Heinz Schmid ist verstorben

Pferdesport in NÖ (07.06.2023) – Nach langer, geduldig ertragener Krankheit ist Fahrrichter und Fahrlehrer Heinz Schmid verstorben. In Niederösterreich agierte Heinz Schmid lange Zeit als Landestrainer, später wurde er zum Bundestrainer berufen und begleitete das österreichische Team zu vielen internationalen Fahrturnieren als Equipechef und Coach. Als solcher konnte er mit dem rot-weiß-roten Team 2003 bei der Pony-WM in Karlstetten bei den 2-Spännern mit Sepp Stickelberger die Silbermedaille, bei den 1-Spännern mit Rudi Pirhofer die Bronzemedaille und die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung „einfahren“. Bei der 2-Spänner-WM in Salzburg 2005 war er als Betreuer im Einsatz.

Heinz Schmid und Silbermedaillengewinner Josef Stickelberger 2003 bei der Pony-WM in Karlstetten. © privat

Heinz Schmid und Silbermedaillengewinner Josef Stickelberger 2003 bei der Pony-WM in Karlstetten. © privat

Eines der größten Anliegen des internationalen Fahrrichters, Fahrparcours- und Geländebauers war einerseits die gute Zusammenarbeit von Ausbildnern, Richtern, Parcours- und Geländebauern und Fahrern und andererseits die Weitergabe seines umfassenden Wissens. Sein Leitsatz war stets „Keine Zeit vergeuden, aber dem Pferd immer die Zeit geben, die es für die Ausbildung braucht“.

Heinz Schmid wurde am 24. September 75 Jahre alt. © privat

Heinz Schmid. © privat

Heinz Schmid war im Dezember 2011 in Würdigung seiner großen Verdienste um den österreichischen Pferdesport mit dem Verdienstabzeichen des OEPS in Gold von Präsidentin Elisabeth Max-Theurer ausgezeichnet worden.

Ein ausführliches Porträt von Heinz Schmid erschien 2013 in der Pferderevue anlässlich des 70. Geburtstages von Heinz Schmid und steht hier zum Download bereit. 

Unser aufrichtig empfundenes Beileid gilt seinen Hinterbliebenen.