit einem der letzten großen Rasenspringplätze in NÖ lockt, starten auch einige der wichtigsten NOEPS-Landescups in die erste Runde! So findet dort sowohl die erste Station des Königshofer-NOEPS-Vereinscup statt, sowie des traditionsreichen Schoeller Cups! Auch der ERREPLUS Amateurcup, bei dem ein Sattel der Hightechmarke gewonnen werden kann startet in Fischau!

Ausschreibung18061 Bad Fischau

Informationen zu den Cups hier!