Margreiter holt Sieg im Racino Winter Tour GP

Großartige Finalstimmung und dramatischer Entscheidungskrimi in der Siegerrunde! Der RACINO Winter Tour Grand Prix hatte spannenden Springsport geboten und eine würdige Gewinnerin prämiert: Magdalena Margreiter galoppierte ihren Mitstreitern ordentlich davon und schnappte sich den Jackpot von 1.000,- Euro Siegesprämie. Hinter sich gelassen hatte sie den freitägigen S*-Sieger Willi Fischer und die Tiroler Top-Amazone Theresa Widauer, die an diesem Wochenende fleißig Spitzenplatzierungen gesammelt hatte.

Der auf 1,40 Meter aufgebaute und von Andreas Bamberger und Matthew Hoskin designte Grundparcours des RACINO Winter Tour Grand Prix zählte elf Hindernisse und mit einer dreifachen und einer zweifachen Kombination 14 Sprünge, die insgesamt fünf Teilnehmerpaare fehlerfrei beenden konnten. Drei weitere zogen aufgrund der ausgeschriebenen Siegerrunde – die besten Acht aus dem Umlauf waren qualifiziert – ebenfalls in die Entscheidung ein. Dort kam es zum nervenzerreißenden Hundertstelkrimi. Die Hauptakteure waren Willi Fischer und Magdalena Margreiter, die nur – man hätte es nicht spannender gestalten können – zwei Hundertstel Sekunden trennten. Der Oberösterreicher konnte sich ja schon am Freitag den Sieg in der schweren Klasse sichern und zog mit seiner wendigen Schimmelstute „Dollargirl 16“ mit dementsprechend viel Selbstvertrauen in den finalen Hauptbewerb. Ganz easy war das Duo in 44,43 Sekunden über den verkürzten Parcours gesprungen und hatte den Triumph schon zum Greifen nahe. Doch Magdalena Margreiter hatte sich seinen Ritt ganz genau angesehen und nahm ihre Runde mit „PSS Denver“ sehr flüssig und rhythmisch in Angriff. Nach dem mächtigen Satz über den Schlussoxer war der Niederösterreicherin die Freude aufs Gesicht geschrieben: Null in 44,41 Sekunden bedeuteten zwei Hundertstel Vorsprung und den Sieg im Racino Winter Tour Grand Prix. Als Schlussreiterin setzte sich Theresa Widauer mit „Qualino Z“ nochmals geschickt in Szene und jumpte in 45,01 Sekunden aufs Podium (3. Platz). Ebenfalls in der Entscheidung dabei waren die am letzten Wochenende am dritten Rang platzierten Siegfried Schlemmer und „Flick Flack“. Sie nahmen leider vier Fehlerpunkte aus dem Umlauf mit, hätten in 44,41 Sekunden dieselbe Siegerzeit aufgestellt.

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Quelle: PM